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Foobars Partytauglichkeit

 
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qwert73
Audicted


BeitragVerfasst am: 27.05.2006 - 16:52    Titel: Foobars Partytauglichkeit Antworten mit Zitat

Endlich konnte ich Foobars Partytauglichkeit auf einer größeren Party bei mir zu Hause testen. Damit meine ich den Umstand, dass je weiter der Abend fortschreitet, umsomehr alkoholisierte Party-Diktatoren mit der aktuellen Playliste unzufriedener werden und das Gefühl verspüren, als DJ ganz groß aufzutrumpfen. Ein echter Belastungstest also!

Und was soll ich sagen: Foobar ist kläglich gescheitert! So viele Abbrüche habe ich noch nie auf einer Party erlebt; ebensoviele Fragen darüber, was das für ein Schrottprogramm denn sei; auch mitleidige Blicke, bei meinen verzweifelten Erklärungen.

Schlechte Laune bekam ich dann, als man mir allen Ernstes als wesentlich besseres Programm iTunes empfahl.

Fazit des Testes: Weder werde ich Foobar noch einmal auf einer Party einsetzen, noch iTunes installieren oder meine Vinysammlung der Meute zur Verfügung stellen. Ich werde mir ein Programm suchen, dass eine Playliste stur runterspielt und passwortgeschützt sich gegen veränderungen schützt!

Sonst ist Foobar aber ein recht taugliches Programm! Laughing
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Frank_Bicking
MPeX.net Guru


BeitragVerfasst am: 29.05.2006 - 01:24    Titel: RE: Foobars Partytauglichkeit Antworten mit Zitat

Dann wage ich doch mal die Hypothese, dass dein foobar2000 einfach nur nicht partytauglich konfiguriert war.

Es ist ja nicht so, als würde dir das Programm eine bestimmte Oberfläche oder eine bestimmte Herangehensweise beim Heraussuchen von Titeln vorschreiben. Selbst iTunes lässt sich in vielen Gesichtspunkten klonen - gut, diese "Party Shuffle"-Funktion fehlt natürlich.

Mir stellt sich erst einmal die Frage, wie dein foobar2000 überhaupt konfiguriert ist bzw. war.

Anschließend könnte man sich ansehen, welche Kritikpunkte die Gäste geäußert haben, was nicht gefallen hat oder welche Abläufe zu kompliziert zu realisieren waren, um in der Folge zu versuchen den Player an diese Ansprüche anzupassen.

Ich merke schon, eine derartige Ernsthaftigkeit war vielleicht garnicht dein Anliegen, aber generell von Untauglichkeit zu sprechen, ist mir dann doch etwas vorschnell. Zumal du keine Möglichkeiten ansprichst, wie sich die Software in dieser Hinsicht verbessern könnte.
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LeFleu
MPeX.net Guru


BeitragVerfasst am: 29.05.2006 - 21:25    Titel: RE: Foobars Partytauglichkeit Antworten mit Zitat

** Post entfernt **

Zuletzt bearbeitet von LeFleu am 31.05.2006 - 08:43, insgesamt einmal bearbeitet
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qwert73
Audicted


BeitragVerfasst am: 30.05.2006 - 19:40    Titel: RE: Foobars Partytauglichkeit Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich merke schon, eine derartige Ernsthaftigkeit war vielleicht garnicht dein Anliegen, aber generell von Untauglichkeit zu sprechen, ist mir dann doch etwas vorschnell.


Stimmt! Eine derartge Ernsthaftigkeit war nicht mein Anliegen: Ich wollte den bitteren Umstand aussprechen, dass für mich seit Jahren die Situation "Party und Musik" immer mit Stress verbunden ist. In den frühen Neunziger, als die verschiedenen Subkulturen noch nicht sich selbst im heißesten Sommer mit der gleichen Wollmütze uniformierten und dieselben Konzerte besuchten, waren die Partys geprägt vom pubertären Schwachsinn verfeindeter Musikrichtungen. Später wurde es nach jeder Feier zu einer Gewohnheit, am nächsten Tag zu den einzelnen Cds die entsprechenden Hüllen zu suchen.

