huhu,ich beschaeftige mich schon seit vielen jahren intensiv mit mp3-encoding.
nachdem festplatten-platz heute extrem guenstig ist (meine erste 40 megabyte HD kostete 1500 DM!) und wir bald in den TB-bereich vorstossen werden, spielt der platzbedarf nur noch bei mobilen playern wirklich eine rolle.
erst VBR-bitraten von durchnittlich 210 kbit und mehr beugen artefakten einigermassen gut vor. ~192 kbit kann man als unterste grenze ansehen, die aber fuer div. optimierungen von alt-preset schon rein theoretisch nicht ausreichend sind. je nach song und gehoer kann man auch bei 256kbit noch artefakte hoeren, was dann aber eher selten ist.
mein tipp:
alles doppelt encodieren, einmal mit 128kbit fuer mobile player und einmal mit 256kbit fuer das archiv. moechte man maximal kompatibel sein, sollte die 128kbit-variante CBR oder als ABR/VBR auf max. 256 kbit beschraenkt sein.
CBR-128: --alt-preset cbr 128
VBR~256: --alt-preset extreme -b128
-b ist die minimale bitrate. standardmaesig werden bis 320 kbit verwendet, womit manche hardwareplayer allerdings probs haben. joint-stereo sollte man _nicht_ abschalten. alt-preset extreme waegt schon sehr gut zwischen der verteilung von JS und echten stereo-frames zugunsten der aktuell sinnvollen/notwendigen bitrate ab.
--alt-preset verwendet immer die aktuell bestmoeglichen einstellungen.
die groessere encodierzeit spielt bei den 1-2GHz-rechnern auch nicht mehr so eine grosse rolle.
hat man eine grosse sammlung und steckt viel zeit in das rippen/encodieren, wuerde man sich in einigen jahren sicher sehr aergern, wenn man wegen ein paar GB oder ein paar stunden mehr rechenzeit an der qualitaet gespart hat. ist die sammlung kleiner, kann man natuerlich in ein paar jahren alles auch noch einmal neu codieren.
*wink*
und viel spass beim encodieren
tichy