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Test zu neuartigen Matrix-encodierter Lame-MP3's

 
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Deltaalpha66
Ist hier öfters


BeitragVerfasst am: 31.07.2007 - 04:11    Titel: Test zu neuartigen Matrix-encodierter Lame-MP3's Antworten mit Zitat

Hallo,
ich suche Leute, die sich mal etwas Zeit nehmen, um diese MP3-Testfiles zu beurteilen.
Sagt mir bitte, wenn ich falsch liege - aber die Qualität sollte alle zur Zeit existierenden MP3 (bzw. auch einige andere Verlustbehafteten) Verfahren übertreffen.
Ich habe an dem benutzen speziellen Matrix-Verfahren für Lame 3.90.3 sehr lange gearbeitet. Dies sprengt nach meiner Auffassung die Grenzen des bisher "Machbaren" durch eine völlig anders geartete Strategie und könnte sogar auch in anderen Bereichen Anwendung finden.
Optimierungsziel war CBR 192kbps joint-stereo für beste Archivqualität (und nebenbei 112-160kbps u.a. für guten Videoton oder kleine Files für transportable MP3-Player).
Der Rest (8-96kbps) ist dabei, um mal zu zeigen was machbar ist und wie gut herkömmliche Verfahren im Vergleich sind.
ABR und VBR habe ich nach zahlreichen Matrix-Versuchen aufgeben, da die Ergebnisse (Artefakte) meist schlechter waren und auch eine gewisse "Unruhe" im Klangbild verursachten (obwohl diese theoretisch besser sein müssten).
Um sicher zu gehen, habe ich außerdem ca. 10.200 Musikstücke (50GB) von Klassik bis Hardrock ab den 60ern bis aktuell mit CBR 192kbps enkodiert und geprüft (um auch jeder denkbaren Klanganforderung zu genügen).
Die Kriterien waren Dynamiktreue, präzise Bässe, weitestgehende Stereobilderhaltung bei joint-stereo, Übersteuerfestigkeit, höchste und transparente Soundauflösung (Optimierung ATH), Frequenzabbildung bis 19,5kHz, trotzdem schnelle Enkodierzeit (bei P3GHz ca. 16x) und natürlich ein Minimum an Artefakten.
Es war ein gigantisches Stück Arbeit, ich hoffe dies hat sich gelohnt, wie ist Eure Meinung?

Test 1: (20 Samples eigene Auswahl je 15sek)
CBR-MP3 8 bis 192kbps +orig-Wav (ca. 118MB):
http://www.megaupload.com/?d=QBUJ423X

-----------

Test 2: von "Samples For Testing Audio Codecs"
http://www.ff123.net/samples.html
wurden die meisten Test-Samples enkodiert (Rest bei Bedarf später)
(flacs wurden mit Foobar2000(v0.8.3)dekomprimert)

MP3 112-192kbps stereo + flac (ca.97 MB):
http://www.megaupload.com/?d=PCRJXDRM

MP3 8-56 mono +64/80/96kbps stereo (ca.45 MB):
http://www.megaupload.com/?d=S0FZKWC6

-----------

Wem das zu groß ist hier etwas kleiner

1. aus Test 1 - Billie Jean (15sek) 8-192kbps +wav (5,8 MB):
http://uploaded.to/?id=o9vh8m

2. aus Test 1 - Lame-MP3-CBR 192kbps (9,2 MB):
http://uploaded.to/?id=e78v7m

3. aus Test 2 - Lame-MP3-CBR 192kbps (14 MB):
http://uploaded.to/?id=i3insb

Bitte die Test-Files mit Foobar2000 (Titel markieren-rechte Maustaste convert->'Wav, PCM, fixed Point') in wav zurück wandeln (sonst kann es zu Klangverfälschungen im Vergleich mit den Original-Wav kommen).


(wenn kein Download mehr erfolgt, werden die Uploads automatisch nach 30 bzw. 90 Tagen gelöscht. Sollte dies der Fall sein, bitte mal melden)
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kaepten
Ist hier öfters


BeitragVerfasst am: 13.08.2007 - 13:08    Titel: RE: Test zu neuartigen Matrix-encodierter Lame-MP3's Antworten mit Zitat

Kannst Du erklären, was Du genau gemacht hast? LAME verwendet, oder otpimiert? Ich blick da nicht ganz durch...
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Deltaalpha66
Ist hier öfters


BeitragVerfasst am: 13.08.2007 - 22:27    Titel: RE: Test zu neuartigen Matrix-encodierter Lame-MP3's Antworten mit Zitat

Hallo Kaepten

Ich habe den Lame 3.90.3(exe) unter Verwendung einer bestimmten Matrix optimiert (ohne jetzt darauf näher eingehen zu wollen, da dies ja theoretisch nicht gehen dürfte).