Kein Player kann so partytauglich gestaltet sein, als dass er die mangelnde Partytauglichkeit bestimmter Gäste männlichen Geschlechts wieder wettmacht. Frauen nehme ich ganz bewußt aus: Solange nichts Lichtjahre vom Mainstream Entferntes läuft, haben sie gute Laune, tanzen und äußern mal einen Wunsch. Wenn dann doch Kritik von Ihnen zu hören ist, dann kommt höchstens mal ein "Find ich bescheuert, die Musik", aber auch nur weil ein Kerl dann Acid Techno, Digital Hardcore oder Slayer hören muss.

Ich achte schon darauf, Titel auszuwählen, die eine große Bandbreite abdecken, aber auch nicht außergewöhnliche Geschmäcker bedienen, die bei meiner Sammlung durchaus auch auf ihre Kosten kommen könnten. Schlecht konfiguriert war Foobar in dem Sinne, dass ich nicht nur diese eine Playlist mit ca. 200 Stücken angeboten habe - mit Foobar und ColumnsUi ein Klacks. Stattdessen hab ich ein Layout gehabt, dass die meisten Plugins auch noch darstellte.

Alles das wäre ja auch kein Problem gewesen, wenn sich nicht einige immer wieder dazu berufen fühlten, für das Programm zu sorgen. Die Abbrüche erklären sich ganz einfach: Sobald jemand "playlist tree" nach Titeln durchsucht und einen bestimmten anklickt, dann wird dieser eine Titel zur Library/Auto Send Playlist geschickt. Und für jeden Player dieser Welt gilt: Wenn eine Playlist nur einen Titel enthält, ist nach diesem Titel auch Schluß.

In Winamp könnte sowas wegen eines anderen Konzepts nicht passieren. Das übliche Problem dort war immer, dass die aktuelle Playlist im Editor gelöscht und in der Regel ein ganzes Album dorthin geschickt wurde, wenn ein mit Winamp unerfahrener Mensch hantierte. Mehr erfahrene Menschen gebrauchen die "Enqueue"-Funktion oder schlicht drag&drop, weil neben der ML auch immer der Playlist Editor zu sehen ist. iTunes Nutzer in der Regel legen sich in der linken Leiste eine neue Playliste an und öffnen diese in einem neuen Fenster, das neben dem Hauptfenster platziert wird. Per drag&drop wird diese Playlist bestückt und abgespielt. Auch führt der radikale Abbruch eines Titels dieser Playlist durch plötzliches Abspielen eines titels aus dem Hauptfenster heraus zu keiner Katastrophe. Einfach idiotensicher!

Zuletzt noch einige Gedanken, um die Partytauglichkeit meines persönlichen Foobars zu verbessern. Einiges sind noch nicht realisierbare Wünsche.

1. Anstatt alle Plugins unter einem Layout zu vereinigen, werde ich verschiedene Oberflächen für verschieden Szenarien gestalten. Als da wären: Albumbasiert Musik hören, Trackbasiert Musik hören, Arbeiten (Taggen, Rippen, Organisieren, etc) und letzendlich Party!

2. Was Foobars Partytauglichkeit ungemein erhöhen würde, wäre eine zentrale Wiedergabeliste, wie sie die meisten Player haben oder wie oben beschrieben von iTunes simuliert wird. In Foobar 0.8.3 war es auch möglich, solch eine Wiedergabeliste zu erstellen. Man nutzte Playlist Tree und machte von der "user defined playlist" Gebrauch und/oder man nahm foosions foo_utils, suchte sich eine bestimmte Playlist (am besten natürlich die "user defined" von Playlist Tree) aus und packte über die Bearbeitung des Kontextmenüs alle Kommandos, die diese Playliste bearbeiten, in ein eigenes Menü. Gerade jetzt, wo sich mit ColumnsUI Toolbars mit Buttons erstellen lassen, ist es ziemlich schade, dass beide Möglichkeiten in der 0.9 nicht mehr zur Verfügung stehen.

