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MP3 allgemein (ein paar kritische Punkte)
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lapje luum
Bald ein Groupie


BeitragVerfasst am: 01.03.2003 - 11:55    Titel: MP3 allgemein (ein paar kritische Punkte) Antworten mit Zitat

Hai Leutz...

Es gibt manche Dinge hier über die ich immer wieder den Kopf schütteln muss...ich finde es manchmal schon etwas komisch, wie MP3 in den Himmel gelobt wird und dabei teilweise jeder Bezug zur Realtät verloren geht...

Zum ersten...

Es wird bei MP3 immer von einem Komprimierungsverfahren gerdet...das ist grundsätzlich falsch...eine Komprimierung geschiet bei Files wie Zip-Files oder Rar-Files oder wie sie alle heissen...dies bedeutet aber das es nur "zusammengedrückt" wird...aber am ende kommt das gleiche raus wie zu Anfang auch...da fehlt kein Buchstabe oder Zahl oder so...

Bei MP3 ist das halt anders...hier werden die Töne, Freuquenzen ect die das menschliche Ohr (angeblich) nicht hört, weggeschnitten...ist logisch...wenn ein Wecker zuerst tickt und dann klingelt, muss ich nicht unbedingt das Ticken noch drinnhaben...das höre ich bewusst eh nicht bei dem Krach (um mal ein einfaches Beispiel zu nennen...).

Nur leider werden hier hat auch Frequenzen weggeschnitten, die oberhalb des menschlichen Hörens liegen...nur jeder der sich schon mal ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt hat, wird wissen, das diese s.g. "Obertonfrequenzen" zwar nicht bewusst hörbar sind, aber enorm zum Klangbild beitragen, z.B. der Räumlichkeit...daher kann es sein, das manche MP3's halt "greller" oder "weniger räumlich" klingen...ok, das liegt jetzt nicht nur an den Obertönen alleine,aber es trägt seinen Teil dabei...

Ok..mancher Möchtegern oder Newbie oder möchtegernnewbie mag jetzt sagen "Moment, wenn ich das File aber wieder in *.wav umwandle habe ich wieder die gleiche Filegröße..."...ja..stimmt...nur solchen Leuten sei gesagt das sie bei einem 4 Minuten MP3-File auch 4 Minuten Rauschen aufnehmen können...es hätte die gleiche Größe wie das original-File als *.wav...diese Leute sollten sich dann doch erstmal mit den Grundlegenden Dingen beschäftigen...z.B. der Abtastrate...


Zum anderen habe ich in vielen Threads hier gelesen, das man selbst mit geschultem Ohr kaum einen Unterschied zum Original hört...

Diese Behauptung ist einfach nur MIST...

Ok, bei der ganzen "Ufta Ufta Bummdiebumm"-Mucke und einer 150 Euro Kompacktanlage mag das stimmen...aber wenn ihr euch mal eine richtig gute Jazz-, Blus-, Accoustic- oder Gospelaufnahme auf einer richtig guten HiFi-Anlage anhören würded...wer da keinen Unterschied hört müsste eigentlich taub sein...

Ich arbeite in einem großen Elektro-Geschäft, und wir haben einmal so einen Test gemacht...ok, die Anlage war vom Preis her leider nicht das was ich zu Hause stehen habe Sad(( , soviel kann ich mir dann doch nicht leisten...aber was man da gehört hat...besonders die Räumlichkeit nimmt stark ab...dies hat auch die Folge, das sich die Files teilweise sehr "grell" anhören...selbst bei 320 Kbit und -alt presets...

Oder bei einer CD-Kopie. Es ist ja eigentlich schon ein Irrglaube an sich, das eine CD Kopie eine 1:1 Kopie ist...wenn man berücksichtigt das bei dem Auslesen schon Fehler (auch wenn man sie nicht bewusst hört) auftreten...hier was wegfällt, dort was zugerechnet wird...und beim Brennen das gleiche wieder...kommt man wohl eher auf eine 99:100 Kopie...zudem kommt dazu noch, das der Player Original-CD's besser abspielen kann als gebrannte...liegt halt an der Reflektion und am Rohling...

Macht euch mal die mühe und macht mal eine Kopie der Kopie...und das 10-20 mal (wenn der Player RW's abspielt geht das ja..Smile) ) und hört euch Original und Kopie auf einer guten Anlage (vielleicht auch über Kopfhörer) an...ihr werdet einen Unterschied hören, den die Kopie wird um einiges greller klingen...

Was auch viele vergessen...gerade bei CD's aus Amiland...bei MP3 gehen leider auch fast alle Dolby Surround-Info's verloren...auch so ne Sache wo keiner drann denkt...

Genauso wie 128 Kbit ist (annähernd) CD-Quali...das haben ja auch schon viele vor mir gesagt das es so nicht stimmt...natürlich kann man je nach Einsatzgebiet mit 128 Kbit gute Ergebnisse erziehlen...zum Beispiel bei Stimmaufnahmen (Lesungen, interviews ect...) aber der Kenner würde hier z.B. eher 64Kbit Mono nehmen...mehr bräuchte man dafür eigentlich nicht (warum Stereo wenn nur einer Spricht ? Und das ganz ohne Effekte....)