Vielleicht kannst Du mir aber noch was zum Höreindruck berichten. (mußt ja nicht gleich einen ABC/HR oder ABX-Test machen, kannst aber auch)

Testweise sind auf Anfrage (in anderem Forum) CBR128kbs mit cbr-preset Quantisierungs-Option für bis 19,5kHz hinzu gekommen.
ist vielleicht interessant
(Artefakte halten sich erstaunlicher Weise noch in erträglichen Grenzen)

Nachtrag Test1 (6MB)
http://www.megaupload.com/?d=J6GAKHOB

habe mal eine Analyse gemacht:
Sample aus Test1 "11 - Guitar and Drums" hat besonders viele hohe Frequenzanteile zum Vergleich

01 - Guitar and Drums - CBR 192kbps Lame3.97 (-b192 -h) - Frequenz ca. 18,8kHz
02 - Guitar and Drums - CBR 192kbps Lame3.90.3Matrix (-b192 -h) - Frequenz ca. 19,5kHz
03 - Guitar and Drums - CBR 320kbps Lame3.97 (-b320 -h) - Frequenz ca. 20,3kHz
04 - Guitar and Drums - Original.wav
05 - Guitar and Drums - VBR 217kbps Lame3.97 (--preset standard) Frequenz ca. 18,8kHz

Das ist natürlich kein Ersatz zum Hörvergleichstest, aber es gibt eine Dynamik- und Frequenzorientierung.

weiterhin sind auch mit dabei
Guitar and Drums CBR Lame3.97 (-b192 -h)
Guitar and Drums VBR Lame3.97 (--preset standard)
Download (1,4MB):
http://www.megaupload.com/?d=SV78QA08
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Encoder
MPeX.net AllStar


BeitragVerfasst am: 16.08.2007 - 15:13    Titel: RE: Test zu neuartigen Matrix-encodierter Lame-MP3's Antworten mit Zitat

Ein paar Jahre in die Vergangenheit

Und wieder sind es die gleichen Kritikpunkte:

1. Das mysteriöse "Matrix-Verfahren" wird immer noch nicht erläutert.
2. Das Testsetup und die Testbedingungen werden auch nicht erläutert.

Dann noch ein paar Auszüge, die mich stutzig machen:

Deltaalpha66 hat folgendes geschrieben:
Um sicher zu gehen, habe ich außerdem ca. 10.200 Musikstücke (50GB) von Klassik bis Hardrock ab den 60ern bis aktuell mit CBR 192kbps enkodiert und geprüft (um auch jeder denkbaren Klanganforderung zu genügen).


Angenommen jedes Lied ist nur 3 Minuten lang, sind das über 20 Tage um jedes nur einmal anzuhören. Wo nimmst du die Zeit her, jedes Lied zu prüfen und wie gehst du vor? Der Zeitaufwand würde astronomische Werte annehmen.

Deltaalpha hat folgendes geschrieben:
Übersteuerfestigkeit


Was hat das mit der Qualität eines Codecs zu tun ? Wenn man eine Tondatei übersteuert abspielt, oder die übersteuerte Datei kodiert, kann der beste Codec nicht mehr helfen. Das ist ein Problem auf Quellenseite.

Deltaalpha hat folgendes geschrieben:
Höchste und transparente Soundauflösung (Optimierung ATH)


Entweder eine kodierte Datei ist transparent im Vergleich zum Original oder nicht. In diesem Falle gibt es also entweder oder und nicht besser oder schlechter. Was du unter dem Wort "Soundauflösung" verstehst, musst du mir auch nochmal erklären.

Deltaalpha66 hat folgendes geschrieben:
Bitte die Test-Files mit Foobar2000 (Titel markieren-rechte Maustaste convert->'Wav, PCM, fixed Point') in wav zurück wandeln (sonst kann es zu Klangverfälschungen im Vergleich mit den Original-Wav kommen).


Wieso das?! Ob man nun vorher oder "on-the-fly" dekodiert ist doch vollkommen egal, sofern man die gleichen Einstellungen benutzt. Man muss nur darauf achten keine DSPs zu benutzen, die Einfluss auf das Ergebniss haben könnten.


Auch eine Erklärung, warum du im Grunde genommen die Einstellungen des gesamten psychoakustische Modells und die damit Verbundenen Anpassungen änderst würde mich interessieren (ATH, Lowpass, Bitratenkontrolle bei VBR). Was ist deiner Meinung nach am derzeitigen LAME Codec zu schlecht, was und vorallem wie könnte man es verbessern? Wenn du, im Gegensatz zu allen anderen die LAME testen, etwas "revolutionäres" entdeckst, aber keinerlei Infos dazu Preis gibst oder dich mit den Entwicklern in Verbindung setzt, sieht das (leider mal wieder) nach haltlosem Forumgetrolle aus.

Es liegt jetzt also an dir uns deine Erkenntnisse näher zu erläutern.

"Prove us wrong or you prove us right"
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Deltaalpha66
Ist hier öfters


BeitragVerfasst am: 19.08.2007 - 22:23    Titel: RE: Test zu neuartigen Matrix-encodierter Lame-MP3's Antworten mit Zitat

Bist Du Dir sicher, dass dies in diesen Thread gehört? Weil es ja nicht das Thema ist und für einige Leute mehr als unverständlich sein dürfte.
Außerdem glaube ich, mir gefällt nicht, dies unter "McGuyver" zu tun (vielleicht doch lieber einem anderen Forum ... ?).

Eigentlich wollte ich erstmal nur Feedbacks haben, wie die Samples auf andere Nutzer mit verschiedenen Hörgewohnheiten und Ansprüchen bzw. mit anderer Hard- und Software wirken.
Einiges ist mir ja schon bei Computerbase zugetragen worden.
Hier hingegen habe ich noch kein Feedback, obwohl ja in der Vergangenheit nach solchen Testfiles gefragt wurde.
Zitat Frank_Bicking 08.04.2004 "- Welche Samples hast du zum Testen verwendet? Wo kann man diese runterladen?"
Nun da sind sie.
Aber es ist schon interessant, wie alles mal angefangen hat. Ohne Euch wäre wahrscheinlich nie soweit gekommen. Das gab mir den Ansporn nach besseren Ergebnissen zu suchen und dann kam eins zum anderen ...
Habe hier einiges an wichtigen Infos bekommen, auch wenn es manchmal sehr chaotisch (von meiner Seite her) zuging.
Danke für Eure Geduld mit mir. Allerdings hat sich seit dieser Zeit zum heutigen Stand eine Menge getan.

