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kumbbl Postet sich warm
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Verfasst am: 20.01.2007 - 02:07 Titel: nachteile bei Replaygain mit Burrrn!? |
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Hallo,
Bisher habe ich meine Audio CDs wie folgt gebrannt:
1. Track-Archivierung und -verwaltung via Foobar2000 in Flac - die Replaygain-Analyse in Foobar2000 durchgeführt - meistens albumbasiert...
2. Zusammenstellung einer Compilation oder Bestof in Foobar2000. Diese Playlist nach WAV konvertiert und dabei eine entsprechende Berücksichtigung der album-replaygain-werte vorgenommen, so dass die resultierenden WAV-Tracks eine passende Lautstärke haben - dabei ev. um ein paar Dezibel noch angehoben, z.B. auf 93
3. Diese Liste an WAV-Files via WinOnCD auf CD gebrannt.
Nun habe ich das schicke Programm Burrrn gefunden, welches cue-sheets, fpl- und m3u-Listen verarbeiten kann, und auch automatisch Flacs konvertieren kann - toll! Replaygain kann es auch noch - noch toller! Brauche ich ja nur noch eine Flac-Playlist erstellen und die nach Burrrn ziehen. Bis ich entdeckt habe, dass Burrrn für die Replaygain-Geschichte Wavegain einsetzt...
Wenn ich Burrrn nun richtig verstanden habe, dann führt es mittels Wavegain nochmal eine Analyse der Lautstärke der temporär erzeugten WAVs durch und ändert dan wie vorgegeben die lautstärke. Genau das ist das Problem: Burrrn soll nicht mehr analysieren sondern das bereits gesetzte replaygein-Tag in den Flacs nehmen und die resultierenden temporären WAVs in der Lautstärke um einen von mir noch vorzugebenen Wert verändern.
Diese Trennung von Analyse (inkl. speichern des Differenzwertes zu 89 db) auf der einen Seite und der verwendung dieses Analysewertes vor der Erzeugung des Resultat-WAVs ist durchaus sinnvoll und sogar nötig, um das gewünscht ERgebnis zu erhalten: Nämlich die Ausrichtung an der in der ALBUMANALYSE ermittelten lautstärkewerte!!! Diese albumorientierte Lautstärke einzelner Tracks ist jedoch innerhalb einer beliebigen Track-Compilation nicht mehr möglich, weil die anderen Albumtracks ja in dieser Compilation nicht zur Verfügung stehen...
Nun die Frage: habe ich das Grundprinzip der lautstärkeanpassung via Burrrn da richtig verstanden und sind somit meine Schlußfolgerungen korrekt oder kann man Burrrn auch so einsetzen, dass es nicht selbst analysiert sondern nur bereits vorhandene Replaygain-Tags in den Quellformaten (z.B. Flac) verwendet??
Vielen Dank für eure Antworten im Voraus! |
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gaga MPeX.net Wizard
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Verfasst am: 20.01.2007 - 09:44 Titel: RE: nachteile bei Replaygain mit Burrrn!? |
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Eigentlich ist TrackGain für Kompilationen sinnvoll. Du wirst also schon spezielle Gründe haben, unbedingt den AlbumGain-Wert übernehmen zu wollen.
Das ist meines Wissens nicht möglich. Anders als Musepack, wo dem Dekoder durch Kommandozeilenparameter mitgeteilt werden kann, ob und welchen Gain-Wert er beim Dekodieren berücksichtigen soll, ist dies bei FLAC nicht möglich. Zumindest ist hier keine entsprechende Funktion aufgeführt. |
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Snoopy-1 MPeX.net Guru
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Verfasst am: 20.01.2007 - 15:49 Titel: RE: nachteile bei Replaygain mit Burrrn!? |
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Hab ich mir Burrn das letzte mal doch zu wenig angeschaut, da die Funktion mit Wavegain darin noch nicht bekannt war!
Was stört dich daran?
Burrn decodiert die FLAC's sicher ohne der Replaygain Information und wendet danach (vor dem Brennen) eben Wavegain an, womit du doch das absolut gleiche Ergebnis bekommst, wenn du die gleichen dB- Werte einstellst!
| Zitat: | | Diese albumorientierte Lautstärke einzelner Tracks ist jedoch innerhalb einer beliebigen Track-Compilation nicht mehr möglich, weil die anderen Albumtracks ja in dieser Compilation nicht zur Verfügung stehen... |
Bei der Anwendung von Wavegain wird hier Burrn sicherlich auch die komplette Zusammenstellung berücksichtigen und die einzelnen Tracks entspr. anpassen! Das kannst du aber auch sicher nachher im Ergebnis hören.
Gruß,
Werner _________________ Paranoid-> Die Welt für sich wirklicher zu sehen, als sie für andere ist!
Zuletzt bearbeitet von Snoopy-1 am 20.01.2007 - 15:55, insgesamt einmal bearbeitet |
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gaga MPeX.net Wizard
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Verfasst am: 20.01.2007 - 15:54 Titel: Re: RE: nachteile bei Replaygain mit Burrrn!? |
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| Snoopy-1 hat folgendes geschrieben: | | womit du doch das absolut gleiche Ergebnis bekommst, wenn du die gleichen dB- Werte einstellst! |
Nein, dann wird AlbumGain auf die CD-Titelauswahl angewendet, nicht der Albumwert aus dem Ursprungsalbum verwendet.
Aber das ist ja eigentlich auch nicht im Sinne des Erfinders, Feature statt Fehler. |
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Snoopy-1 MPeX.net Guru
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Verfasst am: 20.01.2007 - 16:01 Titel: Re: RE: nachteile bei Replaygain mit Burrrn!? |
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| gaga hat folgendes geschrieben: | Nein, dann wird AlbumGain auf die CD-Titelauswahl angewendet, nicht der Albumwert aus dem Ursprungsalbum verwendet.
Aber das ist ja eigentlich auch nicht im Sinne des Erfinders, Feature statt Fehler. |
So war das auch im Grunde von mir gemeint!
Mit dem gleichen Ergebnis meinte ich das Endresultat, das sich alles wieder gleich laut bei ca. (in diesem Fall) 93dB anhört und er keine entspr. Lautstärkeunterschiede hat!
Gruß,
Werner _________________ Paranoid-> Die Welt für sich wirklicher zu sehen, als sie für andere ist! |
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