das problem: so ein programm würde nicht lange eingesetzt werden können.
du hast die aktuelle grundsätzliche problematik von p2p-filesharing nicht begriffen.
es geht überhaupt nicht um technische belange, alle kämpfen im kern nur mit juristischen problemen.alle programme laufen unter deinen hardware bedingungen. ich benutze einen celeron 500 mit zur zeit 128mb ram (war mal mehr, ein modul hat sich vor einiger zeit verabschiedet).
im augenblick laufen bei mir: audiognome, filenavigator und winmx mit bis zu 8 uploads gleichzeitig.
zu deinen punkten:
zu 1: wenn du webhancer über systemsteuerung>software deinstallierst gibt es mit audiogalaxy keine probleme(so war es zumindest bei mir auf w2kpro sp1).
die neueste ad-aware-version soll jetzt auch richtig deinstallieren können (habe ich aber nicht probiert).
zu 2: die spyware ist ein echtes problem geworden, selbst mein so hoch geschätzter filenavigator hat seit neuestem spyware.
da allerdings ohne geld nichts geht, werden wir wohl in der nächsten zeit damit leben müssen. ich setze konsequent vor jeder und nach jeder programminstallation ad-aware ein. wenn die meisten user ebenso verfahren, erledigt sich das spyware problem von alleine.
zu 3: hast du schon auf vielen systemen (audiogalaxy, music-city, winmx pnp, audiognome mit restlichen opennaps und pnn, gnutella), weitere werden sich bilden (filenavigator p2p <-- da bin ich zuversichtlich). dies benötigt natürlich zeit und leute, die bereit sind mitzumachen.
zu 4: die transfergeschwindigkeiten hängen heutzutage nur in geringem umfang von deiner verbindung zum provider ab. ich habe dsl, kann aber sonntags nur noch absolut miserable transfergeschwindigkeiten feststellen. da ist das internet schlichtweg verstopft (ich denke mir, dass da die fehlenden flatraten und der trickreich eingesetzte isdn-xxl-tarif einen wesentlichen anteil an der sonntäglichen überlastung in d haben).
zu 5: technisch gesehen hast du recht, aber das ist nicht das problem. dedizierte suchserver sind juristisch zu leicht angreifbar, ganz besonders natürlich, wenn dann auch noch eine firma dahintersteht.
zur zeit benötigen wir deshalb systeme OHNE spezielle suchserver.
zu 6: ich kenne kein p2p-programm, das dfü-einstellungen manipuliert.
die sharing-programme untereinander vertragen sich ohne probleme (du kannst in allen programmen die ports einstellen, sodass nicht 2 programme den selben port nutzen wollen).
die protokolle DÜRFEN zur zeit nicht kompatibel sein, um die juristische verfolgung durch die riaa möglichst stark zu erschweren (was ja im augenblick offensichtlich gelungen ist. die jagen immer noch napster, obwohl das ja niemand mehr nutzt, höchstens um im chat alte bekannte wiederzutreffen).
zu 7: klar, ein absolutes muss. haben aber fast alle programme (mir fallen nur kazaa/morpheus und napster beta ein, die keine uploadbeschränkung haben).
zu 8: die bedienung/benutzung von p2p hat sich nur durch juristischen druck verkompliziert. das notwendige auseinanderbrechen in viele systeme und die abkehr von speziellen suchservern(damit das gesamtsystem weniger anfällig gegen juristische verfolgung wird) bedingt die aufwändigere bedienung automatisch.
damit werden wir zwangsweise weiterhin leben müssen, das "napster-schlaraffenland" ist leider vergangenheit.
zu 9: das ist immer lästig, liegt aber zur zeit daran, dass das ganze p2p-system in der alten "napster"-art nicht mehr funktioniert und alle mit hochdruck an neuen, eigenen systemen arbeiten.
es gibt aber auch schon die ersten "beruhigungen": winmx, audiognome, limewire z.b., da gibt es schon deutlich grössere abstände bei den neuen versionen, und die aktuellen laufen hervorragend.
unter den aktuellen juristischen bedingungen wäre es leichter eine eierlegende woll-milch-sau zu erschaffen als ein p2p-system, das deine (zugegeben wünschenswerten) wünsche erfüllt und nicht innerhalb kürzerster zeit das napster-schicksal erfährt. die antwort auf deine frage: dein programm gibt es nicht.
gruss mp3-fan