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MP3 Bitrate Konvertieren
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Autor Nachricht
Lego
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 08.04.2003 - 20:55    Titel: Re: RE: MP3 Bitrate Konvertieren Antworten mit Zitat

rockito hat folgendes geschrieben:
Hab zwar auch keine Ahnung, ob's da ein Programm gibt, aber die ganzen HiFi-Snobs hier nerven gewaltig.


"HiFi-Snobs", fühle mich geschmeichelt Very Happy Very Happy

rockito hat folgendes geschrieben:

Wenn jemand niedrigere Bitraten will (und 192 ist wirklich nicht klein), dann soll er sie haben. Und wenn 64kBit/s für ihn ok ist, dann ist's auch gut.


Klar,wenn jemand 64er haben will kriegt er sie auch, dazu braucht er aber keine Hilfe in einem Forum. 320er Mp3 aus P2P-Kopierbörsen sind nicht wirklich excellente Mp3, da lassen sich viele von der hohen Bitrate täuschen. In der Mehrzahl der Fälle sind das mit GoGo, Xing oder anderen erstellte Mp3s, die nicht wirklich gut sind, aber ne hohe Bitrate haben. Oder durch hochcodieren aufgepumpte Mp3. Die noch mal zu wandeln macht wirklich keinen Sinn. Die Gründe die dagegen sprechen, sind der Einsatz von Arbeitszeit und Energie (Strom etc.) fürs Umwandeln und eben die bereits mehrfach genannte Qualitätsminderung.

rockito hat folgendes geschrieben:

Schließlich hat nicht jeder endlosen Speicher.


Das Hauptproblem von Festplatten ist seit ihrer Erfindung, das sie nie groß genug sein können und primär "Voll" sind. Dies läßt sich nicht durch unsinniges Neuencodieren lösen, sondern nur durch "wegbrennen" auf CDR oder den Zukauf von Speicherplatz. Das ist nun mal so.

rockito hat folgendes geschrieben:
Jedes Filesharing-Programm erkennt schließlich die Bitraten und jeder muss wissen, ob ihm das reicht oder nicht.


Die Bitrate eines Files ist nicht das einzige Qualitätskriterium. Die Wahl des Encoders (Lame, Musepack, Ogg-Vorbis) und Ripprogramms (EAC oder CDex) sind genauso entscheidend, wie ua auch das Verfahren VBR oder CBR. Da aber P2P-Proggis nur die Bitrate anzeigen, glauben manche, das wäre das Mass der Dinge.


@Rockito,
verkürze doch bitte nicht eine qualifizierte Diskussion um den Sinn und Unsinn einer solchen Wandlungsaktion durch unqualifizierte Kommentare, wie etwa obige "HiFi-Snobs". Die Mehrzahl der Leute die hier Hilfe und Beratung suchen, haben einen Anspruch darauf, daß man ihren Beweggrund hinterfragt und ihnen eben auch die Wahrheit sagt.


Ein Beispiel:
Angenommen Du fragst einen Freund nach einem für Dich geeigneten Autotyp, würdest Du es nicht auch zu schätzen wissen, wenn er Dich so beraten würde, daß Du nach Erhalt der Informationen von ihm unterscheiden könntest, ob Du nun eine Limousine, einen Smart oder ein Dreirad brauchst. Wenn er das nicht nach besten Wissen tun würde wärest Du enttäuscht, garantiert.

Außerdem werden hier von allen Forumsbenutzern wichtige Informationen eingebracht und ausgetauscht. Das ist der Sinn einer themenorientierten Diskussion. Ich denke, erst wenn diese Informationen und DenkHilfen auf dem Tisch sind, kann jemand entscheiden, ob und wie eine solche "Umwandlungsaktion" Sinn macht, im Ergebnis kann erst nachdem auch "Negative" Auswirkungen genannt worden sind, jemand frei entscheiden, ob ers trotzdem will oder nicht. Diese Freiheit wird hier niemandem abgesprochen, mal abgesehen davon, daß ich keinen davon abhalte seinen Share zu versauen.

