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Welche Library?
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Autor Nachricht
MyFagus
Postet sich warm


BeitragVerfasst am: 26.07.2005 - 14:57    Titel: Welche Library? Antworten mit Zitat

hallo Forum,

Habe Mittlerweile über 22000 Mp3s...

Wie soll ich die denn vernünftig ordnen?
Hab schon an die 20 programme getestet, aber nichts war vernünftig.

Das bester ist bis jetzt Winamp mit der Media-Library.
Aber die stürzt ab und zu mal ab, was dann dazu führt das ich 2 mal im Monat Winamp neu installieren darf und alle MP3s neu einlesen muss...

Was könnt ihr für solche Massen empfehlen?

Ich möchte auch nicht mit 3 Programmen hantieren müssen.

Es soll schon ähnlich wie Winamp sein.

Oder habt ihr ne Idee wie ich mein Winamp-Problem lösen kann? Hab auch da schon einige Lösungsansätze durch...

Gruß

MyFagus
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Tirmellon
MPeX.net AllStar


BeitragVerfasst am: 26.07.2005 - 18:21    Titel: Re: Welche Library? Antworten mit Zitat

MyFagus hat folgendes geschrieben:

Hab schon an die 20 programme getestet, aber nichts war vernünftig.
Das bester ist bis jetzt Winamp mit der Media-Library.

Uhhh... ein Widerspruch in sich.

Wenn Du die WA Library jeder der Datenbanken im MPEX-Softwarebereich vorziehst, ist Dir, glaube ich, nicht mehr zu helfen...

Gruß
Tirmellon
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edegl
Postet sich warm


BeitragVerfasst am: 26.07.2005 - 18:45    Titel: RE: Welche Library? Antworten mit Zitat

...habe es gerade an anderer Stelle auch geschrieben:
das plugin zu winamp "mexp" von Anders Thomsen, kann sehr leicht auch umfangreiche Sammlungen verwalten.
Erstaunlich, dass dieses wirklich bemerkenswerte Programm in diesem Forum so wenig Beachtung gefunden hat.
http://www.mexp.dk/
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Tirmellon
MPeX.net AllStar


BeitragVerfasst am: 26.07.2005 - 18:52    Titel: RE: Welche Library? Antworten mit Zitat

für 22.000 Dateien? Also ich weiss ja nicht...
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pferscherl
mpex.Starlet


BeitragVerfasst am: 26.07.2005 - 18:55    Titel: RE: Welche Library? Antworten mit Zitat

Na klar, Helium ist eine Profi-Lösung. Aber wenn Du eben WinAmp magst, dann versuche es mit "Verzeichnis hinzufügen" statt über den automatischen Scan im Hintergrund, wenn Du neue Titel hinzufügst.
Und achte darauf, dass Du den WA bei diesen Datenmengen einige Zeit laufen lässt. Eine Aktualisierung dauert beim WA einfach seine Zeit.
Wenn Du 2-3 X im Jahr die Datenbank löschst und neu einliest, läuft er auch ganz stabil. Auch die Tags der eingelesenen Titel sollten in Ordnung sein.
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qwert73
Audicted


BeitragVerfasst am: 30.07.2005 - 14:30    Titel: RE: Welche Library? Antworten mit Zitat

Das Verwaltung mit Helium besser flutscht als Wa's ML ist klar. Ich glaube aber, dass MyFagus was anderes meint: Nämlich schnell und übersichtlich auf seine Sammlung zuzugreifen und locker Playlisten (statisch oder dynamisch) zu erstellen. Wer den Grundgedanken der Winamp ML mag (zu denen zähle ich auch), aber sich darüber ärgert, daß man noch lange darauf wird warten müssen, was andere Programme schon bieten, der wird hellauf begeistert sein von Jriver Media Center 11.
Also MyFagus! Ist ähnlich wie Winamp. Die Sharewareversion kannst Du Dir hier runterladen: www.musicex.com

Nach 30 Tagen sind ca. 35€ fällig, aber in Vergleich zu anderer kommerzieller Software ist jeder Euro gut angelegt!


