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Apple iPod nano

Testbericht
 
Wertung
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 Besucherkommentare 3 vorhanden »
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Spezifikationen
 Gehäuse Kunststoff / Metall
 Gewicht inkl. Bat. 42g
 Maße (H x B x T) 8,9 x 4,1 x 0,69 cm
 Int. Speicher 1 / 2 / 4 GB
 Batterien Lithium-Ionen-Akku (intern)
 Wechsel nach ca. 14
 Anschlüsse Kopfhörer 3,5mm Klinke
USB 2.0



 
  TESTBERICHT INHALT
  » Allgemein
» Features
» Handhabung
» Display
» Soundqualität
» Software
» Lieferumfang
» Probleme
» Fazit
» Wertung
» Bezugsquellen
» Links
 


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Weiche Schale, harter Kern


ALLGEMEIN
Für die einen sind die iPod-Produkte aus dem Hause Apple eine Lebensphilosophie, ja regelrecht ein Kult, für die anderen sind sie Assoziation und Inbegriff einer kommerziellen Diktatur, die sich nicht zuletzt in der hassgeliebten Software iTunes äußern soll.

Doch egal auf wessen Seite man steht, eines muss man Apple lassen: der iPod, der sich mittlerweile in der fünften Generation befindet, hat immer wieder neue Maßstäbe auf dem Markt der digitalen Audioplayer gesetzt. Mit immer neuen Innovationen weiterentwickelt, gehen inzwischen die Funktionen über das einfache Abspielen von Musiktiteln weit hinaus. Aber wie in anderen Branchen auch, sind Nischenprodukte gefragt. So gesellte sich vor einer Weile der iPod mini in die Riege des digitalen Musikerlebnisses ein. Obwohl der mini schon mit beachtlichen Außenmaßen glänzen konnte, hat der von uns getestete iPod nano noch einmal mehr als deutlich abgespeckt. Zwar hat das Prinzip des Festplatten basierten Speichers bewiesen, dass es auch in mobilen Playern alltagstauglich ist, dennnoch wartet der nano mit seinen ein, zwei oder vier Gigabyte großem Fassungsvermögen mit dem absolut erschütterungsunempfindlichen Flash-Speicher auf.

winzig und leicht Damit zeichnet sich schon jetzt deutlich ab, wie die Zukunft des Festplattenspeichers aussehen wird: er hat keine. Chipbasierte Speicher werden von Jahr zu Jahr größer - bereits jetzt gibt es acht Gigabyte große Flash-Speicherkarten. Die Vorteile dieses Systems liegen klar auf der Hand. Weil auf mechanische Teile verzichtet werden kann, werden Platzbedarf und Gewicht minimiert. Und genau das sind die Tugenden des iPod nano. Selbst Skeptiker bekommen ein Lächeln auf die Lippen, wenn sie den Winzling in der Hand halten. So flach wie ein Bleistift und mit 42 Gramm fast so leicht wie eine Feder, liegt er da, in seinem edlen und solide wirkenden Gewand und protzt mit dem - für heutige Verhältnisse und gemessen an seiner Größe - gewaltigen Speichervolumen.

Doch was gab es für Diskussionen um die vermeintlich zu kratzempfindliche Oberfläche des in weiß oder schwarz erhältlichen Players. Ganze Internetforen haben sich nur mit diesem einen Thema beschäftigt; so manch verärgerter Käufer klagte sogar bei Apple. Fakt ist, dass es bei einer winzigen Anzahl des iPod nano wohl tatsächlich Produktionsfehler gab, diese Geräte aber anstandslos vom Hersteller umgetauscht wurden.

Und trotzdem: sobal man das Gerät aus der hochwertig anmutenden Verpackung befreit hat, ist bereits klar, dass der Kleine ohne Schutzmaßnahmen schnell sein schickes Antlitz verlieren kann. Wie schon bei anderen iPod-Modellen, haben es die Entwickler aus schwer nachvollziehbaren Gründen noch immer nicht geschafft, eine kratzbeständige Oberfläche zu schaffen. Wer seinen Player ohne Schutzfolie oder Silokonhülle (beides wird zahlreich auch von Drittanbietern feilgeboten) wie ein Handy in der Hosentasche trägt, hat bald unansehnliche Kratzer auf der glänzenden Oberfläche. Wer ihn dazu noch mit einem Schlüsselbund paaren möchte, hat damit schon das optische Todesurteil des nano unterschrieben.

