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Zukunft von mp3

 
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Autor Nachricht
juerv
Postet sich warm


BeitragVerfasst am: 21.02.2003 - 12:42    Titel: Zukunft von mp3 Antworten mit Zitat

Brauchen wir in naher Zukunft eigentlich noch das mp3-Format? Vor kurzem, als die Festplatten noch klein und die Internet-Verbindungen noch langsam waren, war das mp3-Format ja ideal.

Heute gibt es 120-GB-Festplatten und 1,5-MBit-Verbindungen. Wenn die Entwicklung so weitergeht, wovon auszugehen ist, weshalb brauche ich dann noch mp3's? Mit DSL kann ich nicht nur die Original-CD-Datei in ein paar Minuten saugen, ich hab auch jede Menge bezahlbaren Festplattenplatz, um die Dateien zu speichern. Und ich muss nicht mehr den mp3-Qualitätsverlust hinnehmen.

Wenn die technische Entwicklung so weitergeht, dürfte sich doch spätestens in zwei Jahren die Frage stellen, wozu das mp3-Format noch gebraucht wird. Wenn ich mit 2,2 Mbit saugen kann und zwei 300-GB-Festplatten im Rechner habe, kann ich auf das mp3-Format doch gern verzichten.

Gruß
Jürgen
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gaga
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 21.02.2003 - 12:49    Titel: RE: Zukunft von mp3 Antworten mit Zitat

Und ziehst du aus den Überlegungen auch eine Schlußfolgerung für die Gegenwart?
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Gast



BeitragVerfasst am: 21.02.2003 - 13:00    Titel: RE: Zukunft von mp3 Antworten mit Zitat

Muss ich denn?
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schlipsknopf
MPeX.net AllStar


BeitragVerfasst am: 21.02.2003 - 13:37    Titel: Re: Zukunft von mp3 Antworten mit Zitat

juerv hat folgendes geschrieben:
Wenn ich mit 2,2 Mbit saugen kann und zwei 300-GB-Festplatten im Rechner habe, kann ich auf das mp3-Format doch gern verzichten.

zwei 300gig platten mitschleppen, um mal unterwegs ein bisschen musik zu hören könnte etwas umständlich werden.

aber wenn du joggen und hanteltraining unbedingt kombinieren willst, bitte, tu dir keinen zwang an.
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Lego
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 22.02.2003 - 17:05    Titel: Re: Zukunft von mp3 Antworten mit Zitat

juerv hat folgendes geschrieben:
Brauchen wir in naher Zukunft eigentlich noch das mp3-Format? Vor kurzem, als die Festplatten noch klein und die Internet-Verbindungen noch langsam waren, war das mp3-Format ja ideal.


Das MP3-Format sicherlich nicht, das ist kaum noch entwicklungsfähig. Aber hochwertige Formate zur Audio/Videokompresion werden auf jeden Fall gebraucht. Oder möchtest Du auf ein mehrkanalfähiges audiophiles Format wie "Musepack SV8" verzichten, das alle gebräuchlichen Bitraten und SamplingFrequenzen unterstützen wird. Das MP3format wird derzeit noch verwendet um überalterte DVD-Player und so kleine "MP3-Seifenschachteln" künstlich in den Markt zu schieben. In ihnen werden die Hardware Decoder der letzten 2 Jahre "vergoldet". Problematisch ist das nur deshalb, weil sie den Consumermarkt mit BilligstGeräten überschwemmen. Kein Wunder bei den Preisen. Nachteilig ist bei diesen Dingern nur, das sie teilweise das "MPEG 1 Layer 3 Format" nur eingeschränkt unterstützen. "Variable Bitraten" sind einigen ein Fremdwort und die Implementierung des "KastratenCodecs" MP3Pro ist auch keine große Meisterleistung. Gekauft werden sie trotzdem, selbst mit den viel zu kleinen Speicherkarten, das allein sorgt schon dafür das MP3 künstlich am Leben bleiben wird. Es werden auch keine Ogg-Vorbis Player aufgelegt, weil sich dieser Mp3player-Mist eben noch so gut verkaufen läßt; warum auch in was vermeintlich "Neues" Geld reinstecken, wenn man auch ohne Investitionen an MP3 verdient werden kann. Gerade erst 2002 hat die MP3-Marketingmaschine das Autoradio entdeckt *g*. Was für eine geniale Weiterentwicklung und Innovationsfreude.