@Mexp-Library: Hab das Ding mal vor Ewigkeiten angetestet, war aber nicht so begeistert. Soweit ich das noch in Erinnerung hab war es doch nicht möglich, flexibel zu taggen, also eigene Felder u.a. anzulegen. Auch konnte man nicht wie in AlbumList oder PlaylistTree (beides Foobar) die Verzeichnisbäume samt ihrer Knoten auf Grundlage der Tags selber bestimmen. Oder?
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Frank_Bicking
MPeX.net Guru


BeitragVerfasst am: 30.07.2005 - 15:19    Titel: RE: Welche Library? Antworten mit Zitat

Vom Media Center war ich vor zwei Tagen nicht so angetan, aber aus anderen Gründen.

MyFagus,

deine genauen Anforderungen wären nett.
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Tirmellon
MPeX.net AllStar


BeitragVerfasst am: 30.07.2005 - 15:31    Titel: Re: RE: Welche Library? Antworten mit Zitat

qwert73 hat folgendes geschrieben:
Das Verwaltung mit Helium besser flutscht als Wa's ML ist klar. Ich glaube aber, dass MyFagus was anderes meint: Nämlich schnell und übersichtlich auf seine Sammlung zuzugreifen und locker Playlisten (statisch oder dynamisch) zu erstellen.

Und wo hakt es da bei Helium?

Helium bietet 2 Arten von Playlisten:
1. frei zusammengestellte
2. sog. "Smart" Playlisten, die nach bestimmten Kriterien (Suchabfragen) angelegt sind.

Import und Export von m3u eingeschlossen.

/Tirmellon
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qwert73
Audicted


BeitragVerfasst am: 30.07.2005 - 15:59    Titel: Re: RE: Welche Library? Antworten mit Zitat

Tirmellon hat folgendes geschrieben:
qwert73 hat folgendes geschrieben:
Das Verwaltung mit Helium besser flutscht als Wa's ML ist klar. Ich glaube aber, dass MyFagus was anderes meint: Nämlich schnell und übersichtlich auf seine Sammlung zuzugreifen und locker Playlisten (statisch oder dynamisch) zu erstellen.

Und wo hakt es da bei Helium?/Tirmellon


Da hakt es nirgendwo! Wink

Ich denke mal, MyFagus (sag selber mal was dazu!) meint folgendes:

Ich hab die Media Library. Rechts befindet sich übersichtlich was ich spielen könnte: die Playlisten, meine Laufwerke, meine Bibliothek, Online Media. Benutze ich die Bibliothek, so kann ich mit Hilfe von Strings Unterbibliotheken erstellen (was weiß ich: alle HipHop-Stücke der 80'er mit fünf Sternen). Darüberhinaus habe ich eine übersichtliche Darstellung der Künstler und deren Alben. Und nicht zu vergessen den ("Search-")Filter. Und das alles in einer Oberfläche, in der man schnell hin und her wechseln kann.

Wenn ich nicht ganz daneben liege, so wird es wohl das sein, was MyFagus so toll findet. Und genau das kann er mit MC11 haben und noch viel mehr.

@Frank Bicking: Im Forum von Jriver MC ist das von Dir dargestellte Manko dieses Programmes, nicht standardgemäß zu taggen, oft genug beklagt worden. Und so wie es aussieht, wird dieses Manko auch bleiben. (By the way, Tirmellon: Kenn nur die 1.8 Testversion von Helium. Dort hat es mich maßlos geärgert, daß in den "user-defined-frames" Helium den eigenen Namen davorpackt. Ist das abgeschafft oder ist es dabei geblieben, daß %albumartist% z.B.aus Foobar in Helium nicht gelesen werden kann?)
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Tirmellon
MPeX.net AllStar


BeitragVerfasst am: 30.07.2005 - 16:53    Titel: Re: RE: Welche Library? Antworten mit Zitat

qwert73 hat folgendes geschrieben:
By the way, Tirmellon: Kenn nur die 1.8 Testversion von Helium. Dort hat es mich maßlos geärgert, daß in den "user-defined-frames" Helium den eigenen Namen davorpackt. Ist das abgeschafft oder ist es dabei geblieben, daß %albumartist% z.B.aus Foobar in Helium nicht gelesen werden kann?)