Besonders das schwarze Modell ist, ähnlich dem Lack eines schwarzen Autos, von diesem Problem betroffen. Man sieht bereits nach kurzer Benutzung oder nur nach dem Wischen mit einem geeigneten Tuch kleine Schlieren und haarfeine Kratzer, oder besser gesagt: nano-Kratzer. Von Fingerabdrücken, die überdeutlich auf Vorder- und auf der metallenen Rückseite prangen, wollen wir gar nicht erst sprechen. Allerdings muss der Fairness halber auch erwähnt werden, dass das Problem in der Öffentlichkeit einen zu hohen Stellenwert eingenommen hat und es keinesfalls so ist, dass nach einem Mal Anfassen gleich das ganze Gerät mit tiefen Kratzern übersäht ist. Wer es mit einem entsprechenden Schutz versieht, hat mit Sicherheit lange Freude am nano. Denn - ohne unserem Testergebnis vorgreifen zu wollen - die zu weich geratene Oberfläche ist nahezu das einzige Problem, was Apple's Kleiner vorzuweisen hat.



FEATURES
In Bezug auf abspielbare Audioformate entpuppt sich auch der iPod nano als Multitalent. Angefangen von AAC (Advanced Audio Coding) über MP3 und WAV bis hin zu Apple Lossless unterstützt der Player auch das auf dem Macintosh verwendete Standardaudioformat AIFF. MP3-Files können mit konstanten sowie mit variablen Bitraten (VBR) - wie auch die AAC-Dateien - im Bereich von 16 bis 320 Kbps abgepielt werden. Microsoft WMA-Dateien werden vom iPod nano zwar nicht unterstützt, jedoch sind diese in eines der beiden Audioformate MP3 oder AAC konvertierbar, sofern die WMAs nicht geschützt (DRM) sind. Auf eine integrierte Aufnahmefunktion (Diktiergerät) hat man leider verzichtet.

Als ein besonderes Feature zeichnen sich die vielfältigen Möglichkeiten der Wiedergabelisten aus. Einzelne Titel oder ganze Alben lassen sich per Tastendruck in beliebiger Reihenfolge auf die s.g. "On-The-Go"-Liste setzen und dann entsprechend der Selektion abspielen. Eine praktische Funktion, wenn man auch am Gerät selbst, ohne die mitgelieferte Software für den Computer, eine Auswahl seiner Lieblingstitel vorprogrammieren möchte. Am heimischen Rechner sind dann die Einstellungsmöglichkeiten der persönlichen Favoriten schier unendlich - die Kriterienliste reicht von Musikstil über Interpreten bis hin zur persönlichen Wertung. Der Bewertungsmaßstab reicht von ein bis fünf Sternchen und kann sowohl am Computer als auch am Player selbst vorgenommen werden. Die Daten werden dann automatisch während der Kommunikation der beiden Geräte abgeglichen.

Der Play Mode umfasst die Funktionen Wiederholen (Repeat) und zufälliges Abspielen (Shuffle), wobei entweder Titel innerhalb eines Albums oder mehrere komplette Alben in zufälliger Reihenfolge abgespielt werden können. Ein sekundengenaues Resuming ermöglicht - besonders interessant für Hörbücher, die auch von Apple im Music Store angeboten werden - den bequemen Einstieg an der zuletzt gestoppten Position.

Cover auf dem Display Neu ist die Cover Funktion, bei der - sofern es der Benutzer zuvor entsprechend eingerichtet hat - auf dem Player das entsprechende Cover in Form eines Fotos zum gerade abgepsielten Album erscheint. Wer möchte, kann sich auch ganze Diashows mit zahlreichen Übergangseffekten vom letzten Urlaub anzeigen lassen. Wenn auch der Begriff "Mäusekino" den Nagel auf den Kopf trifft, ist die Bildqualität recht beeindruckend.