Wie diese Marketing-Maschine funktioniert und die gegenseitigen Verflechtungen funktionieren, kann mam anhand eines sehr intressanten Threads in einem anderen Forum anhand der Kommentare ablesen. http://www.chip.de/community_events/chip-foren/thread.html?bwthreadid=367697 Dort entstand etwas Aufregung weil ein sog. "Computer-Fachmagazin" einen etwas tendenziösen Artikel über geeignete MP3-Playersoftware veröffentlicht hat und zu dem Ergebnis kam das nur kommerzielle Software geeignet ist MP3 abzuspielen und den User rundum zu versorgen und zu seiner Zufriedenheit beizutragen.

juerv hat folgendes geschrieben:
Heute gibt es 120-GB-Festplatten und 1,5-MBit-Verbindungen. Wenn die Entwicklung so weitergeht, wovon auszugehen ist, weshalb brauche ich dann noch mp3's? Mit DSL kann ich nicht nur die Original-CD-Datei in ein paar Minuten saugen, ich hab auch jede Menge bezahlbaren Festplattenplatz, um die Dateien zu speichern. Und ich muss nicht mehr den mp3-Qualitätsverlust hinnehmen.


Nur leider verfügen immens viele User im Internet nicht über die finanziellen Mittel um sich die von Dir beschriebene Infrastruktur zu leisten, geschweige denn das die Telekommunikations Unternehmen sie "schnell genug" ans Internet anbinden können. Im Osten der Republik sörft man bekanntlich mit ISDN (bestenfalls kanalgebündelt), weil Breitbandverbindungen technisch nicht möglich sind. Warum sollte es zu einem Formatwechsel kommen, den meisten Nutzern gelingt es mit Mp3 an allem gebotenen teilzuhaben, die Qualität spielt offensichtlich keine große Rolle, selbst die Musikindustrie schiebt genug minderwertigen Kram in die Regale, siehe MP3Pro. Weiterhin könnte schon jetzt wenigstens das mp3 Format ausgereizt werden zB mit Lame, doch das tut keiner, weil man auch ohne Umstände in den P2P den minderwertigen schrott loswird und trotzdem teilhaben kann. Das 128er-CBR-Mp3 mit FhG/Xing-Encodierung ist nur deshalb das Primat geworden, weil es als minimalstandard akzeptiert ist und weil es sich schnell und unkompliziert erstellen läßt. Wenn Du allerdings ein anderes Format bereits verwendest oder deine Musik qualitativ hochwertig mit Lame erstellst, so ist das sehr lobenswert *fg* Very Happy aber dann gilt trotzdem fogende Rechnung

*Breite Masse* - *1 User* = *viele die keinen wert auf Hohe Qualität legen*

juerv hat folgendes geschrieben:
Wenn die technische Entwicklung so weitergeht, dürfte sich doch spätestens in zwei Jahren die Frage stellen, wozu das mp3-Format noch gebraucht wird. Wenn ich mit 2,2 Mbit saugen kann und zwei 300-GB-Festplatten im Rechner habe, kann ich auf das mp3-Format doch gern verzichten.


Ich glaube kaum das sich in den nexten 2 Jahren so viel tun wird, wie in den vergangen 2 Jahren:

1. Weil der große Schub an Leuten die "schnelles Internet" haben wollen schon durch ist, eben weil sie bereits angeschlossen sind. Bestenfalls werden die weitere Intressenten anders angeschlossen sodaß sie villeicht demnext über Breitband in der bekannten Form verfügen. Allerdings seh ich da nicht so die Großen Chancen, weil sich solche Technologien wie "Powerline, Internet aus der Steckdose" als doch nicht so leicht zu realisieren erwiesen haben, und die Sperrpolitik des "Rosa Riesen" mit seinem gigantischen Marktanteilen als erfolgreich erweist. Eigentlich ein typischer Fall wo Monopole technische Entwicklungen bremsen. In den USA ist sowas strafbar.