Ich will aber doch gleich auf eine Frage eingehen:
Warum die Test-MP3-Files nicht einfach direkt anhören, sondern vorher zu wav wandeln?
Gegenfrage: Warum kann man im "ABC/HR Tool for Comparing Multiple Audio Samples" nur wav einladen? Zufall oder Absicht ...
Vielleicht kannst Du ja aber selbst mal das MP3 und den zurückgewandelten Wav evt. sogar jeweils mit verschiedenen Playern im KH zueinander vergleichen.
Selbst im neuen Foobar höre ich noch einen Unterschied (und der ist schon recht gut):
Der Wav klingt im allgemeinen "satter" bzw. "linearer". Beim Vergleich mp3.wav zu orig.wav (egal mit welchen Player) lässt sich also logischerweise der Klang objektiver beurteilen, da nebenbei auch die gleiche Dekoder.dll verwendet wird.

Meine weitere (theoretische) Erklärung dazu: je größer der Datenstrom (ebenso je höher die CPU-Auslastung), desto stabiler verhält er sich und kann vom System weniger beeinflusst werden.
Das vorherige Dekomprimieren der MP3-Datei passiert in höchster Geschwindigkeit - also höhere Datenströme und Prozessorauslastung = bessere Klangqualität.
Speziell für Winamp habe ich eine provisorische Lösung gefunden. Da ich ja schon in der Vergangenheit festgestellt habe, dass der um vieles größere Videodatenstrom (also der Bildschirminhalt) einen gewaltigen Einfluss auf den Audiodatenstrom hat, brachte mich dass auf eine Idee.
Ich habe ein AVS mit der Matrix programmiert und lasse das Visualisierungsfenster (mit max. FPS = höhere CPU-Auslastung) nebenher laufen. Das verbessert den Klang um einiges, wenn es auch noch nicht alleine für einen perfekten Klang reicht. (Da für waren noch einige andere Maßnahmen notwendig)
Stand meiner System- und Winamp-Optimierung: ich kann inzwischen die MP3s auf dem speziellen Test-Rechner in einer Qualität anhören, welche sonst nur mein DVD-Player (stand-alone) schafft.
Ohne diese verbesserten Kontrollmöglichkeiten wären wiederum die letzten MP3-Optimierungen schwer machbar gewesen.
Interessant ist aber auch, starte ich die "Matrix-Visualisierung" im Winamp, verbessert sich gleichzeitig auch der Klang aller anderen Player (dies bestätigt aber auch meine Datenstrom-Theorie).

So jetzt ist es doch um einiges mehr geworden, als ich schreiben wollte.

PS: Günstig wäre noch, man schaltet (wenn möglich) im Offlinebetrieb seinen Virenscanner + Firewall (also Internet-Security etc.) für den Hörtest aus.
(siehe meinen Test http://www.computerbase.de/forum/showpost.php?p=3098589&postcount=32)

mfG
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Encoder
MPeX.net AllStar


BeitragVerfasst am: 19.08.2007 - 23:16    Titel: RE: Test zu neuartigen Matrix-encodierter Lame-MP3's Antworten mit Zitat

Wende dich doch bitte unter

www.hydrogenaudio.org

mal an die Entwickler von LAME und foobar und lass dir dann von denen auch nochmal sagen, dass das Quatsch ist. Dort treiben sich Leute rum, die das nicht nur als Hobby betreiben, sondern viel tiefer in der Materie stecken.

deltaalpha66 hat folgendes geschrieben:
Stand meiner System- und Winamp-Optimierung: ich kann inzwischen die MP3s auf dem speziellen Test-Rechner in einer Qualität anhören, welche sonst nur mein DVD-Player (stand-alone) schafft.


Dir ist aber bewusst, dass in fast allen Standalone DVD-Player unzählige DSPs den Ton "aufpeppeln". Mit transparenter Qualität hat das nix zu tun und ist lediglich dazu da, Filmeffekten mehr Volumen zu geben. Sprich Klangverfälschung!


deltaalpha66 hat folgendes geschrieben:
Warum die Test-MP3-Files nicht einfach direkt anhören, sondern vorher zu wav wandeln?

Ich bin mir nicht mehr genau sicher, aber es hatte etwas damit zu tun, dass man bei Dateien, die verlustbehaftet kodiert (zumindest mp3s) wurden, nicht samplegenau spulen (seeking) kann. Das funktioniert leider nur nach einer Bruteforce-Methode und man müsste vor dem ABC/HR Test einen kompletten Seektable anlegen, bevor man samplegenau seeken kann. Da ist es einfacher eine Wav-Datei zu nehmen.

Deltaalpha66 hat folgendes geschrieben:
Meine weitere (theoretische) Erklärung dazu: je größer der Datenstrom (ebenso je höher die CPU-Auslastung), desto stabiler verhält er sich und kann vom System weniger beeinflusst werden.
Das vorherige Dekomprimieren der MP3-Datei passiert in höchster Geschwindigkeit - also höhere Datenströme und Prozessorauslastung = bessere Klangqualität.