BTW: Die Mehrzahl der Leute die hier öfters posten, haben etwas länger mit Mp3 oder ähnlichem zu tun und ihre Erfahrungen bereits gemacht, sei es denn durch Fehler oder indem sie anderen mal zugehört haben und nicht die gleichen Fehler gemacht haben. Das nennt man aus den Erfahrungen anderer lernen.

Schönen Tag noch
Wink


Zuletzt bearbeitet von Lego am 08.04.2003 - 20:59, insgesamt einmal bearbeitet
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Pintu
Postet sich warm


BeitragVerfasst am: 08.04.2003 - 20:58    Titel: RE: MP3 Bitrate Konvertieren Antworten mit Zitat

Aja, hab was vergessen:

@Gast:
Eine Original CD hat ungefähr 1100-1500kbit also entspricht 320kbit MP3s ungefähr einer komprimierung von 4,5x. Ich meine, es ist schon ein Unterschied wenn meine Datei 9 MB oder 40,5 MB groß ist.

>>Ich selbst höre ihn nicht, andere mögen es wahrnehmen, die sollen sich dann halt die Original-CDs anhören, oder besser Vinyl, an ihrer 20000 Euro-Anlage von H&K. Aber lasst die übrige Welt in Ruhe!<<

Soweit ich mich errinnern kann, sind wir hier auf einer Seite, die sich mit Audiokompression beschäftigt. Und ich glaube auch, dass allgemeine Ziel ist es, *transparente* komprimierte Dateien zu erstellen. Also ist das mit den Original-CDs Schwachsinn.
Und wer hier eine 20.000 Euro Anlage hat, würde mich auch mal interressieren. Achso, bin ja ein Hifi-Snob, dann werds wohl ich sein....

Warum sollten "wir" die "übrige Welt" in Ruhe lassen? Oft genug landen solche mehrmals encodierten Dateien in einem share-Ordner von Tauschbörsen. Und das ist dann für einen großteil der Community äußerst ärgerlich.
Tststs

Gruß
Jörg
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rockito
Gast


BeitragVerfasst am: 08.04.2003 - 22:17    Titel: RE: MP3 Bitrate Konvertieren Antworten mit Zitat

zu Lego:

Um die Art der Verkodung ging es doch bisher gar nicht. Dazu gibt es ja schließlich auch EncSpot.
Und auch um die Qualität von Mehrfachverkodung ging es nicht. Es ging "murderdeath" um ein Programm, das die kBit/s absenkt ohne Rückverwandlung in cda!
Wenn es ein Programm gäbe, was dieses tun würde,also die Bitrate von 320 auf 192, und der Unterschied zu einer Verkodung des Originals auf eben diese 192 wäre gering, dann hätte ich jedenfalls wirklich nichts dagegen. Darum geht es!
Allerdings habe ich noch nie von einer solchen Software gehört, könnte mir auch vorstellen, dass es gar nicht möglich ist, so etwas zu programmieren. Aber auf genau diese Frage ist hier kein einziger Beitrag eingegangen!
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Lego
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 08.04.2003 - 22:30    Titel: RE: MP3 Bitrate Konvertieren Antworten mit Zitat

Einfach nur die entsprechenden Files auswählen, die Konvertiert werden sollen und per "drag and drop" nach "Add" von Easylame werfen. Anschließend Decoden und die Wav encoden.

recht gut sortieren kann man nach Installation von mp3ext
denn danach werden die verschiedenen Bitraten durch Farben offensichtlich. Diese Farben sind auch in den Add-Dialogen der meisten Programme sichtbar. Mit gehaltener Strg-Taste und Mausklick kann man mehrere Dateien in diesen Dialogen auswählen.

hilfreiche Anleitung: http://www.mpx.net/forum/viewtopic.php?t=7591
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rockito
Gast


BeitragVerfasst am: 08.04.2003 - 23:29    Titel: RE: MP3 Bitrate Konvertieren Antworten mit Zitat

Stimmt, das hatte ich ja auch mal gelesen.
Aber die entscheidende Frage ist:
Ist beim Heruntersampeln auf eine bestimmte Bitrate die Qualität die gleiche, als wenn diese Bitrate durch Enkodieren der Originaldatei erreicht wird?
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gaga
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 08.04.2003 - 23:34    Titel: Re: RE: MP3 Bitrate Konvertieren Antworten mit Zitat

rockito hat folgendes geschrieben:
Stimmt, das hatte ich ja auch mal gelesen.

