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Wann lohnt sich welcher encoder?

 
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Autor Nachricht
CodeRed II
Postet sich warm


BeitragVerfasst am: 15.02.2004 - 14:38    Titel: Wann lohnt sich welcher encoder? Antworten mit Zitat

Ich höre nur immer
"ich nehme diesen lieber"
"ich lieber den"

..und meist ging es um Kompatibilität
oder Qualität oder Dateigröße.

Selten wurde besprochen in welchen Fällen
bestimmte encoder wirklich sinnvoll sind?

Was ich meine ist
- bei bestimmten Musikrichtungen:
HeavyMetal, Techno, Chillout, ..
- bei Hörbüchern, oder Interviews (Gesprochenem)

Speex wollte ich bei Hörbüchern z.B. immer ungern nehmen weil es so selten unterstützt wird.
Sowohl von encoder-programmen als auch von playern.

Unter www.eac-audio.de wird speziell nur bei speex auf die Anwendung eingegangen.
_________________
..because sometimes size does matter!
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Lego
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 15.02.2004 - 17:47    Titel: Re: Wann lohnt sich welcher encoder? Antworten mit Zitat

CodeRed II hat folgendes geschrieben:
Was ich meine ist
- bei bestimmten Musikrichtungen:
HeavyMetal, Techno, Chillout, ..
- bei Hörbüchern, oder Interviews (Gesprochenem)


Bei Hörbüchern spricht nichts dagegen Lame, Ogg-Vorbis oder mp3pro zu benutzen, speziell wenn auch noch Musikpassagen drin sind. Ist aber alles eine Frage der Kompromisse. Teste es halt aus.

- Mp3Pro benötigt ein Plugin für Winamp, ohne klingt es wie Mittelwellenradio. Allerdings benutze ich mp3pro aus ideologischen Gründen schon nicht. Hat insgesamt zuviele Nachteile

- Lame "--alt-preset standard -Y" oder "--alt-preset 128" wenn ich für andere Leuts komprimiere oder Kiddies es auf DVD-playern abspielen wollen. Da klingt mp3pro mangels Plugin ohnehin nur bescheiden und Ogg geht halt nicht. Auf Rechnern isses egal.

- Musepack "--quality 4 --xlevel" kommt auch vor, weil ich dann auf dem Rechner die Gapless Wiedergabe mit Winamp nutzen kann und größtenteils Musepack-Nutzer bin. Foobar spielt Lame und Musepack ohne Gaps.

- Ogg-Vorbis bietet bei Q3 mE den besten Kompromiss aus Größe/Klang und Musikanteile/Geräusche in den Hörbüchern klingen recht ordentlich. Ist der beste Allrounder wenn mit einem Rechner abgespielt wird.

- Speex oder Ogg Q1-2 würde ich für Diktate benutzen.

Soweit zu den AudioBooks.


Ansonsten bieten Lame, Ogg-Vorbis und Musepack für alle Musikrichtungen mit den entsprechenden Presets transparente Qualität. Audiophile Cds würde ich in FLAC oder APE sichern, dann sind Diskussionen erledigt. Lossless ist Lossless, fertig.

- Fürs Archivieren bietet sich eigentlich Musepack "--quality 4 --xlevel" das Optimum aus Dateigröße und Qualität. Muss Rückwärtskompatibilität zu Mp3 Hardware gewährleistet sein, dann eben Lame -aps.

- AAC bietet derzeit nichts was intressant wäre. Es ist nur einweiterer Lossy-Codec und die Software/Hardware Unterstützung ist auch nicht sehr verbreitet.

Ansonsten empfehle ich gern diesen Thread:

http://www.mpx.net/forum/viewtopic.php?t=7718&highlight=klassische+musik
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CodeRed II
Postet sich warm


BeitragVerfasst am: 22.02.2004 - 15:58    Titel: RE: Wann lohnt sich welcher encoder? Antworten mit Zitat

Danke dieses posting war schon sehr erklärend

Was mir neulich aufgefallen ist betrifft speex wovon ich anfangs glaubte es lohnt immer bei Hörbüchern.

speex lohnt nicht, bei folgenden sound elementen:
- mehr als eine person die spricht
- echoes
- nebengeräusche wie z.B. rascheln
- Gesang oder gar Musik

Ogg ist entgegen jedem Tutorial gerade bei hohen Bitraten mir sehr positiv aufgefallen.
Bei etwa ~500KBps (q10) gleicht es beinah der wave Datei. Daher versteh ich nicht wieso immer navon abgeraten wird??

Alles was darunter besonders unter 192KBps ist
enthält viel mehr Höhen als das Original
und die Tiefen Töne werden zu sehr reduziert.
_________________
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Lego
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 22.02.2004 - 17:28    Titel: Re: RE: Wann lohnt sich welcher encoder? Antworten mit Zitat

CodeRed II hat folgendes geschrieben:
Ogg ist entgegen jedem Tutorial gerade bei hohen Bitraten mir sehr positiv aufgefallen.


Welche Tutorials wären das denn, die da abraten ?

CodeRed II hat folgendes geschrieben:
Bei etwa ~500KBps (q10) gleicht es beinah der wave Datei. Daher versteh ich nicht wieso immer navon abgeraten wird??


Recherchier mal nach "Lossless Codecs", FLAC und APE (Monkey's Audio) bevor Du verlustbehaftete Codecs in Q10 benutzt und größere Mengen davon archivierst.

CodeRed II hat folgendes geschrieben:
Alles was darunter besonders unter 192KBps ist enthält viel mehr Höhen als das Original und die Tiefen Töne werden zu sehr reduziert.


Kann ich so nicht nachvollziehen.


Zuletzt bearbeitet von Lego am 22.02.2004 - 19:28, insgesamt einmal bearbeitet
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Gast



BeitragVerfasst am: 22.02.2004 - 19:23    Titel: RE: Wann lohnt sich welcher encoder? Antworten mit Zitat

Mit den Höhen verhält es sich eigentlich umgekehrt.

Je niedriger die Bitrate, desto tiefer wird der Lowpass angelegt (in den meinten Fällen)

d.h. es werden hohe Frequenzen "rausgeschnitten"
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