Aber selbst bei höheren Bitraten hört man, wenn man weiss worauf man achten muss, Unterschiede herraus...aber das würde ich vielleicht eher unter "geschultes Ohr" oder "Erfahrung" laufen lassen...teilweise ist es halt nur das Gefühl das es "kälter" oder "greller" klingt...

Ich konnte damals bei dem Test in unserem Studio immer das Original und das MP3 ausmachen...ausser bei reinen Stimmaufnahmen...


Jetzt zum Irrtum MP3Pro

So weit ich weiss (lass mich gerne eines besseren belehren) wurde MP3Pro entwickelt, um die Files noch kleiner zu machen und trotzdem noch eine gute Quali zu liefern...

Damit sehe ich den Einsatz von MP3Pro zum Beispiel eher bei Webseiten, auf denen Musiker MP3's zum Download anbieten...da hat jeder was von...der User kann auch mit ner normalen Analog-Leitung das Ding in einer erträglichen Zeit ziehen, die Quali ist gut genug zum reinhören zu können und dem Betreiber der Page geht die Traffic-Anzeige nicht so in die Höhe...

Unter solchen Gesichtspunkten denke ich das MP3Pro schon seine Daseinsberechtigung hat...nicht mehr aber auch nicht weniger...

Wenn es anders wäre, und man wirklich MP3Pro zum "Nachfolger" von MP3 machen wollte, warum kann ich z.B. bei My Mp3Pro MP3Pro-Files nur bis 128 Kbit erstellen ? Warum nicht höher ??? (Oder hat sich das mitlerweile geändert ???) Also bevor man über ein Verfahren meckert sollte man sich erstmal sein Einsatzgebiet anschauen...und dafür bietet MP3Pro eine guten Kompromis zwischen Klang und Größe...

Und wenn jetzt jemand sagen sollte, das ich kein gutes Gehör habe oder nur Mist von mir gebe, weil er vielleicht einmal über seine Einstellung zu dem Thema nachdenken sollte, dem sei gesagt das ich nebenbei noch bei unserem Lokalsender in der Technik arbeite und sehr oft mit solchen Sachen zu tun habe. Und wenn man sich mit Limitern und Kompressoren rumschlagen muss, ist ein gutes Gehör Vorraussetzung...ausserdem habe ich auf der letzten Musikmesse in Frankfurt mein Gehör testen lassen und hatte einen verblüfften Tester vor mir der mich dann ganz vorsichtig gefragt hat ob ich am Wochenende überhaupt rausgehe..Smile

Trotzdem, auch wenn ich selber lange dafür gebraucht habe mich mit dem Thema MP3 anzufreunden, finde ich das man im Grunde gute Ergebnisse damit erziehlen kann und dass das Hören durchaus Spaß machen kann...ohne MP3 glaub ich nicht das ich mir so eine durchaus üppige Hörspielsammlung hätte aufbauen können (besitze aber auch viele als Original...Smile )

Aber man sollte halt immer beachten...es werden Daten weggeschnitten...und was einmal wech ist...Smile))

In diesem Sinne...und der Hoffnung auf einen vernüntigen Diskurs...

Lapje
_________________
"Am achten Tag erschuf er Georges...und er sah, dass es gut war..."
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EagleTM
MPeX.net Crew


BeitragVerfasst am: 01.03.2003 - 14:42    Titel: Re: MP3 allgemein (ein paar kritische Punkte) Antworten mit Zitat

Vieles gutes, aber sicherlich auch bekanntes hier.

Ich nehme mal an Du wirst an technisch überlegenen Codecs wie MusePack und "lossless" alla MonkeyAudio interessiert sein Smile.

lapje luum hat folgendes geschrieben:
Hai Leutz...
Ich arbeite in einem großen Elektro-Geschäft, und wir haben einmal so einen Test gemacht...ok, die Anlage war vom Preis her leider nicht das was ich zu Hause stehen habe Sad(( , soviel kann ich mir dann doch nicht leisten...aber was man da gehört hat...besonders die Räumlichkeit nimmt stark ab...dies hat auch die Folge, das sich die Files teilweise sehr "grell" anhören...selbst bei 320 Kbit und -alt presets...


Ausgabe über Soundkarte an Stereoanlage? Die haben meistens leider nicht den Tiefgang wie das CD-Teil.

Ansonsten ist MP3 ab 256 kbps schon recht beeindruckend, aber transparent - gut klar, da kann man sich drüber streiten Smile Wohl eher nicht, vor allem bei bestimmten Stücken, aber eben recht nah drann...


Zuletzt bearbeitet von EagleTM am 01.03.2003 - 16:39, insgesamt einmal bearbeitet
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lapje luum
Bald ein Groupie


BeitragVerfasst am: 01.03.2003 - 15:57    Titel: RE: MP3 allgemein (ein paar kritische Punkte) Antworten mit Zitat

Hai

Ne, das ganze codiert und dann wieder auf CD gebrannt...

MonkeyAudio ??? Soweit ich weis reduziert es das ganze so ca. auf die Hälfte oder ? Zum Archivieren scheint die Idee ja gut zu sein, abre für Unterwegs würde ich sagen nicht unbedingt ene Alternative zu MP3...oder sehe ich das falsch...