... aber nicht verstanden?!
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rockito
Gast


BeitragVerfasst am: 09.04.2003 - 00:03    Titel: RE: MP3 Bitrate Konvertieren Antworten mit Zitat

Gaga, du Spaßbold!

In den erwähnten Beiträgen geht es nur beim Posting von "Schlipsknopf" um Qualität, da geht es aber wieder um mp3s, die dekodiert und wieder enkodiert werden.
Bei http://www.mpx.net/info/downsample.html wird zwar der Vorgang genau beschrieben, aber über die Qualität nichts ausgesagt.
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Lego
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 09.04.2003 - 01:38    Titel: RE: MP3 Bitrate Konvertieren Antworten mit Zitat

Gaga´s Humor in allen Ehren, aber ich denke er meint es ernst, und er hat recht.

Zur Frage der Qualität:

Wieder einmal ein Beispiel aus der Optik, bzw. mit einem Bezug zu etwas sichtbaren.

Das Original: Ein Ölbild von Hironymus Bosch (um 1450 - 1515)

Wir nehmen es und wollen es kopieren. Wir haben dazu immens viele Möglichkeiten, allerdings nur "Verlustbehaftete". Wollten wir es 1:1, so ginge das nicht. Wollten wir das Original reproduzieren, so müssten wir Zeitreisen können und vor 500 Jahren das Bild ebenso malen wie Bosch, auch müssten wir das Bild ebenso behandeln wie das Original, um eine exakte Kopie zu erhalten. Das kann man vergleichen mit dem Reproduzieren der Originalmusik unter Originalbedingungen...

Da das nicht geht, machen wir es eben anders. Unsere technischen Möglichkeiten lassen nur Fotografie zu.
Wir nehmen also einen Hochauflösenden Fotoapparat. Uns gelingt es damit eine excellentes Foto einzufangen und kriegen auch alle Einzelheiten drauf, aber die 500 Jahre alte Oberfläche des Bildes, mit Rissen, Firniss, Flecken etc können wir nicht mehr exakt reproduzieren, weil das Verfahren des Fotografierens das eben nicht zuläßt. Würden wir mit den Fingern über das Foto streichen, so wäre es nicht dasselbe, als wenn wir das Ölbild berührten. Hier stellt sich schon die Frage, sind wir mit der Qualität zufrieden, wenn nicht, müssten wir eben ins Museum fahren und es uns dort ansehen und anfassen (wenn erlaubt).

Das wäre also die erste Verlustbehaftete Kopie des Bildes. Wir können mit dem Originalfilm allerdings weitere Kopien in dieser Qualität machen oder weitere Fotos in dieser Qualität, weil wir das Bild haben.

Nun nehmen wir mal an wir hätten keinen Film mehr und auch das Ölbild wäre verschwunden. Wir wären gezwungen mit irgendeinem Verfahren das verlustbehaftete Bild zu kopieren. Wir könnten es wieder Fotografieren oder digitalisieren etc. Dabei gehen aber wieder Informationen verloren. Noch dazu haben wir für den zweiten Kopierprozess auch nur einen Digitalkopierer in einem Copyshop zur Verfügung (vergl. mit der Einschränkung auf 192 kb/S).

Was denkst Du, wird diese Kopie überhaupt nur Annäherungsweise an das Foto rankommen, geschweige denn an das Originalbild....

Das wäre also ein Prozess der 2 mal Verfälschungen beeinhaltet. Je nach Verfahren eben mit verschiedenen Auswirkungen.

Nun zum direkten Kopieren mit 192:

Ich lege das ÖlBild direkt auf den Digitalkopierer und kopiere. Fertig. Ich hab nur einmal die Verluste, und kann immer wieder neu direkt kopieren, mit fast identischen Ergebnissen.

