zu 4. zuerst:
ich kenne zur zeit noch keine technische lösung, leute zu bezahlbaren bedingungen an glasfaser dranzuhängen. allerdings beschäftige ich mich nicht intensiv mit glasfaser, beklage mich stattdessen über den miserabelen upstream von meiner dsl-verbindung.zu 1.:
zwischen modem und isdn liegen welten, obgleich 56k und 64k nur geringfügigen unterschied erwarten lassen.
bei modem hast du zudem einen unzumutbar langen verbindungsaufbau(die kommunizierenden computer müssen als erstes die verbindungsqualität überprüfen und daraus resultierend die tatsächlich mögliche übertragungsgeschwindigkeit einstellen)
==> 56 k sind der max-wert im idealfall.in der regel erreichst du den auf einer analogverbindung nicht. 40k dürften gut sein, ich kenne modemverbindungen, die in der regel unter 30k liegen!
du kannst das selbst für deine situation überprüfen: wenn du online bist, dann stelle mal den mauszeiger auf das kleine netzwerksymbol in der systray(rechts unten in der taskleiste, neben der uhr). nach kurzer wartezeit geht ein kleines gelbes info-fenster auf, das dir deine tatsächliche verbindungsgeschwindigkeit anzeigt.
zudem hast du bei isdn sowohl beim upstream als auch beim downstream volle 64kb/s.
soviel ich weiss,ist bei modem der upstream immer halb so gross wie der downstream, sodass bei diesen geringen werten auch noch der upstream zum flaschenhals werden könnte.
zusammenfassung:
isdn:
2 kanäle(upstream, downstream) mit vollen 64kb/s zu jeder zeit.
schnelle einwahl.
du bleibst telefonisch erreichbar über festnetz, da du 2 telefonleitungen zur verfügung hast.
möchtest du einen grösseren download bewerkstelligen, kannst du ausserdem bei vielen providern beide telefonleitungen benutzen (du erreichst dann 128kb/s in beiden richtungen).
modem:
du erreichst praktisch nie deine 56k/s downstream, wobei du dann sowieso nur 28kb/s upstream hättest.
lange wartezeit bei der einwahl.
du bist nicht mehr über festnetz erreichbar(spielt natürlich eine grosse rolle, wenn mehrere personen im haushalt leben).
downloadgeschwindigkeit: wird sich bei isdn sicherlich verdoppeln.
zu 2.:
kosten sind so nicht einfach anzugeben, da die telekom natürlich wieder mal eine schier unüberschaubare tarifstruktur anbietet (mit aktiv-plus-paket, xxl-erweiterung... wie das auch alles heissen mag).
ich nehme aber an, dass das isdn-"light" immer noch für 46 dm/monat zu haben ist.
besser fährst du in der regel mit isdn 300 (habe ich z. b., könnte bei 54.-dm/monat liegen). bei isdn 300 hast du einen spartarif inklusiv, damit zahlst du ungefähr die hälfte für jede telefoneinheit. wir sparen in unserem haushalt durch die einheitenverbilligung locker die mehrkosten bei der grundgebühr.
extrem beworben wird von der telekom das isdn xxl (ca. 64.-dm/monat), da bekommst du noch zusätzlich zu dem isdn 300-zeug kostenlose telefonate (im nahbereich??) an sonn- und feiertagen.
sofern du einen internetprovider mit normaler ortseinwahl findest, kannst du an sonn- und feiertagen auch kostenlos surfen(wobei diese provider dann extrem belastet sind).
zusätzlich bekommst du bei xxl-vertragsabschluss verbilligte isdn-hardware(z.b. eumex 604 home net mit 4 analogen anschlüssen und 3 usb-anschlüssen mit eingebautem internet-router für ca. 250.- - 300.-dm).
erkundige dich über "isdn", "isdn 300", "isdn xxl".
die rahmenbedingungen, die für dich zutreffen, musst du selbst überprüfen.
als ich mich für dsl angemeldet habe(ca. mai 2000), gab es noch kein isdn xxl, sodass für mich damals isdn 300 + tdsl das beste angebot war, heute würde ich u. u. auch isdn xxl wählen.
zu 3.:
du kannst jeden beliebigen provider wählen, du bist nicht an t-online gebunden. ich war auch kein t-online-kunde, solange ich nur isdn hatte.
gruss mp3-fan