3. Was nützt eine zentrale Abspielliste, wenn sie nicht auch noch gleichzeig neben der ColumnsUi Playlist zu sehen ist? Sehr schön wäre ein Plugin, das als Panel in der Lage wäre, den Inhalt jeder beliebigen Playlist darzustellen und per drag&drop oder durch das Kontexmenü vorgenommene Änderungen auch in der Originalliste umzusetzen. Eine weiter interessante Möglichkeit solch eines Plugins wäre auch, dass sich spezielle Playlisten (Playback Queue, History, Search, ...) damit auch darstellen ließen.

4. Um dann noch Überraschungen zu vermeiden, müsste das typische Ärgernis mit den sogenannten "Auto Send" Playlisten vermeidbar sein: Spielt man sie ab und durchforscht daraufhin seine Sammlung, wird sie einfach gelöscht. Zumindest aber bei Playlist Tree und dem Browser zeichnet sich eine Lösung ab!

Alle vier Punkte zusammengenommen, wäre Foobar genauso partytauglich wie iTunes, also nochmals: idiotensicher!

Zitat:

Anschließend könnte man sich ansehen, welche Kritikpunkte die Gäste geäußert haben, was nicht gefallen hat oder welche Abläufe zu kompliziert zu realisieren waren, um in der Folge zu versuchen den Player an diese Ansprüche anzupassen


Ich hoffe es ist auch klar geworden, dass ich weniger Foobar als vielmehr die Gäste kritisieren wollte, die leider nicht konfigurierbar sind! Der von meinem Mitbewohner dafür zur Verfügung gestellte Laptop musste in die Reparatur - zum Glück nichts Ernstes! Und wenn ich nicht eh vorgehabt hätte, den teppich auszuwechseln, dann...
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Frank_Bicking
MPeX.net Guru


BeitragVerfasst am: 30.05.2006 - 21:41    Titel: RE: Foobars Partytauglichkeit Antworten mit Zitat

Vorab: Meine Meinung zu Playlist Tree kennst du.

Zitat:
iTunes Nutzer in der Regel legen sich in der linken Leiste eine neue Playliste an und öffnen diese in einem neuen Fenster, das neben dem Hauptfenster platziert wird. Per drag&drop wird diese Playlist bestückt und abgespielt. Auch führt der radikale Abbruch eines Titels dieser Playlist durch plötzliches Abspielen eines titels aus dem Hauptfenster heraus zu keiner Katastrophe. Einfach idiotensicher!

Das beschreibt ziemlich genau, wie ich mit foobar2000 umgehe.

Ich lege mir auf der linken Seite im Playlist Switcher Panel per Doppelklick eine neue Playlist an, befülle sie über eine von drei Methoden, und spiele sie ab. Zu diesen Methoden gehören das Kopieren von Tracks aus einer anderen Playlist bei gedrückter rechter Maustaste, Drag & Drop aus dem Windows Explorer (alternativ: Album List), und die Autoplaylist-Funktion.

Zitat:
Um dann noch Überraschungen zu vermeiden, müsste das typische Ärgernis mit den sogenannten "Auto Send" Playlisten vermeidbar sein: Spielt man sie ab und durchforscht daraufhin seine Sammlung, wird sie einfach gelöscht.

Genau wie auch in iTunes lassen sich die über welchen der Betrachter der Media Library auch immer gerade ausgewählten Titel in einer zentralen Playlist anzeigen, die beispielsweise in den Tabs immer ganz links oder im Playlist switcher immer ganz oben sein kann, und aus der heraus man dann seine eigentliche aktuelle Wiedergabeliste befüllt.

Ein Wechsel in eine andere Playlist und das Abspielen von Titeln in dieser ist problemlos möglich, ohne den Inhalt der anderen in irgendeiner Form zu beeinflussen. Dank eingebauter Warteschlange lässt sich sogar voreinstellen, dass foobar2000 im Folgenden einen Titel aus Playlist A, dann zwei aus B, dann noch einen aus C spielen soll, um anschließend wieder zu A zurückzukehren.

