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G.Reaper Gast
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Verfasst am: 12.07.2003 - 09:49 Titel: On the Fly bei OGG ?? |
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Tach Zusammen !
Ich benutz' jetzt seit einiger Zeit OGG anstatt MP3 und rippe CD's normalerweise "On the Fly" (CDex).
Nun hab ich hier und da aber gelesen man solle die Funktion deaktivieren.
Ist das wirklich nötig ??
Ich hatte bisher eigentlich keine hörbaren Probleme ...
Gruß
G.Reaper |
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AtiUser MPeX.net Groupie
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Verfasst am: 12.07.2003 - 16:35 Titel: RE: On the Fly bei OGG ?? |
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Ich persönlich rippe die Dateien erst als Wav, und wandle sie dann um.
Qualitative Unterschiede sind mir nicht bekannt, aber bei "On The Fly" dauert der Rippvorgang logischerweise länger. |
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G. Reaper Gast
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Verfasst am: 12.07.2003 - 16:45 Titel: Re: RE: On the Fly bei OGG ?? |
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| AtiUser hat folgendes geschrieben: | | ..., aber bei "On The Fly" dauert der Rippvorgang logischerweise länger. |
Wieseo dauert er da länger ??
"On the Fly" geht's doch eher schneller ... klar das rippen an sich geht schneller, nur insgesamt dauerts dann länger, weil man ja noch encodieren muß ...
Nur nachdem ich das gelesen hatte, dachte ich halt, daß es sein könnte, daß für ein VBR-Format wie OGG vielleicht doch so ne Art 2-pass encoding nötig wäre.
Und daß es da dann vielleicht von Vorteil wäre, vorher extra zu rippen.
Daher die Frage ...
Gruß
G.Reaper |
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Encoder Gast
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Verfasst am: 12.07.2003 - 17:11 Titel: RE: On the Fly bei OGG ?? |
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Da der Ripvorgang by "On the fly" länger dauert, (das CD Laufwerk arbeitet länger, als bei einem reinen Ripvorgang, da der Codec nich mitkommt) steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dein Laufwerk schneller kaputt geht.
Ist zwar immernoch sehr unwahrscheinlich, aber ich wollte es nur mal so anmerken...  |
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Lego MPeX.net Wizard
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Verfasst am: 13.07.2003 - 15:13 Titel: Re: RE: On the Fly bei OGG ?? |
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| Encoder hat folgendes geschrieben: | Da der Ripvorgang by "On the fly" länger dauert, (das CD Laufwerk arbeitet länger, als bei einem reinen Ripvorgang, da der Codec nich mitkommt) steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dein Laufwerk schneller kaputt geht.
Ist zwar immernoch sehr unwahrscheinlich, aber ich wollte es nur mal so anmerken...  |
Die Lebensdauer von Marken-Cdromlaufwerken hängt aber auch noch von anderen Einflüssen ab.
Belastungen beim Rippen sind
Hitze durch unzureichende Kühlung
kaputte Cds - verursacht meist Mehrfachauslesen
Kopierschutz - verursacht evtl Mehrfachauslesen wegen C1 und C2 Fehlern etc.
Secure Mode Ripper wie Cdex und EAC belasten das Drive aber auch höher.
weiterhin spielt die Alterung der Laser-Diode auch eine Rolle.
Außerdem sollte man drauf verzichten von Datencdroms Filme zu schauen. Ist ne völlige unnötige Belastung. Filme zieht man auf die HD und schaut sie von dort. |
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guest@mpex.net Gast
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Verfasst am: 17.07.2003 - 15:21 Titel: RE: On the Fly bei OGG ?? |
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Hi G. Reaper
Ich rippe meine vorbis files immer step by step/nicht on the fly.
Probier doch mal folgendes:
Markiere einige oder alle Tracks einer CDs in CDex. Bereit die Kodierung NICHT on the fly vor. Öffnen den Task-Manager, Karte CPU-Performance.
Starte die Kodierung. Cd wird extrahiert, Audio wird kodiert, usw...........
Während der Extraktionsphase rechnet der Prozessor kaum, während der Kodierungsphase 100% CPU usage. Ein Rechteckverlauf stellt sich ein.
Wenn Du on the fly kodierst steht der Prozessor pausenlos unter 100% und wird mitunter zu heiss. Die Fehlerkorrektur hat keine CPU Kapazitäten zur Verfügung und wird wirkungslos. Auch "bremst" die tendenziell längsämere CD Extraktion den Kodiervorgang. Zuzüglich kommen die Hardware-Beeinträchtigungen wie sie Lego beschrieben hat.
Für mich recht klare Argumente.
CU, guest@mpex.net |
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Lego MPeX.net Wizard
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Verfasst am: 17.07.2003 - 15:54 Titel: Re: RE: On the Fly bei OGG ?? |
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| guest@mpex.net hat folgendes geschrieben: | | ... Die Fehlerkorrektur hat keine CPU Kapazitäten zur Verfügung und wird wirkungslos... |
Kleine Korrektur:
Die "Fehlerkorrektur" selber braucht keine nennenswerten CPU-Ressourcen, weil entweder tritt ein Fehler auf oder nicht. Tritt er auf, dann muss eben nochmals ausgelesen werden, deshalb entsteht ein höherer Ressourcenverbrauch weil eben die Ansteuerung und Überwachung in dem Moment indirekt über den IDE-Bus Prozessorzeit/Prozessorlast abfragt, einen sog. Interrupt verursacht.