Das hatten wir auch schon. Demnach müssten Dateien, die mit einem schnelleren Prozessor kodiert wurden auch besser klingen. Blöd nur, dass ich eine Wav Datei auf meinem P4 3 GHz und auf meinem P3 500 MHz in eine MP3 Datei kodieren und erneut dekodieren kann. Wenn man diese nun vergleicht, sind sie aufs Bit genau identisch.


Und erneut muss ich von dir verlangen, dein ominöses "Matrix-Verfahren" Punkt für Punkt zu erläutern. Da ich auf deine Fragen eingehe, gebührt es der Höflichkeit, dass du auch meine beantwortest. Ich (und hoffentlich andere auch) werde mich jetzt nicht mehr dazu äußern, bis du dein Verfahren erklärst und es auf Hydrogenaudio vorstellst.
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Deltaalpha66
Ist hier öfters


BeitragVerfasst am: 22.08.2007 - 10:52    Titel: Re: RE: Test zu neuartigen Matrix-encodierter Lame-MP3's Antworten mit Zitat

Ich denke das ist genau aus dem Grund, warum ich meine, dass es nicht sehr sinnvoll wäre, noch tiefer zu gehen.
Dabei hätte ich erwartet, dass Du CPU-Geschwindigkeit und Auslastung auseinander halten kannst.

Encoder hat folgendes geschrieben:
Demnach müssten Dateien, die mit einem schnelleren Prozessor kodiert wurden auch besser klingen. Blöd nur, dass ich eine Wav Datei auf meinem P4 3 GHz und auf meinem P3 500 MHz in eine MP3 Datei kodieren und erneut dekodieren kann. Wenn man diese nun vergleicht, sind sie aufs Bit genau identisch.

Also wäre es doch wohl auch richtig, dass die Ergebnisse identisch sein dürfen. Abgesehen davon könnte nach meinen bisherigen Erfahrungen ein Datenstrom mit hoher Geschwindigkeit einflussreicher, als der Effekt bei der CPU-Auslastung sein (sicher bin ich mir aber nicht). Die Sache ist äußerst komplex und ich kenne wahrscheinlich auch noch nicht alle Faktoren.

Da könnte ja vielleicht ein Test weiter helfen:
Die Ergebnisse könnten selbst für Experten überraschend und aufschlussreich sein bzw. für viel Gesprächstoff sorgen.

Player-PC: alles ohne DSP, direkt auf Realtec AC'97 mit ServicePack2 ohne weitere Updates und komplett ausgeschalteter Internet-Security, keine anderen im Hintergrund laufenden Programme.
direkt verbunden
Record PC: mit "WavLab" (Steinberg) mit Soundcard: NVIDIA(R) nForce(TM) Audio mit (exakt identischen Einstellungen) im Win98 (da dort die Ergebnisse vermutlich unverfälschter sein dürften).

folgende Analyse-Bilder mit IrfanView über WinOnCD:

-------Winamp5.35------
01a. Sounds Like A Melody (Winamp - ohne Matrix SP2)192kbps-mp3.jpg
01b. Sounds Like A Melody (Winamp-Matrix +System-Matrix SP2)192kbps-mp3.jpg
01c. Sounds Like A Melody (Winamp-Matrix +System-Matrix +Visual-Matrix SP2)192kbps-mp3.jpg
-------mp3 zu wav------
02a. Sounds Like A Melody (Winamp - ohne Matrix SP2)192kbps-mp3-wav.jpg
02b. Sounds Like A Melody (Winamp-Matrix +System-Matrix SP2)192kbps-mp3-wav.jpg
02c. Sounds Like A Melody (Winamp-Matrix +System-Matrix +Visual-Matrix SP2)192kbps-mp3-wav.jpg
-------Foobar2000(v.0.9.4.3)----
03a. Sounds Like A Melody (Foobar2k - ohne Matrix SP2)192kbps-mp3.jpg
03b. Sounds Like A Melody (Foobar2k +System-Matrix SP2)192kbps-mp3.jpg
03c. Sounds Like A Melody (Foobar2k +System-Matrix +WA-Visual-Matrix SP2)192kbps-mp3.jpg
-------mp3 zu wav--------
04a. Sounds Like A Melody (Foobar2k - ohne Matrix SP2)192kbps-mp3-wav.jpg
04b. Sounds Like A Melody (Foobar2k +System-Matrix SP2)192kbps-mp3-wav.jpg
04c. Sounds Like A Melody (Foobar2k +System-Matrix +WA-Visual-Matrix SP2)192kbps-mp3-wav.jpg
-------VLC(v0.8.6c)------
05a. Sounds Like A Melody (VLC - ohne Matrix SP2)192kbps-mp3.jpg
05b. Sounds Like A Melody (VLC +System-Matrix SP2)192kbps-mp3.jpg
05c. Sounds Like A Melody (VLC +System-Matrix +WA-Visual-Matrix SP2)192kbps-mp3.jpg
-------mp3 zu wav--------
06a. Sounds Like A Melody (VLC - ohne Matrix SP2)192kbps-mp3-wav.jpg
06b. Sounds Like A Melody (VLC +System-Matrix SP2)192kbps-mp3-wav.jpg
06c. Sounds Like A Melody (VLC +System-Matrix +WA-Visual-Matrix SP2)192kbps-mp3-wav.jpg
-------WindowsMediaPlayer11--------
10a. Sounds Like A Melody (WMP11 - ohne Matrix SP2)192kbps-mp3.jpg
10b. Sounds Like A Melody (WMP11 +System-Matrix SP2)192kbps-mp3.jpg
10c. Sounds Like A Melody (WMP11 +System-Matrix +WA-Visual-Matrix SP2)192kbps-mp3.jpg
-------mp3 zu wav--------
11a. Sounds Like A Melody (WMP11 - ohne Matrix SP2)192kbps-mp3-wav.jpg
11b. Sounds Like A Melody (WMP11 +System-Matrix SP2)192kbps-mp3-wav.jpg
11c. Sounds Like A Melody (WMP11 +System-Matrix +WA-Visual-Matrix SP2)192kbps-mp3-wav.jpg
-------Cyberhome CH DVD 462--------
20. Sounds Like A Melody (DVD-Cyberhome) MatrixCBR192kbps-mp3.jpg
21. Sounds Like A Melody (DVD-Cyberhome) VBR-237kbps-mp3 --preset-standard.jpg
30. Sounds Like A Melody original 192kbps (94,4dB).mp3.jpg (Das Original aus meinen Matrix192kbpsCBR-mp3)

