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foxx Gast
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Verfasst am: 12.03.2002 - 10:39 Titel: KaZaA & Anonymität |
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| Katharina Scheja, "Per Mausklick in die Haft(ung)", c't 06/02, p.170ff. (leider noch nicht online verfügbar) Fazit zur derzeitigen Rechtslage bei den p2p-Tauschbörsen: "Wo kein Richter, da kein Henker!". Wenn ich mir aber vorstelle, dass gerade KaZaA möglicherweise Verbindungsdaten (IP, up-/download traffic) sammelt und speichert, um eventuell vor Gericht die eigene Haut zu retten, kann man leicht ins Grübeln kommen... Frage: Kann man bei KaZaA eigentlich einen "user" einrichten mit einer falschen e-mail-adresse, oder prüfen die das...? (Mir ist klar, dass das nicht endgültig hilft, um "anonym" zu bleiben...) |
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mp3-fan MPeX.net Wizard
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Verfasst am: 12.03.2002 - 11:10 Titel: RE:KaZaA & Anonymität |
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| sorry foxx, ich wäre noch nie auf die idee gekommen, mich irgendwo mit meiner richtigen email-adresse anzumelden. das gilt natürlich auch für p2p-systeme. die angegebene adresse muss nur ein @irgendwas.com enthalten (vielleicht genügt auch das @). bei systemen, die eine existierende email verlangen (um zum beispiel ein kennwort zuzusenden), melde ich mich nicht an. ausserdem share ich nichts(mehr) auf kazaa/fasttrack. ebenso bin ich auf audiogalaxy zurückhaltend, da die ja offensichtlich auch den traffic in irgendeiner weise logen. allerdings haben die ja filter eingebaut, sodass ich sowieso nichts verbotenes auf audiogalaxy sharen kann.... seit beginn von p2p wechsele ich immer wieder das programm mit dem ich share, wobei ich die meiste zeit auf opennaps geshart habe. zur zeit ist für mich blubster die sharing-software. wenn winmx3.0 entgültig die 2.6 ersetzt haben wird, werde ich vielleicht auch wieder auf winmx pnp und opennaps sharen. gruss mp3-fan |
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foxx Gast
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Verfasst am: 12.03.2002 - 11:53 Titel: RE:KaZaA & Anonymität |
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Meine "richtige" email-Adresse bei meinem Access-Provider habe ich auch nie benutzt... Trotzdem vielen Dank! |
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Collie 745 Gast
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Verfasst am: 12.03.2002 - 14:27 Titel: RE:KaZaA & Anonymität |
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| Ob die Tauschbörsen hier irgendwas speichern weiß ich leider nicht. Die Spyware bei Ka wird aber mit Sicherheit nur dazu verwende, damit man weiß welches Nutzerverhalten die User so an den Tag legen. Das ist für die Werbeindustrie und für die Kunden, die da werben wollen ja wichtig. Wenn jemand wissen will wer Du bist genügt die IP und die kann man immer herausbekommen. Auch wenn Du keine feste IP hast. Aber irgend eine musst du ja benutzen. Der Internetanbieter, bei dem Du bist, kann dann feststellen, welche IP von wem, wann benutzt wurde. Die Telekom und andere Provider sind sogar verpflichtet, auf Verlangen, zum Beispiel der Musikindustrie, die Adresse herauszugeben. Ich erinnere nur an die Abmahnungen, welche auf Verlangen der Musikindustrie bereits zustande kamen. Wird zwar bisher nur vereinzelt gemacht. Das Problem der Überwachung fängt ja schon bei der Telekom bzw Provider an. Also is es egal wo du runterlädst. Nachverfolgen kann man alles ! Auch welche Seiten du besucht hast etc. |
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mp3-fan MPeX.net Wizard
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Verfasst am: 12.03.2002 - 15:00 Titel: RE:KaZaA & Anonymität |
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1. haben wir die spyware sowieso entfernt und 2. geht das genau nicht in d, dass irgendeine industrie einfach zugangsdaten von einem provider bekommt. das kann nur die staatsanwalt fordern, aber dazu muss der interessent erst mal die staatsanwalt überzeugen, dass das notwendig ist.die telekom hat in der tat leute abgemahnt, aber sie hat natürlich die nutzerdaten nicht der musik/film-industrie ausgehändigt. ausserdem ist bis heute nicht sicher, ob überhaupt dritte massnahmen von der telekom gefordert haben oder ob die telekom der p2p-szene aus eigenen interessen einen schreck einjagen wollte. es macht einen unterschied, ob du deine echte email-adresse bei kazaa angibst oder nicht. es macht der riaa erheblich mehr probleme an die nutzerdaten zu kommen, wenn sie nur eine mitgeloggte ip-adresse hat. speziell zu kazaa: ich traue diesem verein nicht mehr über den weg, zuviele ungereimtheiten seit dem verkauf nach australien und dem ausschluss von morpheus. gruss mp3-fan |
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foxx Gast
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Verfasst am: 12.03.2002 - 19:46 Titel: RE:KaZaA & Anonymität |
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Dass beim Zugangsprovider alle Daten gespeichert werden, ist klar. Nur das ist, gottseidank, alleine nicht gerichtsverwertbar. "Die" müssen ganz genau nachweisen, dass und wann etwas im Netz angeboten und runtergeladen wurde. Dieser Nachweis ist zwar, wenn es hart auf hart kommt, möglich, aber rechtlich und tatsächlich (zumindest in Deutschland noch) schwierig und aufwändig. Kann sein, dass da die neuesten Kinofilme auch eher im Visier der Ermittler sind als Beatles-Oldies in Form von 128kbit-mp3's. Hinzu kommt, dass mich die ganze Situation ein wenig an die Endzeit von Stasi und KGB erinnert: die hatten zwar auch ganz viele Daten gesammelt, aber kein Mensch konnte diese Datenflut mehr auswerten... Trotzdem, ich gebe mp3fan recht: ich lass' auch die Finger von KaZaA... |
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