Neben der Zeitanzeige und dem integrierten Wecker, der einen Piepton über den Lautsprecher oder auch eigene Songs per Kopfhörer abspielen kann, ist ein Sleep Timer installiert. Dieser erlaubt die Auswahl der Ausschaltzeit in 15-Minutenschritten, wobei das Limit bei 120 Minuten erreicht ist.

Kalender, Aufgabenlisten, Notizen und Adressen sind ebenfalls auf dem Display abrufbar, allerdings nicht direkt am Gerät zu editieren. Dies geschieht bei der Verbindung zum PC oder Mac, wobei die exportierten Daten, z.B. aus MS-Outlook, einfach in ein entsprechendes Verzeichnis auf dem iPod nano geschoben werden. Ähnlich verhält es sich auch mit der Notizfunktion, wobei auf dem Computer erstellte Textdateien auf dem Player sichtbar gemacht werden können.

Ein sinnvolles Merkmal ist das frei konfigurierbare Menü. So können Funktionen, die häufiger genutzt werden, in das Hauptmenü gezogen werden. Damit wird etwaiges Suchen in verzweigten Untermenüs verhindert und somit der schnellere Zugang erleichtert. Nicht weniger nützlich: wer während des Abspielens den Kopfhörer aus der Buchse entfernt, setzt den Player in den Pause-Modus. Das Einschalten kann nach einem ähnlichen Prinzip erfolgen, nämlich dann, wenn der Kopfhöreranschluss wieder belegt wird.

Auch auf dem nano finden sich wieder vorinstallierte Games, wie Music Quiz, Solitaire, Brick und Parachute. Besonders das Music Quiz verspricht eine Menge an Spielspaß, da hier innerhalb einer vorgegeben Zeitspanne die eigenen Musiktitel zu erraten sind, die dazu kurz angespielt werden. Je schneller ein Titel erkannt wird, desto mehr Punkte werden vergeben. Die sonstigen Spiele können ebenfalls überzeugen, besonders das Farbdisplay sorgt für kurzweilige Unterhaltung.

per USB Akku laden Das Aufladen des Lithium-Ionen-Akkus kann wahlweise per Netzteil (nur optional erhältlich) oder über die PC/Mac-Verbindung per USB-Kabel erfolgen. Bereits nach weniger als zwei Stunden ist der Ladevorgang zu 80 Prozent abgeschlossen. Nach einer weiteren Stunde ist der Akku voll betankt. Laut Hersteller soll der nano dann erst wieder nach 14 Stunden an die Tankstelle müssen; in unserem Dauertest überschritten wir sogar die 15-Stunden-Marke. Wer Anfangs nicht so recht daran glauben mag, sollte sich das Ergebnis noch eimal nach mehreren Ladezyklen ansehen, denn erst dann ist der Akku richtig "trainiert". Dass die Betriebsdauer auch vom jeweiligen Benutzer und dessen Vorlieben in Bezug auf Displaybeleuchtung und Equalizer-Einstellungen abhängt, versteht sich von selbst. Ratschläge zur Batteriepflege von Apple sind trotzdem nicht nur gut gemeint, sondern auch sinnvoll. Wer bei einem erschöpften Akku den Austauschservice von Apple in Anspruch nimmt, darf eine nicht ganz unbeträchtliche Geldsumme den Besitzer wechseln lassen. Im ersten Jahr unterliegen defekte Akkus aber der Garantie. Unter normalen Umständen und sachgemäßem Umgang sollten in den ersten zwei Jahren keine Probleme bzgl. der Akkuleistung zu erwarten sein.



BESUCHERKOMMENTARE
  • 29.01.2007 - 21:17
    Voll genial das gerät hab es heute bekommen PERFEKT sag ich nur klein Handlich super, was besser sein könnte das handhaben mit den Songs auf den IPod zu spielen aber mit übung wird das bestimmt was werden.
  • 28.01.2007 - 15:22
    einfach genial.... mehr gibts nicht zu sagen
  • 19.05.2006 - 15:00
    Super Teil einfach zu empfelen wenn man sich einen MP3 Player kaufen möchte!!!
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