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Irontits Postet sich warm
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Verfasst am: 13.03.2006 - 18:58 Titel: Radio über Antenne selber senden |
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Hy
ich habe mal ein Frage: Wie kann man Radio oder irgendwas anderes über Antenne senden? Was brauche ich dazu? Ich bedanke mich schon mal im voraus für eure Einträge _________________ www.Terror-Radio.de.ki
www.Iron-Tits.de.ki |
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t.i.m.o. Ist hier öfters
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Verfasst am: 22.03.2006 - 17:55 Titel: RE: Radio über Antenne selber senden |
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Frage die Landesmedienanstalt Deines Bundeslandes. Du brauchst ungefähr ein bis zwei Jahre Vorlauf und etwa 30-70 Tausend Euro für die Startausrüstung. Ausserdem viel Überzeugungsarbeit, weil Du als Träger für das Lokalradio mindestens einen eingetragenen Verein anstreben solltest...
Alles klar?  |
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t.i.m.o. Ist hier öfters
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Verfasst am: 26.03.2006 - 14:56 Titel: RE: Radio über Antenne selber senden |
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| Für eine lächerliche Reichweite von 3 bis 9 Metern gibts da demnächst was. Geh mal auf die Homepage von Belkin ( http://www.belkin.de ) und gib spassenshalber "Tunecast" in die Suche ein... |
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Irontits Postet sich warm
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t.i.m.o. Ist hier öfters
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Verfasst am: 30.03.2006 - 21:56 Titel: RE: Radio über Antenne selber senden |
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Nein, denk nochmal über mein erstes Posting oben nach. 3km Reichweite ist de facto eine Ortschaft. Wenn jeder mit einem simplen, zugelassenen Gerät mit UKW-Frequenzen auf 3km Reichweite funken könnte, hätte sich der allseits beliebte Nachbarschaftsstreit längst auf die gegenseitige Blockade von Lieblings-UKW-Sendern verlagert.
Deshalb muß für den ordnungsgemäßen Sendebetrieb auf einer öffentlichen UKW-Frequenz immer ein entscheidendes, gegenüber der Gesellschaft vertretbares, Interesse nachweisbar sein. Im Mediendienstestaatsvertrag (oder wie das Ding mittlerweile heißt) ist genau geregelt, in welchem Rahmen die Landesmedienanstalten der Bundesländer ihren Bürgern und Interessensgruppen die Partizipation am Rundfunksendegeschäft ermöglichen müssen. Die zwei bekannten Formen davon sind "Offene Kanäle" (OK) und Nichtkommerzielle Lokalradios. Mach Dich dazu mal im Internet schlau.
Die 3 bis 9 *Meter* Reichweite werden geradeso akzeptiert, weil man davon ausgeht, daß innerhalb dieser Reichweite das eigene Grundstück endet bzw. das fahrende Auto auf der Autobahn ein Faradayscher Käfig ist. Und Du somit immer nur Deine eigenen Radios, nicht aber die von anderen Verkehrsteilnehmern oder Nachbarn, manipulieren kannst.
Vielleicht schreibst Du auch einfach mal genauer, was Du eigentlich willst. Warum es z.B. auf die 3km ankommt etc.
Gruß. |
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NightCruiser Postet sich warm
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Verfasst am: 15.02.2008 - 17:24 Titel: RE: Radio über Antenne selber senden |
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mmh wenn du ne funklizenz hast (amateurfunker) hast du schonmal die halbe miete. danach brauchst du nur noch ne sendefrequenz.
einfacher gehts wenn du dich an ein sogenanntes bürger-radio wendest. _________________
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baerle Bald ein Groupie
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Verfasst am: 15.02.2008 - 21:36 Titel: Re: RE: Radio über Antenne selber senden |
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| NightCruiser hat folgendes geschrieben: | mmh wenn du ne funklizenz hast (amateurfunker) hast du schonmal die halbe miete. danach brauchst du nur noch ne sendefrequenz.
einfacher gehts wenn du dich an ein sogenanntes bürger-radio wendest. |
wer hat denn dir diesen Schwachsinn mit der Funklizenz verzapft? Was hat Amateurfunk mit kommerziellen Funkdiensten zu tun?
SCNR
baerle |
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t.i.m.o. Ist hier öfters
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Verfasst am: 16.02.2008 - 08:58 Titel: RE: Radio über Antenne selber senden |
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_Gänzlich_ unrecht hat er ja nicht...
