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wma in wav - Klangqualität

 
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Autor Nachricht
pele
Postet sich warm


BeitragVerfasst am: 19.11.2005 - 19:32    Titel: wma in wav - Klangqualität Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
hab ne kurze Frage: Wenn ich z.B. von musicload Musik lade, was ja WMA-Files mit 128 kbit/s sind und diese als wav formatiere, um die Lieder auf einem normalen CD-Spieler abspielen zu können, mit welchem Verlust der Klangqualität muss ich rechnen? Nochmal anders gefragt, ist es von der Qualität der Songs her möglich, dass man auf einer Party, wo ja die Musik relativ laut abgespielt wird, keine zu großen Verzerrungen hat.
Vielen Dank für eure Hilfe
Stefan
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Snoopy-1
MPeX.net Guru


BeitragVerfasst am: 19.11.2005 - 21:40    Titel: RE: wma in wav - Klangqualität Antworten mit Zitat

Da hast du keine Qualitätseinbußen zu befürchten, soweit man bei WMA und einer Bitrate von 128kb überhaupt von Qualität sprechen kann.
Im großen und ganzen ist das nur schrott, den du dir hier erkaufst und für WMA würde ich sicher keinen Cent ausgeben!
Gruß,

Werner
_________________
Paranoid-> Die Welt für sich wirklicher zu sehen, als sie für andere ist!
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PSYCloned Area
Ist hier öfters


BeitragVerfasst am: 19.11.2005 - 22:28    Titel: RE: wma in wav - Klangqualität Antworten mit Zitat

Wenn gute Boxen zum Einsatz kommen kannst du die Dateien gleich in die Tonne treten...

Schau dich lieber nochmal um ob du nicht einen Shop findest der dir FLAC Dateien oder MP3 (ab -alt preset standart - wobei MP3 auch verlustbehaftet ist) anbietet.

Aber die (WMA) Musicload Dateien sind ehrlich nicht geeignet dafür.
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start78
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 19.11.2005 - 23:25    Titel: RE: wma in wav - Klangqualität Antworten mit Zitat

Beim Umwandeln in wav geht nichts verloren. Da passiert das gleiche wie beim Abspielen: die Datei wird decodiert. Brennen kannst Du die musicload-Dateien normalerweise eh nur mit dem Windows Media Player. Dabei wird automatisch decodiert. Warum also umwandeln in wav? Wie überhaupt, ohne den DRM-Schutz zu knacken?

Einbußen hättest Du nur, wenn Du von einem verlustbehaftetes Format in ein anderes und/oder in eine andere Bitrate transcodierst (=umwandelst).

Allerdings muß ich Snoopy und PSYdings Recht geben: 128kbit ist Müll, egal was die Marketingstrategen von Micosoft behaupten. In der Bitratenregion ist Qualität nicht zuhause, bei keinem Format! Ich rate zu CDs: da weiß man, was man hat (vorausgesetzt, es wurde nicht schon bei der Produktion geschlampt).

Dafür haben die P2P-Jünger übrigens ein dickes Dankeschön verdient: dank der Massenverbreitung von mp3s mit 128kbit denkt die MI, Musikhörer wären mit dieser Anti-Qualität zufriedenzustellen und speisen nicht aufgeklärte Käufer mit einem nicht nur verdongelten, sondern auch noch qualitativ minderwertigen Format ab, das kein in normalen Bahnen denkender Mensch mit ein wenig Ahnung jemals zum Archivieren seiner Musiksammlung hernehmen würde...
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Lego
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 20.11.2005 - 00:37    Titel: Re: RE: wma in wav - Klangqualität Antworten mit Zitat

start78 hat folgendes geschrieben:
Dafür haben die P2P-Jünger übrigens ein dickes Dankeschön verdient: dank der Massenverbreitung von mp3s mit 128kbit denkt die MI, Musikhörer wären mit dieser Anti-Qualität zufriedenzustellen und speisen nicht aufgeklärte Käufer mit einem nicht nur verdongelten, sondern auch noch qualitativ minderwertigen Format ab, das kein in normalen Bahnen denkender Mensch mit ein wenig Ahnung jemals zum Archivieren seiner Musiksammlung hernehmen würde...


Nicht ganz.

CD-Qualität wurde bereits Mitte der 90er vom FhG mit 128 kbps definiert, seitens MS traditionell sogar mit 64 kbps. Die Filesharer haben sich mehr oder weniger nur an diesen Vorgaben orientiert, die Anleitungen in Zeitschriften, Konfigurationsmenüs von Encodern und Hilfedateien gelesen und sich daran oientiert. Die kleinen Speichervolumnina der Abspielgeräte in der Vergangenheit haben diese "128er Mentalität" natürlich noch zusätzlich gefestigt. Es ist gar nicht lang her, da wurden noch 128 MB und 500 MB Sticks verkauft.