Ich denke es gab da einen Anpassungsprozess. Dazu müsste aber LEGO mehr sagen können.
Auf jeden Fall solltest Du HMM2005 mal testen... da hat sich einiges geändert Wink

@MyFagus:
Test einfach durch....

Gruß
Tirmellon
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Lego
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 30.07.2005 - 17:55    Titel: Re: RE: Welche Library? Antworten mit Zitat

Tirmellon hat folgendes geschrieben:
Ich denke es gab da einen Anpassungsprozess. Dazu müsste aber LEGO mehr sagen können.


Zu den user-defined Frames (benutzerdefinierten Tags) kann ich nur soviel sagen, daß auch in den letzten 3 Builds die ich begutachtet habe (aktuell auch noch begutachte zwecks Anleitungen schreiben) die Tags an vielen Stellen mit dem Muster h2(name)=xxx beginnen.

Das stellt aber eigentlich für eine Migration (Wanderung) von einem Datenbank-System zum anderen in diesem Falle kaum ein Problem dar, wenn man zB mit Foobar2000 die Inhalte der bereits vorhandenen Tags entsprechend ergänzt und hinzukopiert, sodaß sie Helium erkennt. Umgekehrt sollte dasselbe funktionieren. Man sucht sich die jeweiligen Entsprechungen der Bezeichner in Helium und dem verhergehendem System heraus und ergänzt und editiert fehlendes nach dem Muster.

Beispiel
%albumartist% = %h2_albumartist% (so ein ähnlicher Bezeichner existiert)

Wie man allerdings direkt im Foobar2000 Masstagger oder mit mp3Tag die Bezeichner austauscht oder gar komplette Bezeicher mit bereits vorhandenen Inhalten umkopiert kann ich hier und heute nicht direkt sagen, das müßte ich erst ausprobieren. Somit bleibt meine obige Antwort theoretisch, weil ich die Praxis noch nicht ausprobiert habe.

Zum internen Mapping innerhalb Helium gibt es noch einen Beitrag von Ganymed.

Zitat:
Helium kann eigentlich fast alle Felder (außer ein paar die niemand verwendet) und zumindest für ID3v2.3 gibt's in Mp3tag und foobar2000 ein internes Mapping von "flexiblen Tag-Feldern" auf ID3v2-Frames. Dort wird dann zunächst versucht ein Mapping zwischen einem "flexiblen Tag-Feld" und einem ID3v2-Bezeichner herzustellen und wenn da nichts gefunden wird, wird ein TXXX-Frame (= User Text) angelegt, in dem die Beschreibung der Name des "flexiblen Tag-Feldes" ist


Dies ist ja genau der Punkt den Frank in unserem gemeinsamen Artikel zum flexiblen Tagging folgendermaßen zusammengefasst hat.

Frank Bicking hat folgendes geschrieben:
Ein gravierender Nachteil ist jedoch, und das sollte man an dieser Stelle nicht verschweigen, dass man sich damit quasi wieder von foobar2000 oder eventuell noch Winamp abhängig macht, da momentan kein anderer Player diese Tags unterstützt (Linux-User korrigieren mich bitte wenn es da etwas geben sollte). Ich stelle fest, dass benutzerdefinierte Tags etwas sehr individuelles sind und nur für die eigene Sammlung und die genannten Programme funktionieren; möchte man seine Dateien auf anderen Playern abzuspielen oder anderen überlassen, dann geht es mit den Problemen los. Hier liegen gewissermaßen die Vorteile von Tagging-Formaten mit fest definierten Bezeichnern. Einen Ansatz dazu hatte man mit ID3v2 gemacht indem man zig Felder vordefinierte, mir ist allerdings kein Programm bekannt, das davon wirklich Gebrauch macht.


