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Artikel: EMusic.com kodiert MP3s nun hochwertig mit LAME

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EMusic.com kodiert MP3s nun hochwertig mit LAME

(MPeX.net/gpel) - Als Emusic im Juni 2000 als erster Onlinedienst einen Abo-Service für knapp 10 EUR im Monat ins Leben rief, war die Begeisterung um die Verwendung des praktikablen MP3-Formats zwar groß, der Hauptkritikpunkt war zugleich die Verwendung einer konstanten Bitrate von nur 128 kbps. Nach Übernahme von eMusic durch Vivendi Universal nebst MP3.com vor rund zwei Jahren, ist damit nun Schluß. Nach vielen kritischen Zuschriften hat sich eMusic dazu entschlossen, seinen gesamten Katalog von über 225.000 Titeln mit LAME 3.92 und der Voreinstellung "--alt-preset standard" (LAME APS) neu zu kodieren.

Die maßgeblich von Darin Morrison optimierte Kodiereinstellung des LAME Encoders liefert MP3-Dateien mit einem exzellenten Verhältnis zwischen Dateigröße und Qualität. LAME APS ist für normale Hörer praktisch transparent, also im Hörvergleich identisch mit dem Original auf CD. Dies ist natürlich ein wichtiges Kaufkriterium. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen nach Angaben von eMusic circa 90% des Angebots in verbesserter Qualität zur Verfügung. Die verbleibenden Titel aus den Anfangstagen des Archivs sollen im Kürze folgen. Es wird bei einzelnen Alben gesondert darauf hingewiesen, wenn die Titel noch im alten Format vorliegen.

Das Angebot von eMusic zeichnet sich hauptsächlich durch alternative, in den Genres durchaus bekannte Musik aus, die bewußterweise nicht denen der bekannten Charts entspricht. eMusic enthält weite Teile von Universal's sogenanntem "Backcatalogue", also Titeln, die zum Teil nicht mehr auf Tonträgern aufgelegt werden.

Daneben sind allein im Indie, Punk und Hardcorebereich durch Verträge mit Epitaph, Burning Heart, Victory Records und Vagrant über 2000 Bands mit fast kompletten Beständen von Bands mit von der Partie, wie zum Beispiel den Goo Goo Dolls, The Hives, The Dandy Warhols, Get Up Kids, Sonic Youth, Mighty Mighty Bosstones, NoFx, Millencolin, At The Drive-In, Hot Water Music, Bad Religion, Refused, H2O, Snapcase, Earth Crisis, Strife, Raised Fist, Hatebreed, einer Masse an Compilations und vielen mehr.

Im Jazzbereich finden sich zum Beispiel in einem großen Bereich Größen wie: Count Basie, Tito Puente, Groove Collective, Ella Fitzgerald, die Glenn Miller Band, Louis Armstrong, Bill Evans, Bing Crosby, Miles Davis, John Coltrane, Sonny Stitt und viele andere. Wer also meint einen ausgeprägten, diversen Musikgeschmack zu haben, kann ruhig mal gucken. Die Chancen stehen gut, dass eMusic viel für den geneigten Fan zu bieten hat. Auch im Klassikbereich sind von Bach, Mozart über Rachmaninov, Schubert bis hin zu Tchaikovsky mehr als nur die namhaftesten Komponisten vertreten.

Nach einer kostenlosten Testphase von 50 Titeln und zwei Wochen, bietet eMusic seinen Dienst für eine monatliche Gebühr von \$9,99 bei Jahresabonnement oder \$14,99 dreimonatlich an, bei fortfolgend monatlicher Vertragslaufzeit. Der Dienst ist bisher ausschließlich in englischer Benutzerführung gehalten, steht aber auch der europäischen Kundschaft per Kreditkarte zur Verfügung.

Durch die Verwendung des MP3-Formats ist größtmögliche Kompatibilität mit Soft- wie Hardware gegeben, auf einen Kopierschutz ist bewußt verzichtet worden. Der Dienst, der Ende 2001 über 25.000 zahlende Abonnenten vermelden konnte, hofft durch eine Mischkalkulation darauf profitabel agieren zu können. Alle Einnahmen werden zu 50% mit den betreffenden Rechteinhabern geteilt und Künstler somit je nach Vertrag mit ihrer Plattenfirma kompensiert.

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