Download (2,61MB): http://www.megaupload.com/?d=CR57F6W3

Ich frag mich, wie Du alle DVD-Player kennen willst.
Meines Wissens spielt mein Cyberhom-DVD-Mpeg4-Player die MP3s ohne DSP ab.

Wenn Du (oder jemand anderes) mal so nett sein könntest, mir bitte das Ergebnis der Analyse zu erklären (ich würde es später versuchen).
Eine Bemerkung von mir aber schon mal vorweg, Vergleicht man 30.-das Original zum DVD-Player, dann ist diese Verfälschung dem Record-PC zuzuschreiben.

Es würde mir für den Anfang auch beispielsweise reichen nur für
01a. Sounds Like A Melody (Winamp - ohne Matrix SP2)192kbps-mp3.jpg (bitte den Bassbereich beachten)
02a. Sounds Like A Melody (Winamp - ohne Matrix SP2)192kbps-mp3-wav.jpg
02c. Sounds Like A Melody (Winamp-Matrix +System-Matrix +Visual-Matrix SP2)192kbps-mp3-wav.jpg
30. Sounds Like A Melody original 192kbps (94,4dB).mp3.jpg
Am besten Du kopierst die 4 Dateien in einen extra Ordner und schaltest zwischen den Bildern hin und her.

Ich habe hiermit meinen bisher aufwendigsten Versuch gemacht. Das waren immerhin einige Stunden Arbeit, man darf ja auch nichts verwechseln oder andere Fehler machen!
Wie Du jetzt eigentlich bemerkt haben solltest, geht es inzwischen nicht mehr nur um die Lame-mp3s, dass dürfte nur ein Bruchteil an Einsatzmöglichkeiten für die Matrix sein.
Es ist zur Zeit für mich noch nicht annähernd überschaubar, wie groß die Möglichkeiten wirklich sein werden.
Also meine ich, dass es da ganz andere Interessenten geben könnte (sorry), ehe ich damit zu Hydrogenaudio gehe.

aber wenn du unbedingt die Grundparameter haben willst...
-b 192 -q 2 -mj (entsprechend Filter 19383 - 19916 Hz [also standard], ath 2 [ebenso standard], X 0 [auch standard], cwlimit automatisch)
also nichts besonderes.
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Encoder
MPeX.net AllStar


BeitragVerfasst am: 22.08.2007 - 12:47    Titel: RE: Test zu neuartigen Matrix-encodierter Lame-MP3's Antworten mit Zitat

Auch auf die Gefahr hin, die Trolle zu füttern, muss ich dann doch nochmal antworten.

Deltaalpha hat folgendes geschrieben:
Dabei hätte ich erwartet, dass Du CPU-Geschwindigkeit und Auslastung auseinander halten kannst.


Das kann ich sehr wohl. Mein Beispiel sollte nur erläutern, wie absurd deine Theorie ist. Ich friemel es für dich nochmal auseinander:

Versuchsaufbau:
Zur Einfachheit nehmen wir mal an, dass wir CPU1 und CPU2 haben. Bedingung: CPU1 kann genau doppelt so viele Rechenoperationen ausführen als CPU2.

Versuch 1: CPU1 und CPU2 kodieren ein Lied mit voller Geschwindigkeit. CPU1 verarbeitet also doppelt so Daten pro Zeiteinheit wie CPU2.
Versuch 2: CPU1 arbeitet mit 50% Auslastung, CPU2 mit 100%. Es werden von beiden CPUs gleichviele Daten pro Zeiteinheit verabreitet.
Versuch 3: CPU1 arbeitet mit 25% Auslastung, CPU2 mit 50%. Es werden von beiden CPUs gleichviele Daten pro Zeiteinheit verabreitet. Der Unterschied zu Versuch 2 besteht lediglich darin, dass beide CPus nur halb so viele Daten bearbeiten können.

Das schärfste an der Sache ist aber das Ergebnis: Egal wie man den Versuch dreht und wendet. Bei gleichem Encoder und gleicher Einstellung ist das Ergebniss IMMER bitidentisch. Der "Datenstrom" und die CPU-Auslastung haben also ABSOLUT GARNICHTS mit dem Ergebniss zu tun.