Jetzt zum Vergleich der beiden Verfahren:
Die Qualität des 1sten Verfahrens ist abhängig von den Verlusten beim Fotografieren. Zu diesem Verlust addiert sich noch der Verlust durch digital-Kopieren.Beim nur digitalkopieren geht nur der Verlust x ab der Prinzipbedingt nicht vermeiden ist.
Nehmen wir für jedes Kopieren einmal idealisiert -1% an.


Prozess 1:

100 % - 1% = 99 % Ergebnis Foto
99 % - 1 % = 98 % Ergebnis Digitalausdruck

hier sieht man schon daß der Digitalkopierprozess schon von einem ganz anderen Betrag ausgeht nämlich der 99 % genauen Kopie

Prozess 2:

100 % - 1% = 99 % Ergebnis Digitalausdruck

Kann nur besser sein oder ? Inwieweit man alle diese Verluste als sichtbar wahrnimmt, oder nicht ist abhängig vom Wahrnehmungsvermögen des Einzelnen, und den Ansprüchen an die Qualität, dass ist sicher. Aber die individuellen Ansprüche immer als "Totschlagargument" zu benutzen ist nicht fair den Leuten gegenüber, die an eben diesen "Digitalkopierern" (gewissermaßen die Encoder) solang rumstellen bis ein akzeptables Ergebnis rauskommt, daß die Mehrzahl der Leute befriedigt. Außerdem kann man die geschulte Wahrnehmung bei Umgang mit Digitalkopierern (encodern) und beim Bewerten der optischen Ergebnisse nicht wegdiskutieren.

Gruss
Lego

PS: Falls sich jemand in der Lage sieht meinen kleinen Transfer hier noch etwas zu raffen und zu präzisieren, auch um Missverständliche Stellen zu verbessern, so wäre ich ihm dankbar Very Happy
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scorpionking
Audicted


BeitragVerfasst am: 09.04.2003 - 07:48    Titel: RE: MP3 Bitrate Konvertieren Antworten mit Zitat

@ rockito:

es gibt kein programm, dass das "heruntersamplen", oder was du meinst herabsetzen der bitrate, beherrscht, ohne den umweg über wav zu gehen (also dekodieren und wieder encodieren). das ist eine beschränkung des mp3-formats, das ja damit arbeitet, nicht hörbare informationen zu entfernen. diese können beim dekodieren natürlich nicht einfach wieder dazugesetzt werden.
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rockito
Gast


BeitragVerfasst am: 09.04.2003 - 09:32    Titel: RE: MP3 Bitrate Konvertieren Antworten mit Zitat

@scorpionking:
Na endlich mal eine klare Antwort.

Im Beitrag http://www.mpx.net/info/downsample.html war dies nicht klar ersichtlich. Da nichts von Rückumwandlung auf wav dabeistand, wird suggeriert, dass eine direkte(!) Umwandlung möglich ist.

Zu alle den schönen Kopiervergleichen:
Danke, danke, sehr anschaulich. Die Frage ist, inwiefern das vergleichbar ist. Dazu müsste man detailliert die Algorithmen der mp3encoder kennen. Es heißt ja, dass mehrfach auftretende Frequenzen herausgefiltert werden, da dem menschliche Ohr das einmalige Auftreten reicht. Bei Bildern aber macht es einen Unterschied, wie dick die Farbe aufgetragen wird.
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Gast



BeitragVerfasst am: 09.04.2003 - 09:42    Titel: RE: MP3 Bitrate Konvertieren Antworten mit Zitat

Der ganze Mist steht aber in der Dokumentation von RazorLame.....