Was ich noch sagen wollte...andere Systeme wie z.B. Ogg habe ich absichtlich nicht groß besprochen, weil ich in der Materie nicht ganz so fit bin...und da halte ich lieber meine Klappe...:-)))

Lapje
_________________
"Am achten Tag erschuf er Georges...und er sah, dass es gut war..."
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gaga
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 01.03.2003 - 16:11    Titel: RE: MP3 allgemein (ein paar kritische Punkte) Antworten mit Zitat

Wenn du Lust hast, dann unternimm deine Hörversuche doch mal mit einem hochwertig in MP3, Ogg und Musepack (und ggf noch andere) kodiertem Titel.
Es wäre interessant, ob die dir in deiner Hörumgebung auffallende fehlende Räumlichkeit auf alle verlustbehafteten Formate zutrifft oder nicht. Nimm noch ein unkomprimiertes File als Referenz dazu und lass sie dir in zufälliger Reihenfolge von jemandem vorspielen. Dabei protokollierst du deine Höreindrücke.

Ein Blindtest, d.h. sich die Titel in unbekannter Abfolge vorspielen lassen, ist auf jeden Fall nötig. Sonst gibt es den bekannten Effekt, dass man hört, was man erwartet.

Das Ergebnis fände ich interessant.
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rockito
Gast


BeitragVerfasst am: 01.03.2003 - 17:07    Titel: RE: MP3 allgemein (ein paar kritische Punkte) Antworten mit Zitat

ES gab doch vor kurzem einen Hörtest von Chip. Da wurden einem verschiedene Kompressionsformate vorgestellt (MP3,Ogg,AAC,WMA,RealAudio,MP3Pro). Im ersten Durchgang waren alle möglichen Formate mit 64 kBit/s kodiert, im 2. mit 128 kBit/s, im 3. mit 160. Und bei jedem Durchgang war die Original wav-Datei dabei.
Einmal gab es diesen Hörtest für Interessierte im Internet. Ein zweites Mal testeten Musiker und andere Profis mit besonders feinem Gehör. Es wurden jeweils die selben Musiktitel unterschiedlicher Genres vorgespielt.
Die Auflösung der Tests wurde erst nach Abschluss aller Tests bekanntgegeben.
Obwohl meine Anlage ganz gut ist, konnte ich bei 64 kBit/s schon kaum noch Unterschiede hören, abgesehen vom MP3-Format, dass hier wirklich noch gruslig klingt.
Mein Gehör ist, glaub ich, nicht so toll, aber zu meinem Erstaunen waren die Ergebnissem der anderen Hörer im Internet auch nicht so viel besser.
Ab 128 kb/s gab es bei den Bewertungen vor allem bei OGG keine (kaum) noch Unterschiede zum Original-File, beide wurden jeweils von 21% als Datei mit bestem Sound empfunden. Gut, für MP3 votierten nur 11 %.
Die Bewertungen der Experten waren fast noch chaotischer. Zwar votierten bei 160 kBit/s die meisten für wav (2 von 7). Das war aber wohl eher Zufall, da es in den geringeren Bitraten nur einen (!)Experten gab, der bei 64 kBit/s auf wav tippte!
Seitdem glaub ich nicht mehr an große Unterschiede.

Es gab schon einmal einen ähnlichen Test, da gab es tatsächlich eine Person, die in der Lage war, bei recht hohen Bitraten durchgehend den Unterschied zwischen MP3 und wav zu erknennen. Die Person war Punkrocker und halb taub auf einem Ohr!
Es sieht also so aus, als könnten gerade Leute mit extrem schlechten Gehör den Unterschied herausfinden. Als Erklärung stand dabei, dass MP3 gleiche Frequenzen aussondert, die mehrfach auftreten. Bei Leuten mit Hörproblemen kommen aber sowieso zu wenig Schallwellen an, da gibt es dann bald eine Lücke.

Also, wer keine Hörprobleme hat und glaubt, Unterschiede rauszuhören, sollte das tatsächlich mit einem Blind-Testmachen, wo auch der Original-Sound als wav-Datei über die gleiche Soundkarte kommt.
Very Happy
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rockito
Gast


BeitragVerfasst am: 01.03.2003 - 17:09    Titel: RE: MP3 allgemein (ein paar kritische Punkte) Antworten mit Zitat

P.S.: Der Test stand in der c't, nicht im Chip
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EagleTM
MPeX.net Crew


BeitragVerfasst am: 01.03.2003 - 17:36    Titel: RE: MP3 allgemein (ein paar kritische Punkte) Antworten mit Zitat

Ohren werden durch laute Musik auch sensitiviert. Die Haarzellen werden zwar auf Dauer auch beschädigt, aber gerade ich weiss aus eigener Erfahrung, dass ein erhöhter Lautstärkepegel auch längerfristig Hypersensitivität bedeuten kann.

Es ist nervig auf der Strasse langzulaufen bei vollem Autolärm und trotzdem zu wissen, dass in einem Mietshaus im dritten Stock der Fernseher bei gekipptem Fenster an ist -- nicht etwa weil ich den Ton des Lautsprechers hören könnte sondern allein an dem extrem hohen Ton der Bildröhre

PS: Punkrock ist übrigens eine gute Belastungsprobe für nen Audio-Codec. Es gibt nichts nervigers als flache drums / hi-hats mit über 100 bpm und dazu noch gitarrenmukke und rumgeschreie die vom codec Bandbreite haben will Smile


Zuletzt bearbeitet von EagleTM am 01.03.2003 - 17:47, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Emcee
MPeX.net Crew


BeitragVerfasst am: 01.03.2003 - 17:38    Titel: RE: MP3 allgemein (ein paar kritische Punkte) Antworten mit Zitat

Also ich erinnere mich auch noch an den Test in der c't und will dazu nur kurz Folgendes loswerden:

Es ist schon merkwürdig, dass die sogenannten Experten nicht dazu in der Lage waren, ausnahmslos die WAV-Dateien von den mit 64kbit kodierten Files (egal, welches Format) zu unterscheiden (und die Referenzdateien, also WAVs, auf Platz 1 zu setzen!). Wer hier keine Unterschiede hört, ist für derartige Tests nicht geeignet.