Ich bin mir auch garnicht mehr sicher, ob es dir bei deinen Versuchen darum geht, den Encoder oder dein Hörerlebniss zu verbessern. Das eine hat mit dem anderen nämlich auch ABSOLUT NICHTS zu tun. Beim Kodieren geht es darum ein transparentes Ergebnis zu erzielen. Also eine Datei zu erzeugen, die man im Vergleich zum Original HÖRTECHNISCH nicht unterscheiden kann. Dabei haben irgendwelche Spektralanalysen ABOLUT KEINE Aussagekraft, da sie in keinster Weise auf die menschliche Wahrnehmung von Tönen eingeht.

Etwas ähnliches gibt es momentan auf HA: Link

Beim Dekodieren sieht die Sache schon ganz anders aus. Hier kann man den persönlichen Vorlieben freien Lauf lassen und über DSPs,Equalizer, etc. den Klang seinen Vorlieben, Equipment und räumlichen Gegebenheiten anpassen. Manche mögen es etwas Basslastiger, manche wollen die Höhen betonen und es gibt sogar Leute, die künstliches Vinylknacken unter ihre Musik legen, da sie der Meinung sind, dass Vinyl immer noch die einzig "authentische" Musikquelle ist.

Und wieder hat das ABSOLUT NICHTS mit der Qualität eines Codecszu tun.


Was mir jetzt noch auffällt ist dein Testsetup. Da könnte natürlich die Krux an der Sache liegen. Du schreibst etwas über Player-PC und Rekord-PC. Das Setup würde ich gerne nochmal erläutert bekommen.

Falls es so sein sollte, dass du auf dem Player-PC oder Standalone DVD-Player die Stücke abspielt und über die Soundkarte am Record-PC aufnimmst und dann die Spektralanalysen erstelltst kann ich dir relativ leicht sagen, wie die unterschiedlichen Ergebnisse zustande kommen:

1. Die Player benutzen unterschiedliche Dekoder
2. Die Player benutzen unterschiedliche Ausgabemodi
3. Beim "Transport" von PC zu PC gibt es gewisse Einflussgrößen, die ein analoges Signal verfälschen können. Veränderliche Magnetfelder gibt es zu Hauf in und um einen PC. Stichwort Induktion.
4. Durch die Umwandlung (in diesem Fall) Digital-Analog-Digital werden Unterschiede aus den obigen Punkten durch Rundungsdifferenzen verstärkt.

Kurzes Edit zu deinen Lameeinstellungen:

Delatalpha hat folgendes geschrieben:
-b 192 -q 2 -mj (entsprechend Filter 19383 - 19916 Hz [also standard], ath 2 [ebenso standard], X 0 [auch standard], cwlimit automatisch)


ist das gleiche wie
Code:
-b 192
musst dir also nicht die Mühe machen, defaultwerte explizit auszuschreiben.
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Deltaalpha66
Ist hier öfters


BeitragVerfasst am: 22.08.2007 - 23:42    Titel: RE: Test zu neuartigen Matrix-encodierter Lame-MP3's Antworten mit Zitat

Bleiben wir mal erst beim Test (sonst wird es mir zu anstrengend) können ja bei Bedarf später auf CPU-Auslastung zurückkommen.

Also sind die (Elektro-)magnetischen Felder Schuld an dem Phänomen? Dann müsste ich schon gewaltige Störquellen hier stehen haben, nur habe ich beim Versuch versehentlich eine Sequenz doppelt gemacht und hatte das identische Ergebnis, das hätte auf jeden Fall Unterschiede geben müssen, da die Störfelder wechselnde Strukturen aufweisen würden.
Weiterhin hätte ich beim Record-PC unterm Kopfhörer solche Störsignale hören müssen oder auf der WavLab-Pegelanzeige (Balken ohne Signal ca. -45dB) sehen müssen.
Wenn ich das alles ignoriert hätte, dann wäre mir im WaveEditor-Bild beim Entfernen der Stille aufgefallen, dass es keine Stille gibt, aber es war eine "1a" Null-Linie davor und dahinter!!!
Abgesehen davon, gibt es einen Zeugen, welcher vor einiger Zeit mal die Kopfhörer auf hatte und ich nur WA-Visual-Matrix ein und aus geschaltet habe, er hat es sofort bemerkt, er meinte: Unterschied wie Tag und Nacht! Das könnte ich mit jedermann jederzeit wiederholen.
Der Test ist also nach meiner Meinung in jeder Hinsicht absolut beweiskräftig, das die Matrix Einfluss auf das System (in Form von Klangveränderung) hat (was nach Deiner Meinung unmöglich wäre), es sei denn man unterstellt mir, absichtliches Verfälschen der Ergebnisse.
Ich wäre gern bereit, den Test unter kompetenter Aufsicht zu wiederholen!

Dann zum Punkt Ausgabemodus: Da zwischen XXa XXb XXc jeweils der gleiche Player mit gleichem Dekoder.dll und gleichen Ausgabemodus verwendet wurde, kann es also keine weitere Beeinflussung geben. Es wurde jeweils nur bei xxb die SystemMatrix und zusätzlich bei xxc die Winamp-VisualMatrix benutzt.