2. Weil die entsprechenden Provider nur investieren, wenn sich ein Markt abzeichnet, das ist derzeit nicht der Fall, dank des Ex-Monopolisten Telekom. Selbst mit der vorhandenen Regulierungsbehörde gelingt es dem "Rosa Riesen" immer noch den markt zu kontrollieren. Bewegungen im Markt sind kaum möglich, solang sich nicht die künstlich am Leben erhaltene Preise und Kontrollstrukturen ändern lassen. Eine Änderung ist wohl politisch auch nicht gewollt, weil der Staat immer noch Aktionär der Telekom ist.

3. Schon jetzt läßt sich die vorhandene BreitbandTechnologie fast nur über Filesharing effizient nutzen. Für was braucht man sonst noch mehr Up oder downlink. Wirklich nennenswerte Entwicklungen beim Musik und Video Streaming zeichnen sich derzeit nicht ab. Wie auch bei dem Anteil an Leuten, die überhaupt über Breitband verfügen können.

Wenn ich Deinen Beitrag als ein Plädoyer für das Filesharing von anderen Formaten wie zb "Musepack" oder Ogg Vorbis oder gar Lossless verstehen soll, so kann ich Dir versichern, das das ohnehin schon geschieht. Schon seit Jahren hat eine Minderheit der "informierten Leute" sowas bereits praktiziert. Ist also nix wirklich Neues. An dem Verbreitungsgrad von MP3 in den bekannten Filesharing und p2p-Systemen wird sich also wenig ändern, weil die breite Masse sich immer auf dem niedrigsten gemeinsamen Nenner treffen wird. Und der ist nun mal Mp3.

Die Mehrzahl der BreitbandUser versucht mit möglichst wenig Aufwand ein maximum an Masse herauszuholen. Die derzeitige Form des DSL als schnellste bezahlbare Variante einer Internetanbindung tut ein übriges ein solches Leechen auch noch zu fördern. Das Aufkommen der P2P Tauschbörsen als Volkssport ist unmittelbar auch im Zusammenhang mit der gebotenen Technologie zu sehen. Warum haben wir wohl diese merkwürdige Variante, daß wir zwar das 6-fache des eigenen Upload-Vermögens downloaden können, aber es kaum bezahlbare Angebote gibt die ein synchrones DSL anbieten. Ganz einfach weil wir konsumieren sollen. Der Einfluss der rechteverwerter auf die Provider ist hier spürbar. Eine wirkliches Teilhaben am Internet und "selber Anbieten" ist nicht erwünscht. Schon einfaches Musik-Streamen und Internetradio erfordert mehr Uplink, geschweige denn das sich mit solchen Uplinks Videodaten in das Netz streamen liessen.

Meine Aussagen lassen sich ja anhand eines Gedankenexperimentes einfach überprüfen. Nehmen wir mal an es gäbe keine P2P Systeme mehr, dann würden immens viele Leute mit Breitband-Anschluss schnellestens zurück zu ISDN gehen, weil es kaum ein Attraktives angebot gibt Breitband anders zu nutzen. Onlinespiele zB lassen sich auch per ISDN-Flatrate fast ohne Einschränkungen nutzen.

Ich denke das die Technologie derzeit stagniert und das auch Minimum 1 weiteres Jahr tun wird.
MP3 und DivX sind Ausdruck einer "kostenlos.de" und "Mediamarkt"-Mentalität die es ermöglicht den Computer per DSL als Multimedia Zentrale zu nutzen, nur eben nicht im Sinne der Rechteverwerter. Dadurch das die meisten nur passiv dieses Medium nutzen und sich berieseln lassen wollen wird sich wohl kaum was ändern. An der Qualität der gebotenen Inhalte sind doch nur wenige Intressiert, weil der kostenaspekt im Vordergrund steht. Der Qualitätsaspekt läßt ohnehin über Kino/Videothek oder per CdKauf alternativ und parallel befriedigen.