Was mich auch ärgert: Musepack wurde für den Hörtest nicht berücksichtigt und nur am Rande erwähnt. Gut, Musepack fällt formatbedingt unterhalb der 128kbit-Grenze extrem ab, aber bei 160kbit... Ihr wisst schon, was ich meine! Evil or Very Mad
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Lego
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 01.03.2003 - 17:40    Titel: RE: MP3 allgemein (ein paar kritische Punkte) Antworten mit Zitat

lapje luum hat folgendes geschrieben:
Hai Leutz...

Es wird bei MP3 immer von einem Komprimierungsverfahren gerdet...das ist grundsätzlich falsch...eine Komprimierung geschiet bei Files wie Zip-Files oder Rar-Files oder wie sie alle heissen...dies bedeutet aber das es nur "zusammengedrückt" wird...aber am ende kommt das gleiche raus wie zu Anfang auch...da fehlt kein Buchstabe oder Zahl oder so...


Die Benennung "Audio-Komprimierung" oder "Audio-Compression" kommt nicht von den Leuten hier, sondern ist Teil der Patente und der Verfahren die sich das MPEG Konsortium hat einfallen lassen. MPEG 1 Layer 3 (mp3) ist Teil eines ganzen Komplexes von Verfahren mit denen Video und auch Audiodaten komprimiert werden. Die Anwendung des Begriffes "Kompression" ist insofern richtig, weil nicht nur nach psychoakustischen Modellen Daten herausgerechnet werden, sondern auch Kompresionsalgorythmen (Huffmann LZW usw) angewendet um die Datenmenge zu reduzieren. Die Anfänge der MPEG Audio/Video Kompression sind irgendwo in den 80ziger Jahren zu suchen.

lapje luum hat folgendes geschrieben:
Nur leider werden hier hat auch Frequenzen weggeschnitten, die oberhalb des menschlichen Hörens liegen...nur jeder der sich schon mal ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt hat, wird wissen, das diese s.g. "Obertonfrequenzen" zwar nicht bewusst hörbar sind, aber enorm zum Klangbild beitragen, z.B. der Räumlichkeit...daher kann es sein, das manche MP3's halt "greller" oder "weniger räumlich" klingen...ok, das liegt jetzt nicht nur an den Obertönen alleine,aber es trägt seinen Teil dabei...


Hinzu kommen noch die Signale, die es dem menschlichen Ohr ermöglichen die Laufzeitunterschiede bei der Wiedergabe zu "hören", die werden auch zum Teil rausgerechnet oder verstümmelt oder verfremdet. Deshalb auch die Einbußen beim Thema Räumlichkeit. Warum Laufzeitdifferenzen bei der wiedergabe so wichtig sind kann man hier http://www.terratec.de/4g/2496-de.pdf nachlesen. Eine intressante Diskussion zu dieser Thematik ist hier zu finden http://www.digital-inn.de/showthread.php?s=&threadid=17382 ...

lapje luum hat folgendes geschrieben:
Zum anderen habe ich in vielen Threads hier gelesen, das man selbst mit geschultem Ohr kaum einen Unterschied zum Original hört...


In vielen Threads wurde aber auch schon das genaue Gegenteil gesagt ...

lapje luum hat folgendes geschrieben:
Ok, bei der ganzen "Ufta Ufta Bummdiebumm"-Mucke und einer 150 Euro Kompacktanlage mag das stimmen...aber wenn ihr euch mal eine richtig gute Jazz-, Blus-, Accoustic- oder Gospelaufnahme auf einer richtig guten HiFi-Anlage anhören würded...wer da keinen Unterschied hört müsste eigentlich taub sein...


... oder ist wie so viele im Besitz nur weniger Originalcds. Twisted Evil ; verfügt über nur wenig Erfahrung beim Hören. Man braucht immens viel Training bis man akustisch die "Pferde vor der Apotheke kotzen" hört.

lapje luum hat folgendes geschrieben:
Oder bei einer CD-Kopie. Es ist ja eigentlich schon ein Irrglaube an sich, das eine CD Kopie eine 1:1 Kopie ist...wenn man berücksichtigt das bei dem Auslesen schon Fehler (auch wenn man sie nicht bewusst hört) auftreten...hier was wegfällt, dort was zugerechnet wird...und beim Brennen das gleiche wieder...kommt man wohl eher auf eine 99:100 Kopie...zudem kommt dazu noch, das der Player Original-CD's besser abspielen kann als gebrannte...liegt halt an der Reflektion und am Rohling...