Insbesondere dieser Aspekt ums "Freestyle Tagging" steht aber bei uns noch in der Diskussion und auf einem internen Diskussionsthread auf "to do", würde aber bei allen geplanten Artikeln und Themen rund ums Langzeitarchiveren und Migrieren von Datenbanken meinerseits ohnehin anstehen.

Unser bisheriger gemeinsamer Standpunkt ist der, daß viele der bereits standardisierten Felder einen "Info-Container" (Metadaten) darstellen, der ohnhehin nur für die Weitergabe von Daten gedacht. Alle darüber hinausgehenden Daten zB über die Erzeugung der Inhalte, Statusanzeigen und Zähler sind nur für den Gebrauch innerhalb der verwendeten Datenbank gedacht. Insofern sehe ich das Verhalten von helium und J.River Media Center als unkritisch an, jedenfalls bis zu dem Punkt wo existierende Standards wie zB. der Replaygain-Standard für eigene proprietäre Zwecke ignoriert oder abgewandelt werden.

Bisher ist Frank auf folgendem Stand gekommen, dem ich mich auch anschließe. Folgende Bereiche gehören getrennt

* allgemeingültigen Felder (können weitergegeben werden)
* statistischen Daten
* individuelle personalisierte Daten
* technische Daten

wobei ich obige Unterteilung noch ergänzen würde um einen begleitende Rahmen-Info zwecks Backup und Archiverung, die sich aber auch in obige Blöcke einordnen lassen.

* Herkunft und Behandlung der Daten (Erstkopie, Reencode, Transcode, Formatwechsel zB beim Wechsel von einem Lossless-Format zu einem anderen
* Status aktiver oder passiver Bestand, Grund des Wechsels
* wann, warum und wie migriert innerhalb eines Archivs
* Ähnlichkeitskontexte der Inhalte zum besseren Auffinden und Orientieren innerhalb des Archivs

Übereinstimmungen haben wir bisher auch an dem Punkt erzielt, daß wir auf jeden Fall die direkte Integration von Abbildungen, Videos und anderen nicht-Audiodaten in die Dateien selbst ablehnen und die Verlinkung empfehlen. Hier empfiehlt sich die vorteilhafte Verlinkung innerhalb der Datenbank, zumal auch die Dateien selbst dann nicht mehr umgeschrieben werden müssen.

Viele der angesprochenen Dinge brauchen aber gar nicht unbedingt in die tags geschrieben werden, sondern sind eigentlich Anforderungen an den internen Aufbau der Datenbank.

Franks Kritik hinsichtlich der Abwandlung der Standards bei vielen akuellen Datenbanken allerdings teile ich auch, egal ob jetzt Helium immer noch Bilddaten in die Dateien taggt, JRiver eine eigenen Variante des Gainings anbietet. iTunes geht gar einen Schritt weiter und überschreibt mit seinen Normaliserungsdaten vorhandene COMMENT-Tags, was ich noch viel perverser finde, während der WindowsMediaPlayer ausschließlich proprietären Kriterien folgt und alles anders macht, was noch krasser und schwerer zu migrieren ist.
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qwert73
Audicted


BeitragVerfasst am: 30.07.2005 - 18:57    Titel: RE: Welche Library? Antworten mit Zitat

