das ist halt die idee von vbr: für jeden bereich eines songs genau die bitrate zu wählen, die genügt um gleichbleibende qualität zu erhalten.
wenn du also 32kb/s erhälts, dann ist das ok und reicht aus für diese abschnitte, andere benötigen dann halt 320 für die gleiche qualität.und dann noch mal zur musik, haben wir hier auch schon öfters diskutiert:
je nach art benöigst du höhere bitraten (z.b. hard-rock, metall sehr hoch, deutscher schlager sehr wenig). ich denke, dass alles was wenig "sound" hat, keine hohen bitraten benötigt.
in der beziehung sind kinks halt als schlager einzuordnen, sind ja echt "flache" songs.
ich habe übrigens die selben erfahrungen gemacht(hatte ich sogar mal als beispiel in einem anderen thread angeführt). mit r3mix habe ich für waterloo sunset nur 112kb/s erhalten, höchster wert bei kinks war bis jetzt all day and all of the night(hat ja für kinks-verhältnisse einen "fetten sound",*ggg) mit 164kb/s. normaler weise erhalte ich durchschnittliche bitraten von 170-220kb/s, spitzenwerte noch darüber.
das niedrige encoden liegt nicht unbedingt an der qualität der alten sachen(sind ja in der regel remastered), sondern einfach an dem technisch anspruchslosen frequenzverlauf dieser songs.
mit der zeit bekommst du sogar nach anhören eines songs ein gefühl für die zu erwartende durchschnittliche bitrate.
zu deiner 3.frage: probelauf bei lame erübrigt sich natürlich. entweder du hälst es für möglich, dass die leute, die den codec programmieren, wissen was sie tun und akzeptierst die geringen bitraten von bestimmten songs oder du encodest cbr bei 320k/bs.
gruss mp3-fan