Fehler beim Auslesen spielen sich eigentlich nur im Rahmen weniger Frames ab, bestenfalls sind sie als Gaps (Ausetzer) zu hören, über Fehler die sich dann tonal auswirken, oder die nachhaltig die Räumlichkeit beeinflussen sind mir nicht so bekannt. Aber der Thematik DAE haben wir hier im Forum doch schon Rechnung getragen, indem wir algemein den "Secure Mode" und EAC www.exactaudiocopy.de empfehlen. Mehr kann man derzeit nicht machen, weil die technologie derzeit eben nicht mehr hergibt. Einflüsse von CDplayern und Wiedergabegeräten (soundkarten) sind da wesentlich gravierender. Allein die Fehlerkorektur der HiFi-Audio-Cdplayer kann schon genug *kaputtreparieren* um hörbare Unterschiede zu verursachen. Deshalb haben solche "Wundersprays" für Audiocds ja auch mitunter hörbare Effekte, weil deren Inhaltstoffe die Oberfläche und deren Reflexionseigenschaften beeinflussen. Mehrheitlich enthalten diese Mittelchen einen hohen Anteil immens teuren Carnabua-Wachses in Lösungen, der die Oberflächeneigenschaften verbessert.

lapje luum hat folgendes geschrieben:
Was auch viele vergessen...gerade bei CD's aus Amiland...bei MP3 gehen leider auch fast alle Dolby Surround-Info's verloren...auch so ne Sache wo keiner drann denkt...


Dolby Surround ist ein proprietäres Verfahren, bei dem willkürlich irgendwas zusamengemischt wird, damit sichs gut und effektvoll anhört. Es ist nicht zur wirklichkeitsgetreuen Reproduktion von Schallereignissen im Raum geeignet. Das einzige mir bekannte Verfahren das dies zum Ziel hat ist die Kunstkopfstereophonie nach Neumann. Außerdem ist in den wenigsten Cds irgendwas Dolby Surround mäßiges enthalten, somit macht es auch nix wenn es "herausgerechnet wird", es ist kein anerkannter und verbreiteter Standard. Das gilt übrigens für alle sogenannten "Raumbezogenen Aufnahmen" in der Stereophonie.

lapje luum hat folgendes geschrieben:
So weit ich weiss (lass mich gerne eines besseren belehren) wurde MP3Pro entwickelt, um die Files noch kleiner zu machen und trotzdem noch eine gute Quali zu liefern...


... und um den MP3-Hype noch weiter finanziell nutzen zu können. Bestenfalls ist der "Kastraten-Codec" mp3Pro für Portable Geräte geeignet, bei denen es um größtmögliche Einsparung bei den Filegrößen geht. Daß der Mp3pro-Codec keine wirkliche Innovation war ist aber schon bekannt. Er diente eientlich der Industrie und ihren Erfüllungsgehilfen, den sog. Fachzeitschriften um an dem bekanntermaßen technologisch überholtem Mp3-Codec noch etwas zu verdienen.

lapje luum hat folgendes geschrieben:
Damit sehe ich den Einsatz von MP3Pro zum Beispiel eher bei Webseiten, auf denen Musiker MP3's zum Download anbieten...da hat jeder was von...der User kann auch mit ner normalen Analog-Leitung das Ding in einer erträglichen Zeit ziehen, die Quali ist gut genug zum reinhören zu können und dem Betreiber der Page geht die Traffic-Anzeige nicht so in die Höhe...


Fürs Streamen im Web gibts auch noch Ogg, das sich wesentlich flexibler einsetzen läßt und bei kleinen Filegrößen und Bitraten immer noch besser klingt als Mp3Pro. Außerdem zeigt die Fehlende Verbreitung von mp3Pro hier doch das dieses Format sich nicht etablieren konnte. Es wurde für diesen Einsatzzweck auch nicht wirklich optimiert.

lapje luum hat folgendes geschrieben:
In diesem Sinne...und der Hoffnung auf einen vernüntigen Diskurs...


Den haben wir *g* Very Happy

Die Frage die sich wirklich stellt ist:

Wie entscheidet sich die Nachfolge von mp3
macht das Rennen die Industrie, die nicht wirklich leistungsfähigere Codecs in den markt schiebt, aber immens viel Werbung für AAC und WMA macht. Trotzdem konnte WMA sich nicht wirklich etablieren.

Oder wird das Rennen der "Musepack SV8" Codec (derzeit in den Alphas) machen, wenn er erst Open Source ist.Weiterhin gut im Rennen liegt auch noch Ogg-Vorbis der bekanntermaßen nur noch Schwächen bei hohen Bitraten hat, dafür aber auch von der Industrie teilweise akzeptiert wird.

Das die Tests mancher sog. Fachzeitschriften eher zweifelhafter Natur Natur und mitunter tendenziös sind ist auch bekannt. Je nach Testumgebung kommen sie zu unterschiedlichen Ergebnissen, sind also mit Vorsicht zu geniessen. Nicht alles was geschrieben steht sollte man glauben. Außerdem fällt auch die Verflechtung Industrie-Verlage ins Auge, die sich durch Werbung und Productplacement ergibt. Angesprochen z.B. hier http://www.chip.de/forum/thread.html?bwthreadid=367697 . Jedem denkenden Menschen stellt sich doch die Frage wer den die schreibenden Redakteure zu Experten benannt hat; oder etwa nicht. Unabhängigen Testinstituten, die man anmieten kann für Gutachten gehören sie jedenfalls nicht an. Der Expertenstatus solcher Journalisten bleibt also entweder ein "selbst ernannter" aber keinesfalls einer der sich aus umfangreicher Kenntniss der Materie ergibt.


