Da ist alles nur die halbe Wahrheit.
Ab 128 kB Stero ist von Normalhörern ein Unterschied nur bei extremen Musikstücken und mit Profianlagen > 10KMark festzustellen, wenn sie sauber aufgenommen wurden!!!
Meine Anlage kostet keine 1000 DM - allerdings höre ich MP3s seit vier Jahren und dachte am Anfang auch 128 Kbps wären genial. Leg mal eine CD mit dem selben Titel rein und hör genau zu... dann spiel ein 128 Kbps MP3 ab.... die Höhen sind verscheppert, die Bässe viel zu karg... Das hört man sogar, wenn man nicht mehr das jüngste Gehör hat bzw. den Ohrenschmalz seit ein paar Monaten nicht mehr entfernt hat!
Wo MP3 ganze klare Schwächen hat ist die Dynamik und das verwechselt Ihr mit Frequenz.
Nun, ich nehme an du willst auf die digitale Ausnahme heraus... Ich grabbe CDs natürlich nur mit einem digitalen Ripper... die Aufnahmen sind einwandfrei.
Bei vielen Tecno Stücken u-ä ist der Aussteuerpegel permanent am Maximum und zwar bei sehr tiefen und sehr hohen Frequenzen, das ist aber genau das was das psychakustische Modell bei MP3 schlechter berücksichtigt.
Nette Theorie... nur bei Techno ist es natürlich schwer, Unterschiede zum Original zu hören
probier's mal mit Klassik oder besser: Metal (Slipknot ist ein guter Dynamik-Test)
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Ferner ergeben sich durch die hohe Amplitudenausteuerung auch schon beim Rippen Begrenzungen und Verzerrungen, da das Rippen meistens über den AD/DA Wandler der Soundkarte läuft und die Qualität hängt davon ab, was für Wandler drauf sind, denn bei den 16-24Bit DA/AD Wandlern gibts deutliche Unterschiede mit zum Teil abstrusen Ergebnis. Besser ist direkt digital zu rippen und dann ohne den Schlechtweg Soundkarte. Ich verwende dafür den kostenlosen WinAmp PugIn "CD Reader 1.91", wurde von einem Russen aus Jektarinienburg geschrieben.
Klar, über die Soundkarte aufnehmen machen nur unwissende Deppen
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Bitte? Wie soll digital Rippen mit dem CD Reader besser oder schlechter sein, als mit irgend einem anderen Ripper? Der beste Ripper ist immer noch Exact Audio Copy, weil der die Sektoren mehrfach abgleicht. Eine analoge Aufnahme nennt man nicht RIPPEN sondern halt eine Line-In Aufnahme... das hat mit dem bekannten digitalen Rippen nichts zu tun...
Bei einem durchschittlichen Jugendlichen geht heute ab 12 KHz das Hörvermögen steil in den Keller, deswegen auch die völlig überdrehten Höhen und Bässe, die einem Normalhörer wehtun.
Das ist aber nicht genetisch bedingt glaube ich
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Selber schuld, wenn man sich die Ohren mit Techno kaputt macht...
Ich höre noch alles wunderbar bis 18 KHz und bin 21...
Fakt ist: Viele CDs werden heutzutage übersteuert gemastered, damit sie beim Radio-Airplay (achtung Fremdwort) besonders laut (= Aufmerksamekeit) rauskommen.
Ich nehme eher an, daß du selbst ein bisschen älter bist und dein Gehört tatsächlich nicht mehr in der Lage ist, 128 kbps von 256 kbps zu unterscheiden... nennt sich Verschleißerscheinung - und weil Du damit nicht klarkommst, kommen jetzt irgendwelche Theorien von wegen "128 kbps ist perfekt" - denn man will ja schließlich perfekt sein.
Der durchschnittliche Rap und Tecno Fan kann nur noch mit Equaliser und 40dB Anhebung die 18 KHz überhaupt ahnen, ab denen der FH Encoder ein kleinwenig besser als der Lame Encoder ist. Dafür ist die Bedienoberfläche des FH Encoders doch aus der Steinzeit und nur für hartgesottene Enthusiasten zu empfehlen.
Gut, ich stimme Dir zu, Rap und Techno bei 128 Kbps ist meistens klasse.... ich höre aber anspruchsvollere Musik - nicht nur geschmacklich, sondern auch von der Kompressionsrate. Es muß ja einen Grund haben, wieso LAME sich bei Klassik und Metal im VBR Modus automatisch Bitraten bei 200 Kbps sucht, während Techno / HipHop bei ca 160 kbps landet 
Zum Umwandeln der Datenraten benutze ich das kostenlose WinAmp PlugIn "Chun-Yu Mp3 Writer", allerdings wird die Qualität nicht besser wenn man 64-> 128 haben will, umgekehrt ist die ursprügliche Qualtität des Orginals unumkehrbar verloren 128-> 64.
Ja, das nennt sich Logik... Wenn man einmal was in einer schlechteren Bitrate aufnimmt, wieso sollte es dann auch bei höherer Bitrate besser werden? Das wäre, wie wenn man den Fenseh-Bildschirm mit schlechter VHS Qualität abfilmt und dann mit Film-Produktionskameras abfilmt
davon wird das quellmaterial natürlich nicht besser.
Es gibt übrigens noch andere Wege MP3s zu brennen als mit Nero
)) Erstmal in WAVE umwandeln und dann eben brennen... aber < 96 kbps würde ich tatsächlich nicht brennen - das gleicht Verschwendung, wenn es sich nicht zufällig um ein Hörbuch handelt - da hat Nero als eine sinnvolle Sperre drinn
vielleicht Qualitätssicherung...
Zum Umwandeln der Datenraten benutze ich das kostenlose WinAmp PlugIn "Chun-Yu Mp3 Writer", allerdings wird die Qualität nicht besser wenn man 64-> 128 haben will, umgekehrt ist die ursprügliche Qualtität des Orginals unumkehrbar verloren 128-> 64.
Diese Freaks haben halt Qualitätsanspruch. Gerade wenn das Quellmaterial nicht rein ist, braucht man hohe Bitraten.... aber was belehr ich Dich... wenn du mit 128 KBps glücklich bist - wieso auch nicht.. Ich habe keine super Ausstattung, aber eine ordentliche Soundkarte und irgendeine Stereoanlage - das kombiniert wird bei fast jedem Titel Schwächen bei 128 kbps zeigen. Nicht umsonst hat ein c't Hörtest mit professionellen Hörer - ich glaube - 75% des 128 kbps Materials in einem Blindhörtest herausgehört.
Aber wie gesagt, ich habe auch mal mit 128ern angefangen, habe auch mal am Anfang überlegt, ob 112er nicht genial wären und ob 128 es überhaupt sein muss... das war 1997, an Brüllwürfeln mit ner Orchid Soundwave die sowas von schlecht war, daß es alles keinen Unterschied gemacht hat
Dann ab 1998 nur 160er und ab 1999 nur nur 192er... mittlerweile muss es LAME mit den bekannten r3mix Settings sein (Bitrate VBR 160 - 220 je nach Anspruch der Musik)...
naja, du wirst auch noch dahinterkommen, was gute Qualität bei MP3s sind....
und übrigens: Schau mal in der CD-Ripper -Softwaresektion... den Umweg über Winamp mit CD-Reader und Encoder plugin kann man sich sparen
das ist ein leicht "peinlicher" weg um an MP3s zu kommen - aber ok, wenigstens digital 