Ich glaube du machst dir das alles einfach nur zu kompliziert. Was dieses Bedienkonzept angeht, unterscheiden sich foobar2000 und iTunes kein Stück voneinander, nur eben mit dem Unterschied, dass iTunes nur diese eine Variante anbietet und foobar viele andere, weshalb es wahrscheinlich nicht von Haus aus auf genau dieses Konzept eingestellt ist, der Benutzer muss sich darum kümmern. Generell hast du eigentlich keinen Punkt genannt, an dem iTunes ein Alleinstellungsmerkmal vorweisen kann.

Das Szenario mit dem Löschen der mühsam angelegten Wiedergabeliste tritt bei iTunes übrigens genauso auf, wenn man die Playlist im Hauptfenster, auf die die verketteten Listen (Genre|Artist|Album) ihre Inhalte abbilden, als solche verwendet hat. Auch hier muss man sich, wie du ja beschreibst, mit einer zusätzlichen Playlist behelfen.

Zitat:
Anstatt alle Plugins unter einem Layout zu vereinigen, werde ich verschiedene Oberflächen für verschieden Szenarien gestalten. Als da wären: Albumbasiert Musik hören, Trackbasiert Musik hören, Arbeiten (Taggen, Rippen, Organisieren, etc) und letzendlich Party!

Genau, was ja dank aktueller Versionen von Columns UI möglich ist.
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qwert73
Audicted


BeitragVerfasst am: 31.05.2006 - 17:36    Titel: Re: RE: Foobars Partytauglichkeit Antworten mit Zitat

Vorab: Playlist Tree - mal abgesehen von wenigen Punkten - ist deutlich besser geworden und bietet für mich unverzichtbare Features!

ich hab geschrieben:
Zitat:
iTunes Nutzer in der Regel legen sich in der linken Leiste eine neue Playliste an und öffnen diese in einem neuen Fenster, das neben dem Hauptfenster platziert wird. Per drag&drop wird diese Playlist bestückt und abgespielt. Auch führt der radikale Abbruch eines Titels dieser Playlist durch plötzliches Abspielen eines titels aus dem Hauptfenster heraus zu keiner Katastrophe. Einfach idiotensicher!


du hast geantwortet:
Zitat:
Das beschreibt ziemlich genau, wie ich mit foobar2000 umgehe.

Ich lege mir auf der linken Seite im Playlist Switcher Panel per Doppelklick eine neue Playlist an, befülle sie über eine von drei Methoden, und spiele sie ab. Zu diesen Methoden gehören das Kopieren von Tracks aus einer anderen Playlist bei gedrückter rechter Maustaste, Drag & Drop aus dem Windows Explorer (alternativ: Album List), und die Autoplaylist-Funktion.


Nicht ganz!

Das Entscheidende bei iTunes oder Winamp ist doch, dass beide Playlisten gleichzeitig zu sehen sind: die, welche bestückt wird, und jene, von der aus bestückt wird. Und das ist halt nunmal für Benutzer, die ein Programm nicht kennen, eine Erleichterung: Drag&Drop kennen die Meisten.

Mit den vier Punkten hab ich mir vorallem Gedanken darum gemacht, wie mehrere vorgegebene, also vorher bestückte Playlisten kombiniert werden können mit spontanen weil gewünschten Zugriffen auf die Library (Album List, Playlist Tree, Database Search ...), ohne dass der Benutzer viel von dem Programm weiß.

Natürlich ist das Bedienkonzept das Gleiche, die Umsetzung der Oberfläche, welches ein Bedienkonzept unterstützt, nahelegt oder plausibel macht bei weitem nicht!

Natürlich könnte ich Foobar in drei Instanzen und drei verschiedenen Layouts öffnen. Nur finde ich die Lösung nicht sehr elegant!
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