Falls ich was vergessen haben sollte, so postet doch einfach hier; weiterhin lasse ich mich auch gerne korrigieren und bei Bedarf werde ich dann auch gerne meine Ansichten korrigieren.

Gruss
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schlipsknopf
MPeX.net AllStar


BeitragVerfasst am: 24.02.2003 - 09:04    Titel: Re: Zukunft von mp3 Antworten mit Zitat

Lego hat folgendes geschrieben:
die Sperrpolitik des "Rosa Riesen" mit seinem gigantischen Marktanteilen als erfolgreich erweist. Eigentlich ein typischer Fall wo Monopole technische Entwicklungen bremsen. In den USA ist sowas strafbar.

aber selbst da wird eine öffnung des marktes vom staat abgewürgt, was das breitband-internet über kabel angeht:
http://www.heise.de/newsticker/data/pmz-21.02.03-002/

Zitat:
Nehmen wir mal an es gäbe keine P2P Systeme mehr, dann würden immens viele Leute mit Breitband-Anschluss schnellestens zurück zu ISDN gehen, weil es kaum ein Attraktives angebot gibt Breitband anders zu nutzen. Onlinespiele zB lassen sich auch per ISDN-Flatrate fast ohne Einschränkungen nutzen.

bei den onlinespielen bist du mit isdn teilweise sogar besser bedient, jedenfalls bei sachen wo du schnell reagieren können musst, und es demzufolge auf die ping-zeiten ankommt.
diese werden von der telekom ja künstlich hoch gehalten, unter dem vorwand einer besseren übertragung durch erhöhte fehlerkontrolle.
dabei ist das bei dem kastrierten dsl, welches in deutschland vornehmlich angeboten wird, überhaupt nicht nötig, und bei einigen anderen providern wie arcor läuft's ja genauso gut (stichwort fastpath)
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lapje luum
Bald ein Groupie


BeitragVerfasst am: 01.03.2003 - 10:27    Titel: RE: Zukunft von mp3 Antworten mit Zitat

Hai...

Nur was ich mich dabei immer Frage...

Warum reden viele Leute bei MP3 immer davon, dass die "normalen" USer sich mit weniger Qualität zufrieden geben...

Kommt Leute...Ogg mag zwar im Vergleich besser sein, aber ihr tut so, als wenn MP3 das grauenhafteste an Klang ist was ihr je gehört habt (naja...mit XING könnte das sogar stimmen...)...bei ner Rate von 160-192 bekommt man richtig gute Ergebnisse (solange ich keine Jazz oder Accoustic-Sachen nehme...da geht sehr viel von der räumlichkeit verloren...denke aber mal das es bei Ogg genauso wäre...)...

Also macht MP3 nicht schlechter als es ist...

Lapje
_________________
"Am achten Tag erschuf er Georges...und er sah, dass es gut war..."
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Lego
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 01.03.2003 - 17:57    Titel: RE: Zukunft von mp3 Antworten mit Zitat

ich glaube kaum das es hier jemandem darum geht mp3 oder lame schlecht zu machen.

Den meisten geht es hier darum die Vorteile der Alternativen Codecs aufzuzeigen und deren Einsatzmöglichkeiten. Mp3 ist eben nicht mehr die Spitze der Technologie und wenn man ohnehin schon rippt und encodiert warum dann nicht gleich einen besseren Codec nehmen, wenn es keine Nachteile wie zum Beispiel "fehlende Abwärtskompatibilität zu Mp3-Hardware" hat. Jeder ist doch eigentlich am bestmöglichen Ergebnis bei gleichem Einsatz der Mittel intressiert. Das dabei für die Industrie nichts oder nur wenig zu verdienen ist an den Open Source Software Lösungen tut mir nicht wirklich leid.

Razz
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