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Welches Akku-Ladegerät setzt Ihr ein? Kostet wo wieviel?

 
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Autor Nachricht
Moon
Gast


BeitragVerfasst am: 04.07.2001 - 11:44    Titel: Welches Akku-Ladegerät setzt Ihr ein? Kostet wo wieviel? Antworten mit Zitat

Ne Bekannte, die keine ID-Tags braucht, hat sich den neuen Roadstar für 199,- gekauft. Ich hab ein Paar Varta Rechargable AccuPlus 750 mAh gekauft. Angeblich haben die bis zu 3700 Std. Laufzeit bzw. sind 1000x wiederaufladbar.

Hab leider vergessen, in welchem der Threads hier über bevorzugte Ladegeräte gepsrochen würen. Tipps wären nett.

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Der Antwortgeber
Gast


BeitragVerfasst am: 04.07.2001 - 12:11    Titel: RE:Welches Akku-Ladegerät setzt Ihr ein? Kostet wo wieviel? Antworten mit Zitat

Da hast Du aber Glück gehabt, denn gerade die ID3-Tags verlangen nach besonders starken Akkus. Bei meinem Volt habe ich die Anzeige derselbigen aus diesem Grund abgeschaltet. Wenn Du die 3700 Stunden umrechnest, kommst Du auf 154 Tage Dauerbetrieb. Das ist eindeutig zu wenig! Ich habe in meiner Küchenuhr seit über einem Jahr einen Akku drin, also sollte der Akku schon so um die 8000 bis 9000 Stunden laufen. Bei kleineren Akkus könntest Du sie ja über nacht raus nehmen, allerdings müsstest Du dann die Uhr morgens nachstellen. Die Angabe ...1000x wieder aufladbar sollte man IMHO mit vorsicht geniessen. Alles kann man scheinbar 1000x wieder benutzen: Akkus, CD-RWs, Pfandflaschen...

Kleiner Tipp: Davon, das Du Dir die Akkus gekauft hat, hat Deine Bekannte nicht viel. Du solltest sie ihr geben.

Aber jetzt mal im Ernst:
750er sind so zu sagen "out of date", heute bekommt man bis zu 1800er oder sogar mehr. Ach so, wir sprechen natürlich von Nickel-Metall-Hydid-Akkus (NiMH), die alten NiCd sind wirklich nicht mehr zu empfehlen. Eigentlich ist das Laden von (leeren! man sollte die Akkus immer ganz entleeren!) Akkus kein Problem: Man nehme die Kapazität (in mAh), teile sie durch den Ladestrom (mA) und multipliziere mit 1,4. Das Ergebnis ist die benötigte Ladezeit in Stunden. Das eigentliche Problem ist laut NITRO, der uns hier alle im Bereich Akkus einiges gelehrt hat, die automatische Vollerkennung bei Ladegeräten, die die Akkus automatisch laden. Hier sind nur wenige Geräte gut, z.B. von Ansmann. Allerdings kostet der Spass teilweise mehr als die Hälfte des Preises, den deine Freundin für den Player ausgegeben hat. Willst Su günstiger Fahren, schau' nach einem Gerät mit Timer-Steuerung. (Es gibt auch Geräte mit einem Kapazitäts-Wahlschalter. Ob diese timergesteuert sind, weiss ich nicht)

Im übrigen: Wer suchet, der findet (hier im Board die "Akku-Threads")

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besserwisser
Gast


BeitragVerfasst am: 04.07.2001 - 12:18    Titel: RE:Welches Akku-Ladegerät setzt Ihr ein? Kostet wo wieviel? Antworten mit Zitat

Gähn... Gegen Vergeßlichkeit hilft SUCHEN Wenn du dort "akku" eingibst, wirst du schon was finden!
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besserwisser
Gast


BeitragVerfasst am: 04.07.2001 - 12:23    Titel: RE:Welches Akku-Ladegerät setzt Ihr ein? Kostet wo wieviel? Antworten mit Zitat

Hmm, da war wohl einer schneller... Aber mehr als 5 Tastenanschläge/Minute krieg ich nunmal nicht hin! Nochn Tipp: "Ansmann" als Suchwort könnte ein Volltreffer sein!!!
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InZ@ne
Gast


BeitragVerfasst am: 04.07.2001 - 16:43    Titel: RE:Welches Akku-Ladegerät setzt Ihr ein? Kostet wo wieviel? Antworten mit Zitat

also ich hab das Voltcraft V-1969 für 89 DM bei Conrad Elektronik bestellt. Habs jetzt ca einen Monat und bin bis jetzt sehr zufrieden.
Vier getrennt überwachte Ladeschächte mit vier unabhängigen Dioden, um den jeweiligen Schacht zu überwachen. Entladeautomatik, Schnellladefunktion ( ca. 1 STD), Erhaltungsladung und natürlich automatische Akkuerkennung.