Da kommts wohl eher her. Außerdem hört sich 1:10 viel mächtiger und vor allem zweistelliger an als 1:6 oder 1:7. Wink
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pele
Postet sich warm


BeitragVerfasst am: 20.11.2005 - 01:59    Titel: RE: wma in wav - Klangqualität Antworten mit Zitat

Habt ihr denn einen Tip, wo ich Musik mit den von euch genannten Formaten downloaden kann?
Vielen Dank
Stefan
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mp3-fan
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 20.11.2005 - 12:00    Titel: RE: wma in wav - Klangqualität Antworten mit Zitat

und noch weiteres zu dem 128-kbit/s-"standard".
es gab zunächst keine mp3-encoder ausser dem originalen von fhg. fhg tolerierte zu anfang (ich schätze bis ins jahr 1998), dass sein encoder ohne lizenzgebühren bis 128 kbit/s genutzt werden durfte. das damals weitverbreitete programm mp3compressor nutzte diese tatsache. die ersten alternativen mp3-encoder waren dann deutlich schlechter(blade und xing), so dass auch höhere bitraten nicht halfen.

ausserdem fand filesharing damals über modem- und isdn-anschlüsse statt, so dass die gesamtgrösse der datei eine wichtige rolle spielt. zusätzlich galt damals eine 6,4-gb-platte als sehr gross.

pele,
der wechsel zu anderen anbietern mit guter qualität und ohne drm ist nur von theoretischer natur. wenn du an mainstream interessiert bist, dann bleiben dir nur die dienste mit drm und den schlechten bitraten.
wenn du drm-freie alternativen findest, dann werden die unbekannte musik(er) anbieten. was natürlich nicht heisst, dass diese musik schlecht ist. allerdings ist dir damit für party-mucke nicht geholfen.

ich weiss, dass 128er mp3s, in audio-cd gewandelt, auch in diskotheken laufen. es muss dabei keine extremen einbusen geben, bzw. kann wegen der umgebung vielleicht auch unberücksichtigt bleiben. auf alle fälle sind mir keine beschwerden bekannt.

gruss mp3-fan
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Lego
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 20.11.2005 - 20:58    Titel: Re: RE: wma in wav - Klangqualität Antworten mit Zitat

mp3-fan hat folgendes geschrieben:
... es gab zunächst keine mp3-encoder ausser dem originalen von fhg. fhg tolerierte zu anfang (ich schätze bis ins jahr 1998), ...


Das deckt sich in etwa auch mit meiner Erinnerung, von Mai 1996 bis etwa Januar 1999 habe ich nämlich noch fleissig die CDs meiner Freunde kopiert.
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start78
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 21.11.2005 - 09:01    Titel: RE: wma in wav - Klangqualität Antworten mit Zitat

Ich weiß auch, daß die 128kbit-Lüge vom FhG-Marketing in die Welt gesetzt wurde. Aber der P2P-Wahn und teils niedrige Bandbreiten haben sie weiterhin geschührt. Heute glauben nur noch Leute daran, die sich noch nicht wirklich mit mp3 und Co. beschäftigt haben.

Auch damals gab es schon Insider die wussten, daß es mehr als 128kbit benötigt, um CD-Transparenz zu erhalten. Aber VBR z.B. wurde in der Öffentlichkeit regelrecht unter den Tisch geschwiegen, weil nicht mal der Media Player damit umgehen konnte.

Ich gebe zu, daß ich meine ersten Ripp-Versuche mit dem Xing-Encoder unternommen habe. Und über 128kbit bin ich auch erst hinausgegangen, als ich mehr als 128MB Speicher für meinen Porty hatte. Mittlerweile bin ich bei FLAC angelangt (Danke, Lego!). Auf mp3s verlasse ich mich nur, wenn ich sie "selbst gemacht" habe.

Die Entwicklung ist durchaus verständlich. Trotzdem müsste sie mittlerweile über den Punkt hinausgegangen sein, wo es Online-Anbieter noch wagen, 128kbit anzubieten (sowas dürfe nur noch als Pre-listen-Qualität erlaubt sein!). Ich fordere Sit-Ins und Demonstrationszüge und laute Rufe "Schluß mit der 128kbit-Lüge!"...
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Lego
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 21.11.2005 - 18:31    Titel: RE: wma in wav - Klangqualität Antworten mit Zitat

Aufrufe zu Montags-Demos kollidieren aber leider mit dem weitverbreiteten Intresse der Benutzer von Portables, für die scheinbar diese Kompromiss-128er designt wurden. Den meisten können meist die Dateien gar nicht klein genug sein, die jetzt schon niedrigen werden dann schöngeredet. Insbesondere der Apple ITMS und die WMA-Downloadshops zementieren sicherlich erneut die Ansicht, 128er seien der "optimale" Kompromiss, keine Ahnung wie groß die Akzeptanz von transparenten Qualitäten wäre.

m4a aus dem ITMS klingt zwar nicht schlecht, ist aber nicht transparent. Offensichtlich ist ein Großteil der Nutzer damit zufrieden, Beschwerden über schlechten Klang der m4p liest man selten.

Optimal wäre es, wie ich bereits an anderer Stelle gesagt habe, die Wahlmöglichkeit. Das Online-Encoding eines russischen Anbieters bietet diese Wahlmöglichkeit, keine schlechte Idee wie ich finde.

Für ITMS
  • AACplus2 (Lizenz wurde bereits von Apple eingekauft)
  • nominal 128 CBR m4a (derzeit Standard bei Apple)
  • weitgehend transparent
  • Lossless


Hinweis:
m4a VBR wird nicht verwendet im ITMS, ist meines Wissens nicht möglich, weil ältere iPOTT darauf mit Abstürzen reagieren. Man korrigiere mich, wenn sich das geändert haben sollte.

WMA Kaufloads:
  • nominal 64 kbps CBR
  • nominal 96 kbps CBR
  • nominal 128 WMA Standard
  • nominal 192 WMA Standard
  • weitgehend transparent
  • Lossless


Hinweis:
WMA Pro (als die VBR Modi) werden in den Downloadshops derzeit nicht verwendet, mangels Hardwareunterstützung.

Der Sprung von den verbreiteten 128ern CBR zu transparenten Qualitäten VBR vergößert die Dateien nur unwesentlich um schätzungsweise 20-30%.
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