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qwert73 Audicted
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Verfasst am: 23.04.2005 - 17:00 Titel: Einer Mp3 Effekte beifügen ohne Transcodieren? |
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Es gibt unzählige Möglichkeiten, einer Mp3-Datei Effekte (Equalizer...)zu verpassen und das Ergebnis als Mp3-Datei abzuspeichern. Die Programme, die mir bekannt sind (Audacity, Steinberg Clean...), wandeln den Track aber vorher ja in eine Wav-Datei um. Wenn es technisch überhaupt möglich ist: Welche Tools schaffen das gleiche ohne die Umwandlung in WAV?
Bis bald! _________________ Save the vinyl! |
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Lego MPeX.net Wizard
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Verfasst am: 23.04.2005 - 17:32 Titel: RE: Einer Mp3 Effekte beifügen ohne Transcodieren? |
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Foobar2000 und Winamp mit DSP-Plugins natürlich.
Insbesondere der Convolver bietet die meisten Möglichkeiten, man kann damit sogar den EQ durch spezielle Impulsantworten (ähnlich SIR) ersetzen und die im eigenen Wohnraum vorgebenen Muster mit einem neuen akustischen Raumreflexionsmuster mit integrierter EQ-Anpassung des Klangbildes (Höhen/Mitten/Tiefen) überlagern. _________________ Signaturen sind oft überflüssig! |
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qwert73 Audicted
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Verfasst am: 23.04.2005 - 17:59 Titel: RE: Einer Mp3 Effekte beifügen ohne Transcodieren? |
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Danke für die schnelle Antwort. Was soll ich sagen?: Foobar natürlich schon wieder!  _________________ Save the vinyl! |
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gaga MPeX.net Wizard
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Verfasst am: 24.04.2005 - 08:59 Titel: RE: Einer Mp3 Effekte beifügen ohne Transcodieren? |
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| Erneut komprimiert wird aber auch bei den foobar/Winamp (DSP-Plugin & MP3-Output Plugin) Lösungen. |
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Lego MPeX.net Wizard
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Verfasst am: 24.04.2005 - 14:57 Titel: RE: Einer Mp3 Effekte beifügen ohne Transcodieren? |
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Stimmt, habe den ersten Satz mit dem speichern überflogen. Sorry, wegen der Schlampigkeit.
Ansonsten werden aber die Effekte in beiden Programmen in Echtzeit berechnet und man braucht keine Umwandlung in WAV um die Effekte in einem WAV-Editor vorzunehmen. Wenn man das gehörte nicht unbedingt auch speichern will.
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Dann funktioniert wohl wirklich nur eins, die Ausgabe der Soundkarte über einen HiFi-Receiver mit DSP's oder ein Effekt-Gerät aus dem Musikerbereich zu schleifen und deren Ausgänge wieder mit dem Line-In zu verbinden. Ob das Qualitativ besser ist die Diskwriter zu benutzen mag ich nicht abzuschätzen.
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Als letzte Möglichkeit bleibt dann nur noch, Lossless-Formate abzuspielen und den Diskwriter in einem Lossless-Format schreiben zu lassen. Das sollte die wenigsten Verluste bringen. _________________ Signaturen sind oft überflüssig! |
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Snoopy-1 MPeX.net Guru
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Verfasst am: 24.04.2005 - 17:53 Titel: Re: RE: Einer Mp3 Effekte beifügen ohne Transcodieren? |
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| Lego hat folgendes geschrieben: | | Als letzte Möglichkeit bleibt dann nur noch, Lossless-Formate abzuspielen und den Diskwriter in einem Lossless-Format schreiben zu lassen. Das sollte die wenigsten Verluste bringen. |
Das dürfte ja eigentlich gar keine Verluste mit sich bringen, weil es ja auch nichts anderes ist, als wenn ich FLAC/APE wieder in WAV zurück verwandle und dann wieder eine LOSSLESS- Datei schreibe, nur hier eben mit den entspr. Effekt drin!
Gruß,
Werner _________________ Paranoid-> Die Welt für sich wirklicher zu sehen, als sie für andere ist! |
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Lego MPeX.net Wizard
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Verfasst am: 24.04.2005 - 21:20 Titel: Re: RE: Einer Mp3 Effekte beifügen ohne Transcodieren? |
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| Snoopy-1 hat folgendes geschrieben: | | Lego hat folgendes geschrieben: | | Als letzte Möglichkeit bleibt dann nur noch, Lossless-Formate abzuspielen und den Diskwriter in einem Lossless-Format schreiben zu lassen. Das sollte die wenigsten Verluste bringen. |
Das dürfte ja eigentlich gar keine Verluste mit sich bringen, weil es ja auch nichts anderes ist, als wenn ich FLAC/APE wieder in WAV zurück verwandle und dann wieder eine LOSSLESS- Datei schreibe, nur hier eben mit den entspr. Effekt drin! |
Das Reinrechnen der Effekte verändert in jedem Falle die Datei (ist ja auch beabsichtigt:)), allerdings ist die FLAC oder eine von CD gerippte WAV die meist bestmöglichste Quelle. Ich kann nicht einschätzen ob das Hineinrechnen der Effekte merkliche Klangeinbußen hat, müßte auch hinsichlich Dithern und Resample-Methoden und dem ganzen Kram recherchieren um eine Aussage machen zu können. Auch kenne ich nicht Güte der DSP, meines Wissens gilt aber das Convolving (Faltungshall) als sehr hochwertige Art der "Effekt-Hascherei". Jedenfalls muß es wesentlich besser sein als mp3 als Eingangsformat zu nehmen, weil es eben vergleichbar dem WAV->DSP->WAV (wie Du auch schon sagst) funktioniert. Zusätzliche Transcodier- und Reenkodierverluste fallen hier nicht an. _________________ Signaturen sind oft überflüssig! |
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qwert73 Audicted
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Verfasst am: 24.04.2005 - 22:03 Titel: RE: Einer Mp3 Effekte beifügen ohne Transcodieren? |
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Ja Schade!!