Zuletzt bearbeitet von Lego am 01.03.2003 - 17:49, insgesamt einmal bearbeitet
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lapje luum
Bald ein Groupie


BeitragVerfasst am: 01.03.2003 - 17:49    Titel: RE: MP3 allgemein (ein paar kritische Punkte) Antworten mit Zitat

Ich sehe das entwas anders...

Man kann das Gehör auch trainieren...ich gehe am WE auch raus und setze mein Gehör großer lautstärke aus...aber im Gegensatz zu vielen anderen Leute höre ich unterm Kopfhörer eher leise Musik, wo ich auch etwas genauer zuhören muss...das hat den Nachteil das ich teilweise Pipsen von Geräten höre, die andere nicht hören...aber so behält man sein gutes Gehör...

Lapje
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Frank_Bicking
MPeX.net Guru


BeitragVerfasst am: 01.03.2003 - 18:07    Titel: RE: MP3 allgemein (ein paar kritische Punkte) Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich arbeite in einem großen Elektro-Geschäft, und wir haben einmal so einen Test gemacht...ok, die Anlage war vom Preis her leider nicht das was ich zu Hause stehen habe (( , soviel kann ich mir dann doch nicht leisten...aber was man da gehört hat...besonders die Räumlichkeit nimmt stark ab...dies hat auch die Folge, das sich die Files teilweise sehr "grell" anhören...selbst bei 320 Kbit und -alt presets...


ABX-Test-Ergebnisse bitte, ansonsten glaub ich dir kein Wort bei solchen Behauptungen.
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lapje luum
Bald ein Groupie


BeitragVerfasst am: 01.03.2003 - 18:11    Titel: Re: RE: MP3 allgemein (ein paar kritische Punkte) Antworten mit Zitat

lapje luum hat folgendes geschrieben:
Ok, bei der ganzen "Ufta Ufta Bummdiebumm"-Mucke und einer 150 Euro Kompacktanlage mag das stimmen...aber wenn ihr euch mal eine richtig gute Jazz-, Blus-, Accoustic- oder Gospelaufnahme auf einer richtig guten HiFi-Anlage anhören würded...wer da keinen Unterschied hört müsste eigentlich taub sein...


Lego hat folgendes geschrieben:
... oder ist wie so viele im Besitz nur weniger Originalcds. Twisted Evil ; verfügt über nur wenig Erfahrung beim Hören. Man braucht immens viel Training bis man akustisch die "Pferde vor der Apotheke kotzen" hört.


Da muss ich Dir recht geben...ich denke, richtiges Hören muss wie Joggen trainiert werden...


lapje luum hat folgendes geschrieben:
Oder bei einer CD-Kopie. Es ist ja eigentlich schon ein Irrglaube an sich, das eine CD Kopie eine 1:1 Kopie ist...wenn man berücksichtigt das bei dem Auslesen schon Fehler (auch wenn man sie nicht bewusst hört) auftreten...hier was wegfällt, dort was zugerechnet wird...und beim Brennen das gleiche wieder...kommt man wohl eher auf eine 99:100 Kopie...zudem kommt dazu noch, das der Player Original-CD's besser abspielen kann als gebrannte...liegt halt an der Reflektion und am Rohling...


Lego hat folgendes geschrieben:
Fehler beim Auslesen spielen sich eigentlich nur im Rahmen weniger Frames ab, bestenfalls sind sie als Gaps (Ausetzer) zu hören, über Fehler die sich dann tonal auswirken, oder die nachhaltig die Räumlichkeit beeinflussen sind mir nicht so bekannt. Aber der Thematik DAE haben wir hier im Forum doch schon Rechnung getragen, indem wir algemein den "Secure Mode" und EAC www.exactaudiocopy.de empfehlen. Mehr kann man derzeit nicht machen, weil die technologie derzeit eben nicht mehr hergibt. Einflüsse von CDplayern und Wiedergabegeräten (soundkarten) sind da wesentlich gravierender. Allein die Fehlerkorektur der HiFi-Audio-Cdplayer kann schon genug *kaputtreparieren* um hörbare Unterschiede zu verursachen. Deshalb haben solche "Wundersprays" für Audiocds ja auch mitunter hörbare Effekte, weil deren Inhaltstoffe die Oberfläche und deren Reflexionseigenschaften beeinflussen. Mehrheitlich enthalten diese Mittelchen einen hohen Anteil immens teuren Carnabua-Wachses in Lösungen, der die Oberflächeneigenschaften verbessert.


Wie gesagt, ich habe den Test selber einmal gemacht, und auf meinem Kopfhörer (Sennheiser HD 560 MK II) habe ich deutliche Unterschiede gehört...

lapje luum hat folgendes geschrieben:
Was auch viele vergessen...gerade bei CD's aus Amiland...bei MP3 gehen leider auch fast alle Dolby Surround-Info's verloren...auch so ne Sache wo keiner drann denkt...


