[Anmerkung von der Redaktion: Das Posting in seiner ursprünglichen Form bestand aus einem PC-Welt Artikel. Aus urheberrechtlichen Gründen musste dieser entfernt werden, daher die komplette Änderung dieses Postings von "Gili"!]Frohes Fest? Rechtliche Schritte gegen Filesharer
http://www.mpx.net/news/archiv/00417.html
Auszug aus dem Artikel:
Sharman klingt fast wie ein Titel von Paul Simon's "Graceland" -- und zumindest das gelobte Land in Gnaden scheint die Firma gesucht und gefunden zu haben. War man vorher noch auf dem australischen Festland in kronenkolonialen Fängen des Urheberrechtes, so hat man sich nun auf die Inselkette Vanuatu abgesetzt. Diese ist hierzulande eher durch seinen Domainnamen .vu bekannt, als durch sein Rechtssystem, welches kein Auslieferungsverfahren mit westlichen Nationen hat. Ob KaZaA wohlmöglich bereits der Name eine der Inseln sein könnte oder ob dort vielmehr nicht mehr als ein Briefkasten reserviert ist, bleibt freilich unbekannt. Jedenfalls darf ein amerikanisches Bundesgericht nun entscheiden, ob überhaupt geurteilt werden darf, über eine Firma, die zumindest Ihren Scheinsitz ausserhalb des (zumindest momentanigen) amerikanischen Einflussgebiets hat. Das dürfte Juristen, politische Aktivisten sowie Dateitauscher gleichermaßen freuen.
Während die ursprünglich lizenzgebende Firma FastTrack in Holland berechtigterweise zumindest rechtlich unbehelligt in Möbelhäusern einkaufen gehen kann, während die Homepage fasttrack.nu mittlerweile klammheimlich offline gegangen ist, hostet "Erzfeind" Kazaa mittlerweile nicht mehr in den Niederlanden und auch nicht in der fernen Südsee sondern kurioserweise in Dänemark. Eine gewisse dänischen Anti-Piracy-Group APG nämlich verschickt momentan Weihnachtspost der besonderen Art: rund 135.000 Euro Lizengebühren hätte der Weihnachtsmann gerne für die selbstausgefüllten Wunschzettel in Form von KaZaA-Downloads von 150 dänischen Internetnutzen. Berechnungsgrundlage unbekannt.
http://www.mpx.net/news/archiv/00417.html