Mittlerweile halte ich flexibles Tagging und die damit einhergehenden Möglichkeiten innerhalb der Verwaltung seines eigenen Musikarchivs in dem Sinne als Selbstverständlichkeit, insofern es jedem Programm als Minus anzurechnen ist, dies nicht im Repertoire zu haben. Was ich bis heute nicht verstanden habe, warum auf Standards beim Taggen nur von Foobar geachtet wird. Klar kann man Tags hin und her kopieren. Aber verdammt noch mal: Die Arbeit läßt sich doch sparen, wenn auf Eitelkeiten wie den eigenen Namen im Frame-Namen verzichtet wird, um eine Kompatibilität unter verschiedenen Programmen zu erreichen. Ich kenne keinen vernünftigen Grund, sich auf ein einziges Programm festzulegen, sondern würde gerne nach Lust und Laune Foobar, MC11 etc. benutzen. Wenn es schon so etwas wie Standards gibt, dann sollten Sie auch Maßstab für die Qualität eines programmes sein!
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Lego
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 30.07.2005 - 19:49    Titel: Re: RE: Welche Library? Antworten mit Zitat

qwert73 hat folgendes geschrieben:
Mittlerweile halte ich flexibles Tagging und die damit einhergehenden Möglichkeiten innerhalb der Verwaltung seines eigenen Musikarchivs in dem Sinne als Selbstverständlichkeit, insofern es jedem Programm als Minus anzurechnen ist, dies nicht im Repertoire zu haben.


Schön zu hören.

qwert73 hat folgendes geschrieben:
Was ich bis heute nicht verstanden habe, warum auf Standards beim Taggen nur von Foobar geachtet wird. Klar kann man Tags hin und her kopieren.


Nunja von Standards würde ich selbst bei ID3 nicht wirklich reden, eher von einer Übereinkunft vieler. Jedem Entwickler und jeder Firma steht es (glücklicherweise) frei, sich daran zu halten oder auch nicht, was bei einigen Standards durchaus auch ökonomische gründe haben kann. Ogg-Vorbis und FLAC haben lieber ein eigenes Sysem entworfen, als die teildefizitären Pseudostandards zu integrieren, die in ihren Anfängen eigentlich nur Hacks waren.

Auch andere Standards wie zB DIN-Normen oder MPEG entstehen innerhalb von Kompromissen und mitunter auch innerhalb von Konsortien, die gewisse ökonomische Intressen verfolgen. Wer schon mal kommunalpolitisch oder überhaupt politisch aktiv war, weiß sicherlich nur zu gut wie schwierig es ist zu gangbaren Kompromissen oder Übereinkünften zu kommen. Selbst mit nur einer Person zB dem Lebenspartner (also einer Gruppe von zwei Personen) ist das auch schon schwierig genug. Wink

qwert73 hat folgendes geschrieben:
Aber verdammt noch mal: Die Arbeit läßt sich doch sparen, wenn auf Eitelkeiten wie den eigenen Namen im Frame-Namen verzichtet wird, um eine Kompatibilität unter verschiedenen Programmen zu erreichen.


Ich glaube nicht, daß die Bezeichnernamen aus Eitelkeit entstanden sind, sondern eher der trennung zwischen programmeigenen, allegemeinen und fremden Tags dienen. Der Grund ist hoffentlich einleuchtend, die Mehrzahl der Benutzer kriegt die internen Bezeichner doch so gut wie nie zu sehen.

qwert73 hat folgendes geschrieben:
Ich kenne keinen vernünftigen Grund, sich auf ein einziges Programm festzulegen, sondern würde gerne nach Lust und Laune Foobar, MC11 etc. benutzen.


Innerhalb gewisser Grenzen kannst Du das doch auch, mit den eher allgemein gehaltenen Tags zB %album%. Das Problem stellt sich doch nur wenn Du Funktionen und Informationen von der einen Anwendung in eine andere Software integrieren willst und vom niedrigsten gemeinsamen Nenner abweichst. Außerhalb der Diskussion um die Tags gibt's doch auch Ähnlichkeiten zB mit dem vermalledeiten mp3 und AAC, das als Quasistandard bezeichnet wird, aber teilweise bestimmte Funktionen nicht unterstützt, derethalben man entgegen der populären Gleichmacherei auf "nonkonforme" Encoder umsteigt.