Lego hat folgendes geschrieben:
Dolby Surround ist ein proprietäres Verfahren, bei dem willkürlich irgendwas zusamengemischt wird, damit sichs gut und effektvoll anhört. Es ist nicht zur wirklichkeitsgetreuen Reproduktion von Schallereignissen im Raum geeignet. Das einzige mir bekannte Verfahren das dies zum Ziel hat ist die Kunstkopfstereophonie nach Neumann. Außerdem ist in den wenigsten Cds irgendwas Dolby Surround mäßiges enthalten, somit macht es auch nix wenn es "herausgerechnet wird", es ist kein anerkannter und verbreiteter Standard. Das gilt übrigens für alle sogenannten "Raumbezogenen Aufnahmen" in der Stereophonie.


Das mag hier bei uns sein...aber in Amiland sieht es halt anders aus...viele Songwriter-Sachen oder z.B. Rebel-Country-Sachen sind dort in Surround aufgenommen...aber auch viele Ethno-Sachen wie Adiemus oder Beautiful World sind in Surround aufgenommen, und diese Informationen gehen halt verloren...

Genauso sieht es mit den Kunstkopf-Sachen aus...ich habe dieses coole Demo mit dieser Frau und den Mann, die das ganze Vorstellen und sich durch einen Raum bewegen...mit dem ganzen als MP3 hat man teilweise den Effekt noch, aber wesentlich geringer...

lapje luum hat folgendes geschrieben:
So weit ich weiss (lass mich gerne eines besseren belehren) wurde MP3Pro entwickelt, um die Files noch kleiner zu machen und trotzdem noch eine gute Quali zu liefern...


Lego hat folgendes geschrieben:
... und um den MP3-Hype noch weiter finanziell nutzen zu können. Bestenfalls ist der "Kastraten-Codec" mp3Pro für Portable Geräte geeignet, bei denen es um größtmögliche Einsparung bei den Filegrößen geht. Daß der Mp3pro-Codec keine wirkliche Innovation war ist aber schon bekannt. Er diente eientlich der Industrie und ihren Erfüllungsgehilfen, den sog. Fachzeitschriften um an dem bekanntermaßen technologisch überholtem Mp3-Codec noch etwas zu verdienen.


Das mag auch sein, auf jedenfall finde ich das MP3Pro besser ist als sein Ruf, aber trotzdem nur ein Nischenprodukt...

lapje luum hat folgendes geschrieben:
Damit sehe ich den Einsatz von MP3Pro zum Beispiel eher bei Webseiten, auf denen Musiker MP3's zum Download anbieten...da hat jeder was von...der User kann auch mit ner normalen Analog-Leitung das Ding in einer erträglichen Zeit ziehen, die Quali ist gut genug zum reinhören zu können und dem Betreiber der Page geht die Traffic-Anzeige nicht so in die Höhe...


Lego hat folgendes geschrieben:
Fürs Streamen im Web gibts auch noch Ogg, das sich wesentlich flexibler einsetzen läßt und bei kleinen Filegrößen und Bitraten immer noch besser klingt als Mp3Pro. Außerdem zeigt die Fehlende Verbreitung von mp3Pro hier doch das dieses Format sich nicht etablieren konnte. Es wurde für diesen Einsatzzweck auch nicht wirklich optimiert.


Wie gesagt, mit Ogg kenne ich mich noch nicht so aus...daher...

lapje luum hat folgendes geschrieben:
In diesem Sinne...und der Hoffnung auf einen vernüntigen Diskurs...


Lego hat folgendes geschrieben:
Den haben wir *g* Very Happy

Die Frage die sich wirklich stellt ist:

Wie entscheidet sich die Nachfolge von mp3
macht das Rennen die Industrie, die nicht wirklich leistungsfähigere Codecs in den markt schiebt, aber immens viel Werbung für AAC und WMA macht. Trotzdem konnte WMA sich nicht wirklich etablieren.

Oder wird das Rennen der "Musepack SV8" Codec (derzeit in den Alphas) machen, wenn er erst Open Source ist.Weiterhin gut im Rennen liegt auch noch Ogg-Vorbis der bekanntermaßen nur noch Schwächen bei hohen Bitraten hat, dafür aber auch von der Industrie teilweise akzeptiert wird.

Das die Tests mancher sog. Fachzeitschriften eher zweifelhafter Natur Natur und mitunter tendenziös sind ist auch bekannt. Je nach Testumgebung kommen sie zu unterschiedlichen Ergebnissen, sind also mit Vorsicht zu geniessen. Nicht alles was geschrieben steht sollte man glauben. Außerdem fällt auch die Verflechtung Industrie-Verlage ins Auge, die sich durch Werbung und Productplacement ergibt. Angesprochen z.B. hier http://www.chip.de/forum/thread.html?bwthreadid=367697 . Jedem denkenden Menschen stellt sich doch die Frage wer den die schreibenden Redakteure zu Experten benannt hat; oder etwa nicht. Unabhängigen Testinstituten, die man anmieten kann für Gutachten gehören sie jedenfalls nicht an. Der Expertenstatus solcher Journalisten bleibt also entweder ein "selbst ernannter" aber keinesfalls einer der sich aus umfangreicher Kenntniss der Materie ergibt.


Den Test kenne ich, auch noch einen anderen BEricht aus der Chip...habe sehr geschmunzelt...nur traurig ist, das es genügend Leute gibt, die keine Ahnung haben und diesen Mist glauben und sich als wahre Fachmänner aufspielen, weil sie mal was darüber gelesen haben...ich kenne diese zu genüge...hatte mal in einem Hörspielforum mit einem eine elend lange Diskussion, weil er mir nicht glauben wollte, das ein in *.wav decodiertes MP3-File nicht die gleiche quali hat wie das Original Wav-File...später ist er ziemlich unverschämt geworden...siehe auch in meinem erstpost den Abschnitt mit dem Rauschen...

