@ sonicblue
> das Problem ist ja erstmal, das getracktmarkte CD´s beim Rippen einzelne Wav´s
erzeugen. Aber gut - das kann mit Bastelei oder Plug-In´s beheben werden.Du kannst mit EAC http://www.exactaudiocopy.de/ auch die CD als eine große WAV rippen, mit dazugehörigem CUE-File zum Trackgenauen brennen unter EAC oder CDRWin. EAC ist der sicherste Grabber überhaupt unter Windows, ein must-have.
Auch Feurio http://www.feurio.de/ erlaubt das Rippen in einer grossen WAV, ist zum Audio-Brennen sowieso das beste Programm. In der Feurio-Hilfe ist auch sehr gut erklärt, warum es prinzipbedingt nicht möglich ist, Live- oder Mix-CDs aus einzeln gerippten MP3s völlig pausenfrei wieder zusammenzusetzen. Es hängt mit dem Formatspezifikationen und den Framegrößen zusammen. Genau deshalb gibt es ja die Möglichkeit, in Feurio (und in EAC) ein Gesamt-WAV zu erzeugen. Wenn man die erzeugte Projektdatei bzw. das CUE-sheet aufbewahrt, kann man aus der WAV oder der MP3 jederzeit wieder eine originalgetreue CD brennen.
> [...] So habe ich mit Wavelab nochmal Möglichkeiten an der Dynamik zu arbeiten.
Mit Feurio kannst du das auch virtuell, ohne die Originaldatei zu verändern. Die Veränderungen (Normalisieren, Faden) werden on-the-fly beim Brennen umgesetzt, Feurio merkt sich alles in separaten Projektdateien. Es kann dasselbe auch direkt mit MP3-Dateien machen, ohne WAV-Umwandlung.
> Aber warum soll man mit einem MP3-Editor nicht Marker setzen können ?
Wenn man nun die große .wav in eine kleinere .mp3 codiert, dann muß es doch möglich
sein, in dieser MP3-Datei an den entsprechenden Punkten Marker mit Informationen
zu setzen, oder ?
Das MP3-Format ist dafür nicht vorbereitet bzw. vorgesehen, niemand hat daran gedacht, ganz einfach. Dies könnte nur durch zusätzliche Dateiergänzungen erreicht werden, wobei alle Marker schon im Header der Datei sich befinden müssten, ähnlich den VBR-Tags, um den Datenstrom nicht zu irritieren. Was das für Konsequenzen hat, bei der Verbreitung von MP3-Hardware, die dieses Feature aus dem Tritt bringen kann, ist abzusehen. Es ist zu spät dafür, vielleicht wird es ja so im zukunftsträchtigem OGG-Format noch verwirklicht oder in MP+. Ich werde das mal als Anregung an die Entwickler posten, deine Forderung ist absolut sinnvoll und viele haben mit MP3s diese Problem, z.B. die vielen Hörspielfans.
> >mp3-fan
"darum meine forderung: die mp3-player müssen in der lage sein, die pausen zwischen den songs zu unterdrücken(oder zu überbrücken <-- wie bei gapless-plugin von winamp)"
> Die Forderung ist berechtigt. Nach meinem Verständnis müsste das auch machbar sein,
die Frage "wie ?" kann ich aber nicht beantworten. Wieder so ein Punkt aus diesem
Forum, den ich an die amerikanischen Entwickler schreiben werde...
Spitzenmäßig, du weißt echt, worauf es ankommt, Glückwunsch von einem zukünftigem Kunden
, weiter so. Kannst du dabei auch mal fragen, wieweit es mit der OGG-Vorbis Unterstützung ist? Ob die das kennen - vermutlich ja, die Industrie mag es, wenn etwas lizenzfrei und hochwertig ist. Das genialste wäre, wenn man vorhandene Winamp-plugins für beliebige Formate in den Player reinladen könnte...
MP+ ist ja aus Patentanmeldungsgründen heraus noch nicht so weit, Hardwareschnittstellen anbieten zu können, aber wenn es darauf mal ein Update gäbe, wäre der RioVolt das klangliche Nonplusultra unter den Playern und die gesamte MP+-Gemeinde wäre ihm sicher.
Gruß, Michael
PS: Weitere Tipps und Links zu Audioformaten und Brennen findest du auf meinen Clickfish-Seiten unter den entsprechenden Stichworten. http://www.clickfish.com/clickfish/guidearea/computertechnik/software/multimedia...