Tach,also mit --r3mix würde ich ein wenig aufpassen. Ich habe meine sämtlichen Alben mit diesem Schalter encodet, und die Einstellungen sind auch wirklich optimal - wenn es in erster Linie auf Qualität und erst in zweiter auf die Größe ankommt. Ich selbst habe in den Foren an der Entwicklung teilgenommen, *angeb* und es gab einige Diskussionen zu diesem Thema. Mir gefällt das, was letzendlich dabei rausgekommen ist, sehr gut, da es exact meinen Anforderungen entspricht. Allerdings hatte ich auch schon oft Alben,(hauptächlich Metal-Sachen) dit mit durchschnittlich 250kbps oder mehr encodet wurden. Wenn es einem also wirklich vorrangig um die Größe geht, würde ich ganz klar einen ABR-Modus empfehlen, beispielsweise:
-abr 134 -h -mj -nspsytune -lowpass 19.5
Diese Einstellung hat sich für mp3's mit möglichst konstant geringer Bitrate bewährt. Der ABR-Modus ist quasi ein Mittelding zwischen der konstanten Bitrate und VBR. Der Unterschied zu VBR ist, daß das Ergebnis immer möglichst nahe an der vorgegebenen Bitrate bleibt (bei VBR kann man hingegen nie vorraussagen wie groß die Bitrate letzlich sein wird, da dies von der komplexität des Musikstücks abhängt). Dennoch, bleiben einige Vorteile, die VBR mit sich bringt, erhalten.
Probiere auch mal, ein und das selbe Stück statt mit -lowpass 19.5, mit -lowpas 16 zu encoden. Höre dir die beiden Stücke "blind" einige male gegeneinander an. Klingt eines von beiden vieleicht etwas "dumpfer"? Wenn ja, ist es letzteres? Denn wenn Du den Unterschied nicht ausmachen kannst, kannst Du auch letztere Option benutzen, dann bleibt mehr Bandbreite für das Signal in den unteren Frequenzbändern - die wenigsten Menschen hören nämlich Frequenzen über 16 khz!
MfG, Northpack