Also erstmal lesen und nicht sofort son Mist von sich geben.
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rockito
Gast


BeitragVerfasst am: 09.04.2003 - 10:50    Titel: RE: MP3 Bitrate Konvertieren Antworten mit Zitat

@Gast:
Stehts nicht, jedenfalls, wenn du http://www.mpx.net/info/downsample.html meinst. Da steht nur, dass eine niedrigere Bitrate niedrigere Qualität bedeutet, ach. Wie war das mit dem Mist?
Falls du was andres meinst, dann schick mir doch den Link!
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schlipsknopf
MPeX.net AllStar


BeitragVerfasst am: 10.04.2003 - 15:44    Titel: Re: RE: MP3 Bitrate Konvertieren Antworten mit Zitat

Lego hat folgendes geschrieben:
recht gut sortieren kann man nach Installation von mp3ext
denn danach werden die verschiedenen Bitraten durch Farben offensichtlich. Diese Farben sind auch in den Add-Dialogen der meisten Programme sichtbar. Mit gehaltener Strg-Taste und Mausklick kann man mehrere Dateien in diesen Dialogen auswählen.

und wenn du dir auch noch bei den dateiattributen das feld für die bitrate einblenden lässt (auch in einem standard-auswahldialog von windows möglich, sofern das programm keinen eigenen einsetzt), dann kannst du auch danach sortieren und hast alle mp3s mit einer bitrate direkt beieinander stehen, und brauchst nicht mehr nach unterschiedlichen farben bei den icons ausschau halten.

;-)
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Lego
MPeX.net Wizard


BeitragVerfasst am: 11.04.2003 - 01:21    Titel: Re: RE: MP3 Bitrate Konvertieren Antworten mit Zitat

rockito hat folgendes geschrieben:
Im Beitrag http://www.mpx.net/info/downsample.html war dies nicht klar ersichtlich. Da nichts von Rückumwandlung auf wav dabeistand, wird suggeriert, dass eine direkte(!) Umwandlung möglich ist.


Das stimmt, allerdings muss auch gesagt werden, das dieser Umstand inzwischen schon bei jedem der sich annäherugsweise länger als 3 Wochen mit dem Komprimieren von Musik beschäftigt inzwischen zum Allgemeinwissen gehört (bzw sich rumgesprochen haben sollte), außerdem wird es hier im Forum in jedem 3ten Beitrag erwähnt und auch auf allen Seiten zum Mp3-erstellen ebenfalls und auch in den Dokumentationen zu den Programmen, die zum Erstellen von Mp3 verwandt werden. Diese Eigenart über das Decodieren in Wav gehen zu müssen, teilen sich alle Trancodierprozesse.

Die einzige Ausnahme ist das sog. "Bitrate Peeling" von Ogg-Vorbis, das es einmal ermöglichen soll zb. von q8 auf q6 zu gehen, ohne Decodieren (über Wav) zu müssen.

rockito hat folgendes geschrieben:
Zu alle den schönen Kopiervergleichen:
Dazu müsste man detailliert die Algorithmen der mp3encoder kennen. Es heißt ja, dass mehrfach auftretende Frequenzen herausgefiltert werden, da dem menschliche Ohr das einmalige Auftreten reicht. Bei Bildern aber macht es einen Unterschied, wie dick die Farbe aufgetragen wird.


Modelle bleiben immer mehr oder minder oberflächlich und dienen dem ersten Verständniss. Wenn das Bildermodell einem ersten Einstieg genügt, dann hat seinen Zweck erfüllt und kann weggelegt werden. Die Dicke der Farbe ist bei einem Foto nicht mehr übertragbar, nimm das als Beispiel für die Verluste beim "Encodieren" eines Bildes Wink

Die Algorithmen für die Encoder sind übrigens frei zugänglich, Du kannst sie Dir also ansehen. Dies gilt für

Mp3 - Lame
Musepack
Ogg-Vorbis
Wavepack-Hybrid

Das ist der Vorteil der Open Source Codecs. Nicht zugänglich wegen Patenten und weil sie kommerziellen Firmen gehören

Mp3 - Fhg
Quicktime
Real Media
AAC
Mp3Pro

usw.

Grundsätzliches:

Beim Erstellen von komprimierter Musik mit Hilfe von Lossy Encodern (verlustbehaftete) werden können verschiedene Verfahren angewandt werden.

Es werden maskierte Anteile eines Signals herausgerechnet und zwar in mehrfacher Hinsicht.