Oder denk an die ganzen Leute, die einen überteuerten und mittelmäßigen iPod kaufen um irgendeinem Quasistandard zu folgen. Auch die Verbreitung von Windows folgt dieser Ideologie, die in Teilen nur auf Marketing, Betrug und Verkaufspsychologie beruht.

qwert73 hat folgendes geschrieben:
Wenn es schon so etwas wie Standards gibt, dann sollten Sie auch Maßstab für die Qualität eines programmes sein!


Offensichtlich begreifen aber die wenigsten, daß "Interoperabilität von Software" ein Kriterium für etwas sein könnte, oder erinnerst Du Dich, das wir das mal in einer Diskussion hier erörtert hätten? Die meisten Nutzer fragen zuerst nach den deutscher Patchdatei, Skins oder anderen Gadgets (nutzlose Funktionen und Effekte). Schau doch mal durch das Winamp-Forum und die Computerpresse. Vergleiche dann das gesehene mal mit zweien meiner Beiträge.

http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=263
http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=547

Der einzige der im Wesentlich zum Beureilungsraster beigetragen hat war übrigens Tirmellon, auch wenn mittlerweile seine Hinweise eingearbeitet wurden und seine ursprüngliche Kommentierung nicht mehr vorhanden ist. Von anderer Seite kam seit etwa einem Jahr keine weitere Kommentierung oder Auseinandersetzung.

Die Hersteller allen voran Apple, Sony, Intel und Microsoft jedenfalls genießen erhebliche okonomische Vorteile daraus, daß sie eben diese "Interoperabilität" zugunsten proprietärer Lösungen einschränken. Mitunter entstehen sie einfach, weil die Entwickler eine "eigene" Lösung einer kompatiblen vorziehen und "Interoperabilität" erst in den letzten Jahren im Zuge des digitalen Vergessen, der Langzeitarchiverung, Sicherheitsprobleme, Datensicherung und durch die häufigen Migrationen der "Berufsupdater" ins allgemeine Bewußtsein gerückt sind.

Interoperabilität zuwider laufen zB folgende Dinge aus dem Bereich der portablen Hardwareplayer

  • m4a-Format von Apple (kann nur auf dem iPod abgepielt werden)
  • encrypted WMA/ASF aus Musicload und AOL Music (kann nur auf playforsure-Geräten abgespielt werden)
  • ATRAC(x) kann nur Sony-Geräten abgespielt werden
  • Napster-Dateien können nur mit aktivem Abo abgespielt werden
  • zuküntig wird das Broadcast Flag verhindern das Inhalte aus Radio und TV aufgezeichnet und abgespielt werden können
  • ...


Um wieder auf Helium und Foobar2000 zurückzukommen, da sehe ich (auch aus eigener Erfahrung) wenigstens erhebliche Möglichkeiten Einfluss auf die Entwicklung zu nehmen.

Was die 22.000 Einzeldateien betrifft, so sind sie meiner Erfahrung nach für Helium und Foobar2000 problemlos zu managen.

EDIT

MyFagus hat folgendes geschrieben:
Das bester ist bis jetzt Winamp mit der Media-Library.
Aber die stürzt ab und zu mal ab, was dann dazu führt das ich 2 mal im Monat Winamp neu installieren darf und alle MP3s neu einlesen muss...


Der einfachste Weg wäre das Programm AutoCopy zu nutzen. Nach der ersten Sicherung werden in regelmäßigen Abständen nur noch die Dateien gesichert, die sich seit dem letztenBackup geändert haben. Das wäre der leichteste Weg.
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Tirmellon
MPeX.net AllStar


BeitragVerfasst am: 31.07.2005 - 07:59    Titel: Re: RE: Welche Library? Antworten mit Zitat

qwert73 hat folgendes geschrieben:
Aber verdammt noch mal: Die Arbeit läßt sich doch sparen, wenn auf Eitelkeiten wie den eigenen Namen im Frame-Namen verzichtet wird


