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Analoge Überwindung der Echtzeit

 
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qwert73
Audicted


BeitragVerfasst am: 14.10.2005 - 21:28    Titel: Analoge Überwindung der Echtzeit Antworten mit Zitat

Nachdem ich nun endlos lange 12 LP's in Echtzeit von Vinyl auf Festplatte gebracht habe, brauche ich einen Hinweis, welche handelsüblichen Plattenspieler sich wie auf eine konstant eingehaltene Umdrehungsgeschwindigkeit von 200 RPM bringen lassen und welches Nadelsystem die Vinylscheibe dabei nicht zerfetzt. Über ernstgemeinte Ratschläge würde ich mich freuen!
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Save the vinyl!
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Lego
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 14.10.2005 - 22:07    Titel: Re: Analoge Überwindung der Echtzeit Antworten mit Zitat

qwert73 hat folgendes geschrieben:
Über ernstgemeinte Ratschläge würde ich mich freuen!


Ich lese intressiert mit.

mfg
Der Mitleser
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Dominik
Audicted


BeitragVerfasst am: 15.10.2005 - 19:29    Titel: RE: Analoge Überwindung der Echtzeit Antworten mit Zitat

Sind 200 RPM nicht ein bischen viel? Mein Plattenspieler von Maximum hat 33/45 Umdrehungen die Minute und die Pink Floyd Platte "Relics" läuft sehr konstant und ruhig. Hat überhaupt keine Abnutzungserscheinungen. Ich muss mal nachfragen, aber ich glaube, dass das sogar noch der kopf von damals ist.

Hab grad nochmal nachgedacht. soll die platte wirklich so schnell drehen, damit du es auf den Rechner spielen kannst?
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qwert73
Audicted


BeitragVerfasst am: 15.10.2005 - 19:47    Titel: RE: Analoge Überwindung der Echtzeit Antworten mit Zitat

Ich hab lange nachgedacht, wie man die Zeit des Überspielens auf unter 10 Minuten drücken kann. Da nunmal die Vinylscheibe die Soundquelle darstellt, drängt sich der Schluß auf, dass lediglich eine Beschleunigung des Plattentellers die Zeitersparnis bringen kann. Eine realistischere Lösung ist mir nicht eingefallen. Beim Gedanken an die guten alten Schellacks, die noch mit 78RPM kurvten, kam mir der Geistesblitz. Jetzt - wo mein Langzeitstudium sich allmählich auszahlt - wäre ich sogar bereit, einiges für einen Plattenspieler auszugeben, der ordentlich abgeht. Da aber wohl niemand bald sowas erfinden wird, müssen wohl normale Plattenteller irgendwie getunt werden.
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Dominik
Audicted


BeitragVerfasst am: 15.10.2005 - 20:29    Titel: RE: Analoge Überwindung der Echtzeit Antworten mit Zitat

Das ist bestimmt möglich, nur ich denke mal, bei 200 rpm springt die nadel sofort, wenn da ein klitzekleiner Kratzer drinn ist. Ich denke mal, das du dann mit Qualitätsverlusten rechnen musst. Bei den meisten Platten, ist die Qualität sowieso nicht mehr so gut, da sie ja schon einige Jahre drauf haben.
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Lego
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 15.10.2005 - 20:33    Titel: RE: Analoge Überwindung der Echtzeit Antworten mit Zitat

Durch eine Erhöhung der Drehgeschwindigkeit des Plattentellers erhöhen sich expotential auch die ohnehin immer vorhandenen Gleichlaufschwankungen.

Wenn man dann die Aufnahmen mit einer fixen verlangsamten Geschwindigkeit wieder abspielt, werden Teile der Aufnahmen sicherlich "jaulen", so wie wir es von Cassettendecks her kennen.

Diese Gleichlaufschwankungen technisch auszugleichen, dürfte relativ aufwendig werden. Auch könnte ich mir vorstellen, daß das relativ ausbalancierte Resonanz/Masse-Schwingsystem (LP, Nadel, Tonarm, Aufhängung/Gehäuse ...) auf die größeren Auslenkungen bei kaum zu vermeidenden Welligkeiten der LP, mit allerlei unvorgesehenen Reaktionen überrascht.

Auch fallen die nötigen Anpassungen des auszugebenen Signale durch die RIAA-Kennlinie weg, subsonische Filterung und Anpassung an die Kennlinie dürften nicht mehr möglich sein, weil die erhöhte Abspielgeschwindigkeit alle Signale mit dem achtfachen der normalen Frequenz wiedergegeben werden. Das Ergebnis dürfte sich abgespielt völlig "daneben" anhören (Wenn ich da richtig liege)

Es hat schon durchaus seine Gründe, warum die LP, MC, UKW mittlerweile von digitalen Systemen abgelöst wurden.