Des Weiteren
Um den Grund zu bestätigen, warum es in der Regel besser ist, eine mp3-Datei für den Hörtest vorher zu wav zu dekodieren, dürfte man hier jeweils den Unterschied ganz gut sehen.
Ich hatte als weiteren Grund angeführt, dass es eben noch den Vorteil gibt, dass die gleiche Dekoder.dll benutzt wird.

also man vergleiche (ohne Matrix)
01a.= mp3 mit 02a.vorher mp3 zu wav gewandelt
oder
03a.= mp3 mit 04a.vorher mp3 zu wav gewandelt
oder
05a.= mp3 mit 06a.vorher mp3 zu wav gewandelt
oder
10a.= mp3 mit 11a.vorher mp3 zu wav gewandelt

Jedenfalls, nach deiner Theorie müssten die XXa/b/c Analysen und mindestens 3+4 zueinander identisch sein, was sie aber nicht sind und demzufolge meine Theorie bestätigen.


---q.e.d.---

PS:
Ich denke, wenn sich jemand absolut nicht überzeugen lassen will, dann schafft das auch nichts oder niemand.
Kannst ja mal einen eigenen Test machen und hochladen:

Ich habe das gerade mal getan:

Winamp5.35
Ausgabe Wavout: Soundmapper
ich habe wieder mein
Sounds Like A Melody (Matrix)192kbps.mp3 benutzt

Aufgezeichnet über StereoMix mit Windows "Audiorekorder" (darf kein Record-PGM mit 100% CPU-Last sein, also EAC ist nicht geeignet)
1. ohne Visualisierung,
2. AVS-Studio hab Plugin "mig - Dragonscales.avs" genommen (FPS sehr hoch stellen über "Dock in AVS Editor"-Settings-Display)

dann Stille entfernen und mit WinOnCD analysieren und Irfanview fotografieren - es sind deutliche Unterschiede zusehen.
Hatte sogar vergessen ZoneAlarm abzuschalten - ist aber für den Test egal.
Damit ist bewiesen die Visualisierung hat deutlichen Einfluss auf den Klang (Datenstromtheorie + CPU-Auslastung)
Diesen Test kann jeder selbst machen. (Das gilt natürlich auch für mp3 und wav-mp3)

mfG


Zuletzt bearbeitet von Deltaalpha66 am 23.08.2007 - 13:35, insgesamt einmal bearbeitet
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Master_P
Postet sich warm


BeitragVerfasst am: 23.08.2007 - 12:08    Titel: RE: Test zu neuartigen Matrix-encodierter Lame-MP3's Antworten mit Zitat

Warum werden solche Leute nicht einfach gesperrt? Er versucht immer wieder irgendeinen Müll zu erzählen. Leute, die es glauben tun mir Leid
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Master_P
Postet sich warm


BeitragVerfasst am: 23.08.2007 - 13:52    Titel: RE: Test zu neuartigen Matrix-encodierter Lame-MP3's Antworten mit Zitat

habe zum Spaß grad mal das Sample "01 - Alphaville - Sounds Like A Melody" genommen. Verglichen habe ich die Wave, deine 128k mp3, eine 128k cbr von der 3.97 und eine 104 kbps abr von der 3.97.

Ergebnis: es gab nur eine Datei, welche auffällig weniger Höhen hat, und 3x darfst DU >Deltaalpha66< raten, welche mp3 am schlechtesten Klang...

EDIT: Hier ist die ABR104 Datei und vergleich mal die Qualität mit deiner...
http://www.mytempdir.com/2007045


Zuletzt bearbeitet von Master_P am 23.08.2007 - 16:58, insgesamt einmal bearbeitet
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Encoder
MPeX.net AllStar


BeitragVerfasst am: 23.08.2007 - 14:24    Titel: RE: Test zu neuartigen Matrix-encodierter Lame-MP3's Antworten mit Zitat

Es ist immer wieder herrlich, wie du von den eigentlichen Fragen ablenkst und dann versuchst deine Theorie mit sich selbst zu erklären. Du erwägst ja nicht einmal, dass auch nur der kleinste Fehler möglich ist. Man nennt sowas auch Gegenprobe.

Fangen wir also nochmal an: Sieht dein Testsetup so aus, wie ich in meinem Post zuvor vermutet habe?

Wenn ja sind mögliche externe Einflüsse zu groß, als dass deine Tests relevant wären. Mach doch folgenden Test mal selbst: Halte ein Handy, während du telefonierst an ein Radio, laufenden Verstärker oder PC. In den meisten Fällen hört man die Störsignale, die durch das magnetische Feld des Handies entstehen. Des weiteren habe ich nie gesagt, dass zwangsweise eine Verfälschung stattfindet. Man muss nur mit ihr rechnen.

Dann mal zu deiner Datenstromtheorie. Diesmal habe ich einen Test gemacht, bei dem DU mir jetzt mal die Ergebnisse erklärst. Denn laut deiner Theorie und deinem Test DARF dieses Ergebnis nicht zustande kommen.

Testsetup:
Win XP SP2
Creative Audigy 2
Foobar 0.9.4.4
Ausgabe: DirectSound
DSPs (nur zum Hören): Resampler 48.000Hz (um dem schlechten Resampler der Soundkarte zu entgehen)

Vorgehensweise:
1. WAV-Datei von CD gerippt. Foobar secure(standard) .
2. WAV-Datei mit LAME 3.97 -V 2 --vbr-new kodiert. Volle Prozesserauslastung durch lame.exe.
3. WAV-Datei mit LAME 3.97 -V 2 --vbr-new kodiert. Im Hintergrund laufen 2 mal Winamp mit Milkdrop AVS in hoher Priorität. Keine volle Prozesserauslastung durch lame.exe.