Das ist nun wirklich nicht der Grund, wie auch schon Lego ausgeführt hat.
Da es keine Standardisierung eininger Felder, wie z. B. des "Ratings" gibt, muss man genau kennzeichnen woher etwas kommt, um es letztendlich auch schnell wiederzufinden.
Helium hat bewiesen, dass wir uns schon oft mit anderen Entwicklungen über gewisse Inhalte der Tags "geeinigt" haben. Es ist eigentlich nicht so, dass hier gegeneinander gearbeitet wird.
Letztendlich stellt sich für die Heliumentwicklung die Frage, warum wir Programmen wie iTunes, WMP usw. "hinterherlaufen" sollen, um die Kompalibilität zu erhalten.
Natürlich ist Helium eine Datenbank und sollte daher den nennen wir es mal "Import" von Dateien aller möglichen Tag Programmen sauber gewährleisten. Das tun wir auch so weit als möglich.
Im Heliumforum finden sich viele Beispiele, wo auf entsprechende Anfragen eingegangen wurde.
Aber von Helium zu verlangen jetzt auch noch die eigenen Felder mundgerecht zurückzureichen geht über das hinaus, was auch vom Aufwand her vertretbar wäre. Sollten sich weitere Standards herausbilden werden wir uns dem aber sicher nicht verschließen.

Gruß
Tirmellon

EDIT:
Mikael Stalvik (Helium Chiefdeveloper):
Zitat:
If someone knows a standard which is not yet handled they are welcome to contact us, but it needs to be a accepted standard

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qwert73
Audicted


BeitragVerfasst am: 31.07.2005 - 12:32    Titel: RE: Welche Library? Antworten mit Zitat

Der große Unterschied zwischen ID3Tags auf der einen Seite und ApeTags (u.a.) auf der anderen Seite ist der, dass bei ersteren die Framebezeichnungen vorgegeben sind. Darauf gründet sich der (Quasi-)Standard, der auf www.id3.org nachzulesen ist. Der Frame, wohin der Name des Künstlers abgespeichert wird, lautet demnach „TPE1“ und alle Programme, die den Namen aus den Tags herauslesen wollen, schauen genau dort rein. Bei Ape-Tags hingegen könnte ich in Foobar nach Lust und Laune die Bezeichnung frei wählen: %artist%, %Künstler%, %oderwieauchimmer%, wenn, ja wenn man von dieser Möglichkeit nicht dadurch befreit wäre, dass die Oberfläche des Taggers die üblichen grundlegenden Tags vorgibt. Letztendlich -und das ist auch gut so - gibt es auch bei Ape-Tags so etwas wie einen Standard, sonst wäre das in MP3Tag enthalten Mapping gar nicht möglich: Es weiß so bei der Umwandlung von ID3 in Ape, dass dem Inhalt zu „TPUB“ die Bezeichnung %publisher% in Ape vorangestellt werden muß. Es braucht sicherlich keine Übereinkunft darüber, wie eine programmübergreifende Bezeichnung für die Körpergröße des Bassisten lauten muß, aber für bestimmte grundlegende Infos haben sich doch bestimmte Bezeichnungen etabliert. Ein gutes Beispiel: %albumartist%.

Worauf ich hinaus will ist nicht die Forderung, dass die Programmentwicklung sich um übergreifende Bezeichnungen bemüht, sondern - wie Foobar es macht - dem Gebraucher die Entscheidung darüber lässt, wie der Bezeichner lautet. Ich fände es klasse, wenn in den Einstellungen bei Helium ich den Framenamen zu „Album Artist“ selbst schreiben könnte: Die Kompatibilität zwischen Foobar und Helium könnte ich dann selber herstellen.

(@Tirmellon:) Die Frage des Standards wäre nicht mehr eine Frage der zwischen den Programmen, sondern endlich eine der zwischen Usern. Und wenn die sich nicht einig werden können, so ist das den Programmen nicht vorzuwerfen. Wink
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Zuletzt bearbeitet von qwert73 am 31.07.2005 - 12:40, insgesamt einmal bearbeitet
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