Digitale Wiedergabe läßt sich in seiner Abspiel- und Kopiergeschwingkeit immer problemlos anpassen, weil sich im Bitstream immer eine Zeitinformation befindet, die sich über die Taktung eines Signalgebers anpassen läßt. Verdoppelt man die Taktung, so müßte sich auch bei der Wiedergabe die Geschwindigkeit immer konstant verdoppeln. Solche Manipulationen sind aber eigentlich unnötig wenn man den Bitstream einmal irgendwo in einem PC gespeichert hat, aber diesem Zeitpunkt ist die Kopiergeschwindigkeit einer Aufnahme nur noch von der Transfergeschwindigkeit einer Festplatte, den Cachegrößen und der Art des Zugriff abhängig. Im Algemeinen lassen sich 3 min Musik innerhalb von sekundenbruchteilen kopieren. Insofern ist die "Überwindung der Echtzeit" mit einer CD und ordentlichem Rippen kein Problem mehr. Mein Rechner schafft das Auslesen einer kompletten CD im Secure Mode in weniger als 15 Minuten inklusive Encodieren und Taggen.


Zuletzt bearbeitet von Lego am 15.10.2005 - 20:48, insgesamt einmal bearbeitet
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Encoder
MPeX.net AllStar


BeitragVerfasst am: 15.10.2005 - 20:45    Titel: RE: Analoge Überwindung der Echtzeit Antworten mit Zitat

Da dieser Thread im McGuyver Forum ist, warte ich auch auf interessante Vorschläge. Ob diese auch praktisch anwendbar sind, sei mal dahingestellt. Ich hab da ein paar Ideen, würde mich, im Sinne von einer Arbeitsgruppe "Pimp my deck", über weitere freuen. Da man für solche Umdrehungsgeschwindigkeiten ein hohes Moment braucht, muss man sich erstmal Motoren besorgen, die möglich gleichmäßig auf Drehzahl gehalten werden können, aber dennoch klein und stark genug für diese Aufgabe sind.

1. Rasenmäher
2. Kettensäge
3. Waschmaschine

sind nur 3 Geräte, deren Motor man nehmen könnte, bzw. die man komplett zum Plattenspieler umbauen könnte.

SO, PLEEEEAAASE MTV, PIMP MY DECK !!!! Wink
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Lego
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 15.10.2005 - 20:56    Titel: RE: Analoge Überwindung der Echtzeit Antworten mit Zitat

Ich empfehle eine Art elektrischen Schrittmotor und einen elektroinduktiven Antrieb über eine im Plattenteller eingelassene Spule.

Um die Rotationskräfte auszugleichen würde ich einen etwa 5 Kg schweren Zentrierpuck empfehlen, damit uns das PVC nicht vom Teller abhebt.

Den Tonabnehmer würde statt in einen Tonarm freischwingend, fix in einer CNC-Spannvorrichtung einpassen und in einer vorberechneten Bahn mit definiertem Anpressdruck über die Rille laufen zu lassen, dann sollten auch eventuelle massive Auslenkungen dem System nix mehr ausmachen.

Wenn sich das System dadurch wie eine spanbabhebende CNC-Fräse verhält, so ist es doch wurscht, oder? Die kleinen schwarzen Röllchen stören doch keinen, sind die doch sicher equivalent dem Abrieb der beim Abpsielen einer LP ohnehin innerhalb einiger Jahre anfällt. Auch die teuren "Schneidstichel" von "van den Hul" in gängigen Tonabnehmern gehen ja beim Abspielen nicht viel anders mit den LP um.


Zuletzt bearbeitet von Lego am 15.10.2005 - 21:47, insgesamt einmal bearbeitet
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gaga
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 15.10.2005 - 21:02    Titel: RE: Analoge Überwindung der Echtzeit Antworten mit Zitat

Anderer Ansatz: Statt die Geschwindigkeit zu erhöhen, könnte man auch die Zahl der LPs erhöhen, die gleichzeitig aufgenommen werden. Schließlich entsprechen 4 LPs gleichzeitig dem "4x Speed" einer einzelnen LP.
4 Soundkarten in den Rechner, 4 handelsübliche Plattenspieler dran und alle gleichzeitig aufnehmen.
Das müsste mit aktuellen Rechnern und Festplatten eigentlich gehen.
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qwert73
Audicted


BeitragVerfasst am: 16.10.2005 - 18:17    Titel: Re: RE: Analoge Überwindung der Echtzeit Antworten mit Zitat

gaga hat folgendes geschrieben:
Anderer Ansatz: Statt die Geschwindigkeit zu erhöhen, könnte man auch die Zahl der LPs erhöhen, die gleichzeitig aufgenommen werden. Schließlich entsprechen 4 LPs gleichzeitig dem "4x Speed" einer einzelnen LP.
4 Soundkarten in den Rechner, 4 handelsübliche Plattenspieler dran und alle gleichzeitig aufnehmen.
Das müsste mit aktuellen Rechnern und Festplatten eigentlich gehen.




Das könnte es sein!! Vier billige Plattenspieler und genauso billige Soundkarten, am besten noch gebraucht! - das wäre finanziell machbar! Würde man Schellack-Plattenspieler einsetzen, hätte man sogar "8xSpeed".
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Lego
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 16.10.2005 - 19:02    Titel: RE: Analoge Überwindung der Echtzeit Antworten mit Zitat

Es sollte auch eine hochwertige Soundkarte mit 8 (4x stereo) diskreten Eingängen und eigenem Mixer im Treiber reichen.

8 Phonovorverstärker ließen sich zb mit einer SEKD verwalten.
http://www.sekd.de/product_main/prodif_t_2496_info.htm

Die frisst dann auch nur einen PCI-Port.
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