Zwischenergebnis:
- Die Dateien haben den selben MD5-Hash
- Die tatsächlichen Audiodaten in den Dateien sind laut foo_bitcompare identisch.

Weitere Vorgehensweise:
4. Mp3-Datei aus Schritt 2 mit Foobar dekodiert. Alle DSPs ausgeschaltet. Einmal mit voller Geschwindigkeit (keine zusätzliche Systemlast) und einmal unter Systemlast (wie oben beschrieben 2 mal Winamp)
5. Mp3-Datei aus schritt 3 ebenfalls mit Foobar dekodiert. Alle DSPs ausgeschaltet. Einmal mit voller Geschwindigkeit (keine zusätzliche Systemlast) und einmal unter Systemlast (wie oben beschrieben 2 mal Winamp)

Ergebnis:
1. Die 4 WAV-Dateien haben den selben MD5-Hash.
2. Die tatsächlichen Audiodaten der 4 WAV Dateien sind laut foo_bitcompare identisch.

Das KANN nach deiner Theorie nicht der Fall sein, da sich ja die unterschiedlichen "Datenströme" in irgendeiner Form beeinflusst und "(de)stabilisiert" haben müssen.

Da ich mit diesem Test deine Theorie widerlegt habe und den Einfluss externer Größen ausschließen kann, darf ich ein

q.e.d

drunter setzen.


Deltaalpha66 hat folgendes geschrieben:
PS:
Ich denke, wenn sich jemand absolut nicht überzeugen lassen will, dann schafft das auch nichts oder niemand.


Wer im Glashaus sitzt...

Solltest du weiterhin von deiner Supertheorie überzeugt sein, gehe doch bitte ins Computerbaseforum, guck dir mit deinen Freunden schlecht skalierte Spektralanalysen an, diskutiere über den Sinn von 17 stelligen Werten beim --cwlimit, den Einfluss eines GUIs (BonkEnc) auf den Encoder, die Schwächen von VBR und Joint-Stereo, den Sinn eines 20,5 kHz Lowpass bei 64 kbps Full-Stereo, die willkürliche Veränderung des ATH und schließlich der Einfluss der "Datenströme" auf die Musikqualität.

Für mich bist du nichts weiter als ein schlechter Verlierer, dessen Weltverbesserungstheorie nicht aufgeht, du es aber nicht wahr haben willst. Du probierst seit 3 Jahren durch irgendwelche willkürlichen Einstellungen und Kommandozeilen, fadenscheinlichen, nicht erklärten und schlecht durchgefürten Tests Aufmerksamkeit zu erregen. Deine Glaubwürdigkeit wird durch die paar Spektralanalysen, Testsamples und die Heimlichtuerei deines "Matrix-Verfahren" auch nicht besser.
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Deltaalpha66
Ist hier öfters


BeitragVerfasst am: 25.08.2007 - 20:18    Titel: RE: Test zu neuartigen Matrix-encodierter Lame-MP3's Antworten mit Zitat

Eigentlich ist es Zeitverschwendung hier noch mal etwas zu antworten, es wurde alles gesagt.
@Encoder
Warum machst Du den Versuch nicht so wie ich es gesagt habe, hat Dir das Ergebnis nicht gefallen? Mach ihn noch mal, am besten auf nem Notebook im Freien ohne EMF (und lasse Dein Handy zu Hause). Analysieren kannst Du dann gern auch mit was anderem als WinOnCD.
Nebenbei gesagt, würde beim professionellen Analysieren der aufgezeichneten Test-Wavs (welche ja noch vorhanden sind) jedem halbwegs tauglichen Experten Störgeräusche auffallen. Es reichen aber auch schon normale Kopfhörer.
Eigentlich habe ich mich gefragt, ob Du überhaupt noch einen Plan hast. Ich wusste nicht, dass beeinflusste (quantisierte) Datenströme dadurch ihre Bits oder Samples ändern (aber vielleicht bist Du da schon weiter). Ich habe jedenfalls nie so etwas behauptet.
Gratuliere! Dein Test beweist das Computer funktionieren können, sonst würde jeder PC bei CPU-Laständerung abstürzen, da ständig CRC-Fehler in den Datenströmen auftreten würden. Des weiteren hattest Du immer gesamt 100% CPU-Auslastung, da wäre eine Beeinflussung nur minimal (im Gegensatz zu dem vorgeschlagenen Versuch wo 1. ohne Systemlast läuft).

@Master_P
Vielleicht solltest Du die Threads besser lesen, CBR128kbps bis 19,5kHz stehen oben gesondert da.
( http://www.megaupload.com/?d=J6GAKHOB )
im übrigen interessierten mich die unteren Bitraten nicht sonderlich, deshalb gab es keine ABR Optimierung.

Ich denke für mich hat sich das hier erledigt - wie gesagt ich halte es für Zeitverschwendung ...
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Deltaalpha66
Ist hier öfters


BeitragVerfasst am: 26.08.2007 - 00:55    Titel: RE: Test zu neuartigen Matrix-encodierter Lame-MP3's Antworten mit Zitat

Lame3.97Matrix VBR111-102kbps + ABR100-84kbps:
http://www.megaupload.com/?d=2Q9HW7BE
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