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Artikel: Homesinging mit Songsmith

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Homesinging mit Songsmith

(MPeX.net/DB) - Songsmith will auch musikalischen Laien zum eigenen Liedchen verhelfen. Ein paar Strophen ins Mikrofon trällern reicht aus. Das Programm aus dem Hause Microsoft arrangiert anschließend eine Begleitung. Tempo und Musikstil legt man selbst fest, den Rest erledigt Songsmith automatisch.

Einfacher Einstieg

Das englischsprachige Programm leitet den Benutzer in wenigen Schritten zum eigenen Song. Ein einfaches Mikrofon, Webcam oder Headset reichen für die ersten Versuche völlig aus.

Zu Beginn der Produktion wird der gewünschte Musikstil ausgewählt. Ob Hip-Hop, R&B, Rock, Techno oder Big Band Sound, die Auswahl ist groß und Beispielklänge helfen bei der Suche. Anschließend das Tempo festlegen und schon kann die Stimme geölt werden.

Ein Klick auf die rote Aufnahmetaste startet die Gesangsaufnahme. Songsmith gibt zunächst kurz den Takt vor und ein "Sing!"-Symbol macht unmissverständlich klar, was nun vom Benutzer erwartet wird.
Tipp: Ist der Aufnahmepegel nicht optimal oder das Mikrofon verweigert den Dienst, gelangt man über "Options » Microphone Configuration" zu den Grundeinstellungen.

"Hänschen klein" mal anders

Zwei oder drei Strophen eines Kinderliedes, dessen Text und Melodie noch einigermaßen sitzen, sind ein guter Einstieg. Dann fällt es auch nicht allzu schwer, sich an den Takt zu halten. Per Stoptaste wird die Aufnahme beendet. Es vergehen ein paar Sekunden und schon spielt Songsmith den fertigen Titel ab.



Wie hört es sich an? Uns gelang auf Anhieb ein flottes "Hänschen klein" mit gefälliger Jazz-Untermalung. Songsmith funktioniert!

Grundsätzlich wäre die Produktion damit beendet. Allerdings brächte man sich dann um den Spaß, die Gesangseinlage auch mit anderen Musikstilen zu kombinieren. Die Lautstärke von Stimme und Begleitmusik ist anpassbar, ebenso ob es mehr "happy" oder "jazzy" klingen soll. Sogar in die Instrumentierung der Begleitmusik lässt sich eingreifen.

Das Ergebnis der Session kann zum Schluss als Projektdatei zur weiteren Verwendung gespeichert werden. Ein fertiger Song wird als WAV oder WMA Audiodatei exportiert.

Demoversion, Download & Installation

Die kostenlose und voll funktionsfähige Demoversion kann insgesamt 6 Stunden benutzt werden. Die Zeit wird nicht am Stück berechnet, sondern immer für jede Session summiert. Das reicht, um Songsmith ausgiebig zu testen und einige Songs zu produzieren. Die Vollversion kostet 29 Euro.

Als Systemvoraussetzung nennt Microsoft einen PC mit Windows XP (ab SP 2) oder Windows Vista. Hinzu kommen 1 GB Hauptspeicher sowie ein Prozessor ab 1 GHz. Unter XP muss das Microsoft .NET Framework 3.0 installiert sein. Falls es fehlt, lädt das Installationsprogramm die nötigen Komponenten aus dem Internet.

Songsmith zweckentfremdet

Natürlich dauerte es nicht lange, bis experimentierfreudige Menschen auf die Idee kamen, statt des eigenen Gesangs einfach die Gesangsspuren bekannter Interpreten auf Songsmith loszulassen. Die illustren Ergebnisse finden sich inzwischen haufenweise bei allen bekannten Videoportalen. "Songsmith" als Suchwort führt dort schnell zu Rockröhren im Salsa-Rhythmus und anderen Stilblüten.

Für Erheiterung sorgte auch ein Microsoft-Trailer für Songsmith. In dem hoffentlich absichtlich überspitzten Träller-Video hilft die Software einem Werbefachmann auf die Sprünge.

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