- Bezüglich der Lautstärke (Amplitude) dh. Laute Signale die zeitgleiche Leise Signale überdecken

- innerhalb einer zeitlicher Maskierung dh. Wenn "abschwellende" laute Signalanteile leise Signale überdecken so kann innerhalb eines bestimmten Zeitbereiches das Signal welches leiser ist auch entfallen, weil das Gehör sich erst "erholen muss"

zeitliche Maskierung: Die simultane Maskierung (s.o.) baut sich innerhalb weniger Millisekunden vor einem Schallereignis auf und innerhalb von 100 - 200 ms wieder ab. Auch hier gilt, daß alle darunter liegenden Signale nicht wahrgenommen werden können.
Pre-masking kann i.A. nicht zur Irrelevanzreduktion herangezogen werden, da dieser Effekt zeitlich sehr begrenzt ist. Vielmehr läßt sich hiermit kontrollieren, ob sogenannte Preechos wahrnehmbar werden können. Diese entstehen, da die Synthese-Filter (vor allem bei den MPEG-1 Layer-3- und AAC-Codern) eine begrenzte Zeitauflösung haben und diese somit das im nächsten Frame auftretende Rauschen auch in den Zeitraum vor und nach diesem Frame "verschmieren".
Post-masking läßt sich jedoch geringfügig reduzierend ausnutzen. Falls im letzten Frame gegenüber dem aktuellen Frame eine höhere Mithörschwelle aufgetreten ist, kann diese trotz des "Absinkens" noch über der aktuellen liegen und dominiert somit die Wahrnehmung.
Die Zeitkonstante der Nachmaskierung (Steilheit der fallenden Mithörschwelle) hängt von der Dauer des zuvor aufgetretenen Schallereignisses ab. Bei einer Schalldauer von mehr als 200ms tritt in etwa der unten dargestellte Verlauf ein. Für kurze Schallereignisse (z.B. Schlagzeug) fällt die Nachmaskierungsschwelle wesentlich schneller ab, so daß in der Psychoakustik über mehrere Frames hinweg die Dauer der Schallereignisse abgeschätzt werden muß. Quelle:

- Redundanzen (mehrfaches Vorkommen) werden ebenfalls ermittelt und rausgerechnet. Hinzu kommen noch Joint Stereo und andere Verfahren um die Redundanzen zu verringern.

Sind diese Verfahren beendet, werden noch verschiedene Packverfahren und Packalgorithmen benutzt um das File zu verkleinern.

Der Vorteil dieser ganzen Verfahren liegt darin, dass man nicht mehr über den ganzen Frequenzbereich hinweg mit der vollen Quantisierung arbeiten muss, sondern das Signal in Subbänder zerlegen kann, auf die sich dann die "wirklich" benötigten Bitraten verteilen können.

Nachteile beim Dauergebrauch und nur "reduziert Hören" kann das Auftreten eines sog. "Blechohres" sein. Quelle

PS: Allgemein halte ich Musepack (SV8) und Ogg-Vorbis für die am weitesten entwickelten Lossy Encoder, die Encodier-Ergebnisse sprechen auch in Klanglicher Hinsicht für sich. Mp3 ist zwar verbreiteter, aber erfüllt bei näherer Betrachtung heutige Anforderungen nicht mehr. Mp3 ist heute nur noch in Hinblick auf die Abwärtskompatibilität zu bereits vorhandener Hardware ein gangbarer Kompromiss.

- kein unterbrechungsfreies Abspielen (gapless)
- kein vernünftiges und flexibles Tagging
- nicht mehrkanalfähig
- höhere Quantisierungs Stufen zb. 96 bit/192 Khz werden nicht unterstützt

und vieles andere wird zum wegsterben von mp3 führen, weil es Ansprüchen an die Zukunftsicherheit nicht genügen können wird.
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schlipsknopf
MPeX.net AllStar


BeitragVerfasst am: 11.04.2003 - 14:25    Titel: Re: RE: MP3 Bitrate Konvertieren Antworten mit Zitat

Lego hat folgendes geschrieben:
Nachteile beim Dauergebrauch und nur "reduziert Hören" kann das Auftreten eines sog. "Blechohres" sein. Quelle

wow, danke für den interessanten link!

da hab ich ja vorher noch nie was von gehört.
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