HalloClipping ist die Übersteuerung. Wenn man zu laut aufnimmt, wird übersteuert. Im Gegensatz zur guten alten Analogaufnahme die kurzfristige Übersteuerungen praktisch unhörbar verdaut, entstehen bei Digitalaufnahmen hässliche Störgeräusche. Das berühmte Spratzeln. Solche Aufnahmen sind dann ziemlich unbrauchbar, da diese Geräusche stark stören.
Die Software die du ansprichst, regelt einfach den Pegel runter, sodass die max. Aussteuerung nicht mehr bei 0 db, sondern halt etwas drunter ist.
Die CD z.B bietet mit ihren 16 Bit 96 Dezibel Dynamik. In diese 96 db muss nun die Musik passen. Vorallem klassische Musik die sehr dynamisch ist, braucht das auch. Da übersteuerte Aufnahmen unbrauchbar sind, muss immer eine grosse Reserve (bis zu 20 db) eingehalten werden, will man nicht, dass plötzlich auftretende sehr laute Töne/Passagen... die ganze Aufnahme unbrauchbar machen. Darum bleiben von den 96 nicht mehr viel übrig. Aus diesem Grund arbeitet man in Studios mit 20 Bit oder mehr. Das ist natürlich teurer.
Sollten sich also übersteuerte Aufnahmen mit einer primitiven Software einfach so runterpeglen lassen, dann müsste man den Aufwand mit 20 Bit oder mehr nicht betreiben. Trotzdem wird er betrieben.
Fazit: Diese Software bringt nicht wirklich viel - denn sie regelt nicht runter, verpfuschte Aufnahmen sind und bleiben schlecht. Evtl. blendet die Software die Störgeräusche zumindest teilweise aus, sodass sie nicht mehr so gut hörbar sind.
Grüsse Loores