Was ich mich frage, WIE ein Ladegerät die eingelegten Akkus erkennt bzw. die Kapazität der Akkus erkennt, ich mein es kann ja nicht aufs Etikett schaun. Meiner Meinung nach ist die einzige Möglichkeit das über die Spannung zu messen und der Akku erst seine 1,2 Volt erreicht, wenn die komplett aufgeladen ist. Stimmt das denn so?

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daNick
Gast


BeitragVerfasst am: 04.07.2001 - 21:00    Titel: RE:Welches Akku-Ladegerät setzt Ihr ein? Kostet wo wieviel? Antworten mit Zitat

Ansmann, Ansmann, Ansmann, Ansmann, Ansmann, Ansmann, Ansmann, Ansmann, Ansmann, Ansmann, Ansmann, Ansmann, Ansmann ... und nochmals ANSMANN!

Powerline 4 von Computeruniverse.net mit Akkus... und man glaubt es nicht Smile

daNick

ps, ich verneige mich gen Nitro voll inniger Hingabe!

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Nitro
Gast


BeitragVerfasst am: 05.07.2001 - 15:04    Titel: RE:Welches Akku-Ladegerät setzt Ihr ein? Kostet wo wieviel? Antworten mit Zitat

Aber, aber....


NITRO

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Nitro
Gast


BeitragVerfasst am: 05.07.2001 - 15:27    Titel: RE:Welches Akku-Ladegerät setzt Ihr ein? Kostet wo wieviel? Antworten mit Zitat

@ InZ@ne:
Nee,nee,nur Spannung allein messen reicht da nicht! Das funktioniert nur bei Bleiakkus (oder Blei/Gel-Akkus).
Die Ladegeräte messen den VERLAUF der Spannung über der Zeit, führen mit den gewonnenen Werten eine in der Mathematik als erste Ableitung bekannte Operation durch, deren Ergebnis dem Lader mitteilt, ob die Akkuklemmenspannung steigt, fällt oder gleichbleibt. Latürnich steigt sie zuerst, aber es gibt (bei ausreichend hohen Ladeströmen) einen Punkt, wo die Spannung trotz weiter fließendem Ladestrom konstant bleibt oder (akkutypabhängig) sogar wieder etwas abfällt! Das ist der Zeitpunkt, an dem die 1.Ableitung erst Null ergibt (konstanter Spannungshöhenverlauf) oder sogar negativ wird (Abfall der Spannung). So wird es einem auch in der Schule beigebracht, das ist die sog. Differentialrechnung, etwas was keiner gerne durchgemacht hat (Stichwort: "Kurvendiskussionen")!
Der Lader wartet nun ganz einfach auf diesen Zeitpunkt und schaltet dann den Ladestrom entscheidend herunter (Erhaltungsladung).
Die Präzision, mit der diese Spannungsverläufe (digital) gemessen werden, ist (gerade bei Einzelzellen!) entscheidend für den richtigen Abschaltzeitpunkt. Preiswertere Geräte sparen sich genauere Messelektroniken und schalten u.U. zu früh oder zu spät ab.
Ein gut konzipiertes Gerät (wie eben die zitierten "Ansmänner") rechnet zusätzlich mit dem Versagen der "minus-Delta-U" - Vollerkennung und überwacht die Zellen zusätzlich mit je einem Temperaturfühler, der die Abschaltung herbeiführt, wenn die Zelle(n) sich zu stark erhitzen, was schädlich und sogar explosiv sein könnte...
Als dritte Failsafe-Option haben die Ansmänner noch einen Timer drin, der nach eklatanter Überschreitung der maximal nötigen Ladezeit dann mit Fehlermeldung abschaltet!
Ob DAS die Conradkisten auch so drin haben... ?


So- die Pausenklingel läutet- Schulstunde beendet!!!!!
Viel Spass und macht mal schön alle Eure Hausaufgaben, ich geh' jetzt ein paar schöne Bierchen süffeln!

PROST!

Nitro

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