Wenig liest man in diesem Forum über den DAP von Creative; hat ihn niemand oder sind alle Besitzer restlos glücklich? Daher eininge Anmerkungen eines seit 4 Monten zufriedenen Besitzers. Der ausführlichen Beschreibung in toms-hardware-guide http://www.de.tomshardware.com/consumer/00q4/001123/index.html
ist wenig hinzuzufügen, außer das inzwischen der Transfer von DAP > PC problemlos läuft und auch reine Daten hin- und hergeschickt werden können (mit PlayCenter 2.2 oder höher). Die Firmware 2.91 unterstützt auch deutsch in der Bedienerführung. Der DAP läuft problemlos, Abstürze kenne ich nicht, die Spieldauer von mind. 3-4 Stunden (vielleicht sind es auch mehr) reicht mir. Positiv empfinde ich, dass das ganze Hantieren mit CD's, Brennen etc. entfällt, man hat stets alles in einem Zugriff, unterstützt von einem wirklich einfachen Handling, auch was das Wiederfinden der Unmengen von Musikstücken (>3.500) betrifft.
Die mit der Jukebox gelieferten kopiergeschützten Musikstücke lassen sich übrigens auf den PC "sichern" sprich kopieren, wenn zuvor das "genre" in den Eigenschaften geändert wird (Quelle: www.nomadness.net).
Dort findet man weiterhin nützliche Software als Ergänzung oder Ersatz zum Creative PlayCenter, hervorzuheben die MP3-Library mit sehr gutem Tag-Editor (V3.1 und 3.2) und voller NJB-Unterstützung.
Meine 6 Gb waren schnell voll, so dass Aufrüsten mit 20 Gb Festplatte in Angriff genommen wurde. Einstieg in die Handhabung wiederum über toms-hardware-guide mit exzellenter Beschreibung der nötigen Schritte. Da ich mir das Hantieren mit Hex-Editor zum Einrichten der neuen Festplatte mit Ein und Ausbau in den PC ersparen wollte, habe ich eine Update-Lösung von nomadjukebox.net in den USA gewählt. Diese Festplatten sind mit lauffähigem OS für den DAP versehen. Der Umbau dauerte keine 30 Minuten und macht keine Schwierigkeiten. Kostenpunkt für eine 20 Gb-Festplatte 149 USD. Heftig sind natürlich die Luftfrachtkosten per UPS mit 48,75 USD. 6 Tage nach Bestellung per eMail war das Päckchen im Haus. Für Zoll und EUSt (MwSt) mußten 35,25 DM entrichtet werden (zum Glück pappte der Händler in den USA auf das Paket eine Proforma-Rechnung im Wert von 49,99 USD, nach der dann die deutschen Abgaben berechnet wurden!). Tip am Rande: Teile stets als Gewährleistung deklarieren, das spart den Zoll (an der EUSt führt kaum ein Weg vorbei).
Vielleicht fühlen sich weitere DAP-Besitzer ermuntert, hier ihre Erfahrungen darzulegen, ich habe jedenfalls diesem Forum bisher sehr viel nützliches entnommen, bei dieser Gelegenheit besten Dank den Machern (und weiter so).
Gruss aus Köln