Was ich aber nicht verstehe: Fehlt nur ein Tool oder geht das überhaupt gar nicht? _________________ Save the vinyl! |
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Lego MPeX.net Wizard
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Verfasst am: 24.04.2005 - 22:30 Titel: Re: RE: Einer Mp3 Effekte beifügen ohne Transcodieren? |
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| qwert73 hat folgendes geschrieben: | Ja Schade!!
Was ich aber nicht verstehe: Fehlt nur ein Tool oder geht das überhaupt gar nicht? |
Es geht gar nicht ohne zusätzliche Verluste, wenn man am Ende die Daten in einem verlustbehafteten Format wie Ogg oder mp3 speichern will.
Abspielen ist so ziemlich das selbe wie das komplette Dekodieren einer verlustbehafteten Datei ins WAV-Format, welches die Audio-Editoren ja vor der Bearbeitung auch machen.
Der Unterschied zwischen Abspielen und Dekodieren besteht eigentlich nur darin, daß beim Abspielen von Audiodateien bröckchenweise (in Echtzeit) über den playereigenen Buffer ein RAW-Stream (ich glaub in RAW-PCM) durch die Treiberarchitektur an die Ausgabe-Hardware (meist die DA-Wandler einer Soundkarte) geschickt wird, während beim Erstellen und Abspeichern einer WAV Datei das PCM-Signal entsprechend den Einstellungen ins WAV (auch PCM oder genauer RIFF WAV) geschrieben werden.
Der hörbare Inhalt der WAV ist identisch mit dem ehemaligen mp3. Wenn nun dieses abgespielte Signal durch eine DSP-Kette oder einen Convolver gejagt wird, so gelangt er anschließend direkt über die Treiberarchitektur in die Sounkarte.
Um es speichern zu können, muß man es aber entweder über den Diskwriter in WAV oder Lossless ablegen, was aber recht unsinnig ist, weil man aus den ehemals kleinen mp3 dann im Ergebniss überproportional große Lossless oder WAV macht. Das ginge dann nahzu verlustfrei, aber wie gesagt mit dem Nachteil, das man sehr große Dateien erhält.
Oder aber man jagt es im Diskwriter nochmals durch einen verlustbehafteten Encoder, dann hat man aber wieder das Problem der Transcodier/Reencodierverluste.
An hochwertigen Werkzeugen (siehe mein Posting) fehlt es nicht. _________________ Signaturen sind oft überflüssig! |
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Snoopy-1 MPeX.net Guru
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Verfasst am: 24.04.2005 - 22:56 Titel: Re: RE: Einer Mp3 Effekte beifügen ohne Transcodieren? |
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| Lego hat folgendes geschrieben: | | Das Reinrechnen der Effekte verändert in jedem Falle die Datei (ist ja auch beabsichtigt:)), allerdings ist die FLAC oder eine von CD gerippte WAV die meist bestmöglichste Quelle. Ich kann nicht einschätzen ob das Hineinrechnen der Effekte merkliche Klangeinbußen hat, müßte auch hinsichlich Dithern und Resample-Methoden und dem ganzen Kram recherchieren um eine Aussage machen zu können. Auch kenne ich nicht Güte der DSP, meines Wissens gilt aber das Convolving (Faltungshall) als sehr hochwertige Art der "Effekt-Hascherei". Jedenfalls muß es wesentlich besser sein als mp3 als Eingangsformat zu nehmen, weil es eben vergleichbar dem WAV->DSP->WAV (wie Du auch schon sagst) funktioniert. Zusätzliche Transcodier- und Reenkodierverluste fallen hier nicht an. |
Das natürlich entspr. DSP- Effekte die Datei verändern ist klar und sicherlich auch unterschiedlich in der Qualität! Das hängt auch ganz von dem Benutzer und seinen mehr weniger guten Einstellungen noch ab. Ich persönlich halte nicht sehr viel von DSP- Effekten. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich mich hiermit mal zu früheren Zeiten mit ein paar Tools ein wenig gespielt habe und hier nicht so wirklich meine grwünschten Ergebnisse bekommen habe. Vielleicht auch deshalb, weil ich es sehr schnell wieder aufgegeben habe oder einfach nur falsch bedient habe!
@qwert
Soweit ich weis gibt es einige Tools, die sich die Einstellungen für die Lieder getrennt speichern und somit immer entspr. verfügbar sind. Würd mich auch fast wundern, wenn das beim Allrounder von Foobar nicht auch so wär!
Ansonsten rate ich Dir, das noch vor dem Encodieren zu machen oder eben FLAC bzw. APE dafür einzusetzen, welche ja, mal abgesehen vom Speicherplatz, noch weitere bekannte Vorteile haben!
Gruß,
Werner _________________ Paranoid-> Die Welt für sich wirklicher zu sehen, als sie für andere ist! |
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