Natürlich gibt es Arten von Lizenzen, mit denen Du die
_Befähigung_ erlangst, auf _allen_ Frequenzen senden
zu _können_. Das ist spätestens von Land zu Land unter-
schiedlich, aber das gibt es.
Nur, ob Du das dann auch _dürfen_ tust, da hat er es
geradezu auf eine Leichtfertigkeit reduziert: "brauchst
Du _nur_ noch ne..."
Da ist der Knackpunkt, denn die Zuteilung von Frequenzen
ist und bleibt eine staatshoheitliche Aufgabe. Nur soviel
noch: Es gibt Richtlinien, in denen per sé ausgeschlossen
wird, dass da "aus Versehen" mal eine Zuteilung an
eine Privatperson passieren könnte. Alles andere käme
einer Gesetzeslücke gleich.
Und es wird auch keine Frequenz "vergessen". Das Zu-
teilungsraster ist in Deutschland so eng, dass es in
einzelnen Bereichen zu völligen Neuordnungen kommen
kann und wird. Die Kanalraster ändern sich in den
kommenden Jahrzehnten, weil eine Abgleichung der Fre-
quenzeignungen (aus physischer Sicht) mit den neuen
Formen der Kanalnutzung (die meisten neuen Technologien
bauen auf digitale Kodierungen) stattfinden wird. Die
Inhaber dieser hoheitlichen Aufgabe haben nämlich auch
keinen leichten Job.  |
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baerle Bald ein Groupie
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Verfasst am: 16.02.2008 - 12:50 Titel: Re: RE: Radio über Antenne selber senden |
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| t.i.m.o. hat folgendes geschrieben: | _Gänzlich_ unrecht hat er ja nicht...
Natürlich gibt es Arten von Lizenzen, mit denen Du die
_Befähigung_ erlangst, auf _allen_ Frequenzen senden
zu _können_. Das ist spätestens von Land zu Land unter-
schiedlich, aber das gibt es.
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Dann schau mal bei der Bundesnetzagentur was auf Amareurfunkbändern zuläsig ist. Die Amateurfunkgenehmigung berechtigt nicht zur Austrahlung von Dauersendungen. Musikaustrahlung ist nicht erlaubt. Senden darf man auch nur auf freigegeben Frequenzbereichen und nicht auf allen. Lizenzen die es erlauben auf _allen_ Frequenzen zu senden gibt es nicht.
| Zitat: |
Nur, ob Du das dann auch _dürfen_ tust, da hat er es
geradezu auf eine Leichtfertigkeit reduziert: "brauchst
Du _nur_ noch ne..."
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Das ist das was ich als Schwachsinn empfunden habe. Erst sich informieren aus richtigen Quellen und keine Stammtischparolen verbreiten.
| Zitat: |
Da ist der Knackpunkt, denn die Zuteilung von Frequenzen
ist und bleibt eine staatshoheitliche Aufgabe. Nur soviel
noch: Es gibt Richtlinien, in denen per sé ausgeschlossen
wird, dass da "aus Versehen" mal eine Zuteilung an
eine Privatperson passieren könnte. Alles andere käme
einer Gesetzeslücke gleich.
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Die Bundesnstzagentur kann auch nur Frequenzen verteilen die sie duch die ITU zugewiesen bekommen hat.
| Zitat: |
Und es wird auch keine Frequenz "vergessen". Das Zu-
teilungsraster ist in Deutschland so eng, dass es in
einzelnen Bereichen zu völligen Neuordnungen kommen
kann und wird. Die Kanalraster ändern sich in den
kommenden Jahrzehnten, weil eine Abgleichung der Fre-
quenzeignungen (aus physischer Sicht) mit den neuen
Formen der Kanalnutzung (die meisten neuen Technologien
bauen auf digitale Kodierungen) stattfinden wird. Die
Inhaber dieser hoheitlichen Aufgabe haben nämlich auch
keinen leichten Job.  |
Die Industrie versucht auch mit allen Mitteln Funkbereiche an sich zu reissen. Kümmern sich einen Dreck um die Belange von Funkamateuren und Kurzwellenradiohörern siehe Inhouse Powerlan, besser als DLan bekannt. Ein Bekannter von mir ist Funkamateur und ich höre auch auf den Amateurfunkbändern als SWL. Sollte ich Beinträchtigungen im Empfang durch ein DLan in meiner Umgebung bekommen so werde ich ohne zu zögern mich an die Bundesnetzagentur wenden.
Gruss
baerle |
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