Aber so macht diskutieren spaß..Smile

Lapje
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lapje luum
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BeitragVerfasst am: 01.03.2003 - 18:21    Titel: Re: RE: MP3 allgemein (ein paar kritische Punkte) Antworten mit Zitat

Lapje Luum hat folgendes geschrieben:
Ich arbeite in einem großen Elektro-Geschäft, und wir haben einmal so einen Test gemacht...ok, die Anlage war vom Preis her leider nicht das was ich zu Hause stehen habe (( , soviel kann ich mir dann doch nicht leisten...aber was man da gehört hat...besonders die Räumlichkeit nimmt stark ab...dies hat auch die Folge, das sich die Files teilweise sehr "grell" anhören...selbst bei 320 Kbit und -alt presets...


Frank_Bicking hat folgendes geschrieben:
ABX-Test-Ergebnisse bitte, ansonsten glaub ich dir kein Wort bei solchen Behauptungen.


Du, ich weiss was ich gehört habe, und ich weiss was auch andere Leute da gehört haben...und ich denke das natürlich auch an der Anlage liegt...eine Anlage die insgesammt fast 10.000 (!) Euro kostet (von der die Lautsprecher schon fast 5000 Euro kosten) reagiert auf solche Sachen anscheinend etwas anders...

Die Frage ist nur warum Du mir das nicht glaubst ??? Weil Du es nicht hörst ? Mir kräuseln sich die Fußnägel bei Stücken, wo der normaluser immer noch sagt, das es geil klingt...

Ein Bekannter von mir ist DJ in einer Disse....die Anlage von denen ist eigentlich sehr gut...und wenn ich mal Sachen von mir mitbringe fragt er teilweise ob das im Original MP3's waren...und er liegt zu 95 % immer richtig damit, und ich benutze nur FIles die mit FHGPro oder LAME codiert wurden...kontroliert wird das per EncspotPro...

Soviel dazu das man solche Sachen schon hören kann...man muss aber wissen worauf man achten muss...

Ich denke mal das es wie mit Wein ist..für mich ist Wein Wein...aber ein Kenner weiss worauf er achten muss erkennt daran schon kleine UNterschiede...

in diesem Sinne...

Lapje
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Lego
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BeitragVerfasst am: 01.03.2003 - 18:30    Titel: Re: RE: MP3 allgemein (ein paar kritische Punkte) Antworten mit Zitat

lapje luum hat folgendes geschrieben:
Genauso sieht es mit den Kunstkopf-Sachen aus...ich habe dieses coole Demo mit dieser Frau und den Mann, die das ganze Vorstellen und sich durch einen Raum bewegen...mit dem ganzen als MP3 hat man teilweise den Effekt noch, aber wesentlich geringer...


Dieses Demo ist Track 1 der limitierten Auflage der
"Audio Stax - Die Raumklang - CD"

01. Aufnahme / Kunstkopfumgang im IRT, Dr. Theile, Sabine, Mike 06:13
02. Aufnahme / Marianne von 7 bis 7 (Hörspiel des SWF) 05:29
03. Guitar Crusher, Ingo Illerdelta / When a Man Loves a Woman 07:15
04. Jazz Preachers / Take The A-Train 04:39
05. Dr. Dralle's Hot Five / Amazing Grace (trad.) 02:06
06. Kalifi / Gome 05:14
07. Euregio / Bläserquintett 01:59
08. Euregio Bläserquintett / Stars and Stripes 01:04
09. Richard Wagner / Rienzi - Ouvertüre with Sinfonieorchester des HR 03:33
10. C.P.E. Bach / Die Israiliten in der Wüste, Nr. 15 Arie des Moses 07:01
11. Mülheimer Kantorei / Nr. 16 Chor with Mülheimer Kantorei Cologne 02:15
12. Anton Bruckner / Praeludium Es-Dur for Organ 02:09
13. Anton Bruckner / Praeludium C-Dur for Organ with Andreas Meisner 01:17
14. Claudio Monteverdi / Marienvesper, Deposuit 02:39
15. Claudio Monteverdi / Marienvesper, Sicut erat with Domkantorei Altenberg 03:09
16. Charles Dancla / Duo nach Norma und Sonnambula 04:08
17. Michael Loh / Umgang mit Violine 1 01:07
18. Michael Loh / Umgang mit Violine 2 01:05
19. Cologne Crocodiles / Excises 03:23
20. Uhrenmuseum Wuppertal / Umgang 02:49
21. Uhrenmuseum Wuppertal / Popper Happy Jazz Orchestrion 02:38


encodiere es mal mit Musepack und Ogg und bilde DIr eine Meinung *g* und anschließend mit Lame -APS.
Bin gespannt auf die Ergebnisse.
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lapje luum
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BeitragVerfasst am: 01.03.2003 - 18:36    Titel: RE: MP3 allgemein (ein paar kritische Punkte) Antworten mit Zitat

Ich glaube das ist die CD die ich meine...nur leider habe ich sie nicht als Original, hatte mri sie damals auch nur geliehen...daher ist es mir leider nicht möglich...schnief...und im Netz danach zu suchen bringt auch ncihts...Smile

Lapje
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