Eine rechnerische Art von Fehlerkorrektur, die mittels Errechnen von Zwischenwerten oder erfundenen Werten Daten ersetzt oder generiert, gibt es in dieser Form nicht bei EAC.
Vielmehr ist es so das EAC, solange versucht auszulesen bis die Ausleseergebnisse übereinstimmen. Das versucht es sogar selbst dann wenn ein anderes Programm grad unter Vollast fährt. Das Spielchen kann bis zum Stillstand des Rechners gehen.
Gelingt es EAC nicht irgendwas auszulesen, so meldet es eben einen Fehler. |
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guest@mpes.net Gast
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Verfasst am: 17.07.2003 - 16:58 Titel: RE: On the Fly bei OGG ?? |
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Meines Wissens basiert echte Audio-Fehlerkorrektur auf Interpolation der defekten Daten. Also ein Errechnen des "was da gewesen sein hätten könnte" anhand des Musikverlaufs. So machen das Audio CD Player seit der ersten Generation anno 1983!!
Immer den gleichen Kratzer zu lesen korriegiert eigentlich gar nichts, die Wahrscheinlichkeit dass nach x Versuchen plötzlich fehlerlos gelesen wird ist minimst. Deine Infos stellen meine Ansichten über die extraktionsfähigkeiten von EAC in Frage.
cu
guest@mpex.net |
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gaga MPeX.net Wizard
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Verfasst am: 17.07.2003 - 17:24 Titel: RE: On the Fly bei OGG ?? |
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| Interpolation deutet auf Lesefehler hin, die man bei der Digital Audio Extraction (DAE) natürlich vermeiden möchte. Beim Hören fällt die Fehlerkorrektur nicht auf, am PC möchte ich aber 1:1 Kopien zur Weiterverarbeitung haben. Dies soll die erweiterte Fehlerkorrektur von EAC sicherstellen. Entweder gelingt es EAC irgendwann einen Track 1:1 zu kopieren oder es meldet einen Fehler und dessen Position. Der Fehler muss nicht unbedingt hörbar sein, aber es ist eben keine 1:1 Kopie mehr. Im Gegensatz zur einfachen Interpolation schiebt mir EAC also keine heimlich und notdürftig reparierten Files unter. |
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Frank_Bicking MPeX.net Guru
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Verfasst am: 17.07.2003 - 18:19 Titel: RE: On the Fly bei OGG ?? |
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| Vielleicht sollte man auf den Begriff "Fehlerkorrektur" hier generell verzichten, EAC versucht eher einen Lesefehler durch mehrmaliges Lesen und Vergleichen auszuschließen. |
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guest@mpex.net Gast
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Verfasst am: 18.07.2003 - 16:38 Titel: RE: On the Fly bei OGG ?? |
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Hut ab, ich lerne immer dazu hier.
Fest steht, dass ich meine vorbis files nie on the fly codiere. Soviel zusätzliche Zeit gönne ich meinen Ohren und meiner Maschiene.
1000 Grüsse, guest@mpex.net |
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Lego MPeX.net Wizard
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Verfasst am: 18.07.2003 - 17:13 Titel: RE: On the Fly bei OGG ?? |
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Ergänzung:
HIFI-Audioplayer haben folgende Möglichkeiten auf Fehler zu reagieren
Interpolation 1.Grades: der letzte korrekte Wert wird wiederholt
Interpolation 2.Grades: der Mittelwert aus vorherigem und nachfolgendem Wert wird gebildet
Muting: keine Ausgabe, "Stummschalten" ( + Abschwächung vorheriger und nachfolgender Signale)
Alle diese Varianten haben den Nachteil das sie nicht mehr dem Original entsprechen. Also das Audio-Signal verstümmeln.
Obengenannte Varianten der "Fehlerkorrektur" werden übrigens auch im Burst Mode oder BurstMode ähnlichen Modi diverser RippSoftware verwandt. Sicher ist, daß sie ab einer bestimmten Größe hörbar werden.
Diverse RippSoftware ist; Nero, Clone CD, IsoBuster, Audiocatalyst, derzeit immer noch Audiograbber, ...
Also eigentlich alles was nicht cdex oder EAC heisst und sich zum DAE missbrauchen läßt. |
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Lego MPeX.net Wizard
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Verfasst am: 23.07.2003 - 07:40 Titel: RE: On the Fly bei OGG ?? |
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Um die zwei PN die ich bekommen hab zu beantworten:
Auch Clone-Cd kopierte Audio-Cds werden im Burst-Mode ausgelesen. Das ist kein hochwertiges Digital Audio Extraction (DAE).
CloneCd ist ein hochspezialisiertes Daten-Cd Kopierprogramm und hat beim Thema DAE nix zu suchen. Die Struktur von Daten-Cds und Audio-Cds sind zwei unterschiedliche "Paar Schuhe".
Das betrifft ebenfalls auch gemountete Audio-Cds über "Alcohol 100.000", Daemon Toolz oder andere virtuelle Laufwerks Manager. Die so ausgelesenen Cds sollten immer auch nochmal einem Hörtest unterzogen werden, weil diese Software-Lösungen prinzipbedingt nicht in der Lage sind Klicks und Gaps zu vermeiden. Die willkürlich von den Audio-Labels eingestreuten C1 und C2 Fehler als Kopierschutz werden zT. 1:1 übernommen. Ob die dabei entstehenden manchmal hörbaren "Klickser" die Lautsprecher schädigen können, weiss ich auch nicht so genau, auf jedenfall hört es sich nicht "gesund" an. |
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