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SIGN Si-300

Testbericht
 
Wertung
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Spezifikationen
 Gehäuse Aluminium
 Gewicht inkl. Bat. 38g
 Maße (H x B x T) 2,57 x 6,85 x 1,63 cm
 Int. Speicher 128/256/512/1024 MB
 Batterien Lithium-Polymer-Akku (intern)
 Wechsel nach ca. 15 Stunden
 Anschlüsse Kopfhörer mini-Klinke
USB 2.0



 
  TESTBERICHT INHALT
  » Allgemein
» Features
» Handhabung
» Display
» Soundqualität
» Software
» Lieferumfang
» Probleme
» Fazit
» Wertung
» Bezugsquellen
» Links
 


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ALLGEMEIN
Sign SI-300 Verpackung "Spieglein, Spieglein in der Hand..." ist der erste Gedanke, wenn man den mobilen digitalen Audio-Player Si-300 betrachtet. Die Frontseite der neuesten Errungenschaft aus dem Hause SIGN geht als vollwertiger Spiegel durch - eine Tatsache, die nicht zuletzt bei der Frauenwelt Eindruck schinden könnte. Doch mit Sicherheit hat der südkoreanische Hersteller mit der edlen Oberfläche seines Flash-Players weniger an die Schminkbedürfnisse des starken Geschlechts gedacht, als vielmehr an die immer designorientiertere Zielgruppe. Schon lange gelten auch bei technischen Geräten nicht mehr nur die inneren Werte, sondern vor allem auf das äußere Erscheinungsbild kommt es an. So kann ein erstes Lob an die DeSIGNabteilung gegeben werden, die sich offensichtlich ganz dem Spruch: "Das Auge isst mit" verschrieben hat.

Ein klare Formensprache kombiniert mit edlen Oberflächen, wie einem Aluminiumgehäuse oder eben dem verspiegelten Display, tragen zu einem exzellenten Gesamteindruck bei. Aber der Si-300 braucht auch sein Innerstes keineswegs zu verstecken, wartet er doch mit Features auf, die so manches Konkurrenzprodukt vor Neid erblassen lassen. Das trifft auch auf seine Größe zu, denn das Gerät kann sich mit seinen knapp sieben Zentimetern Höhe hinter einem handelsüblichen Feuerzeug leicht verstecken. Sein Kampfgewicht von 38 Gramm ist nahezu sensationell, gilt es zu bedenken, dass der Lithium-Polymer-Akku bereits darin enthalten ist. Diese beeindruckenden Daten gehen jedoch zu Lasten des (Flash-)Speichers, der - abhängig vom persönlichen Bedarf - als relativ klein gewertet werden darf. Immerhin finden bei dem Modell mit 512 Megabyte bei guter Tonqualität noch immer um die neun Stunden Musik auf dem Si-300 Platz. Wer also nicht unbedingt seine komplette CD-Sammlung archivieren möchte, braucht bei seinem Kauf nicht zwingend einen festplattenbasierten MP3-Player in Betracht ziehen.


FEATURES
Der SIGN Si-300 spielt neben MP3- auch WAV- und WMA-Dateien ab, wobei letztere auch mit DRM-Einbindung erkannt werden. Folglich stellen auch in einem Internetshop heruntergeladene und mit einem speziellen Schutz versehene Audiodateien für den Player kein Problem dar. Egal um welches der genannten Audioformate es sich auch handelt, die Datenübertragung kann mit acht bis 320 Kbps erfolgen. Variable Bitraten zwecks optimaler Speichernutzung werden bei MP3-Files ebenfalls unterstützt - auch der schnelle Vorlauf innerhalb eines Titel ist hier möglich, was auf dem Hardwaremarkt noch immer nicht als Selbstverständlichkeit gilt. Schlechte Nachrichten dagegen gibt es für Fans von Hörbüchern, denn die Möglichkeit eines sekundengenauen Wiedereinstiegs (Resuming) in den zuletzt gehörten Titel lässt das Gerät vermissen.

Scheinbar mehr für den Musikgenuss konzipiert, bietet der Player stattdessen relativ umfangreiche Abspielmodi an. Bedauerlicherweise bezieht sich die Standardfunktionen Random-Play, also die zufällige Abspielreihenfolge, nur auf alle Dateien des Players, nicht auf einzelne Ordner respektive Alben. Einzige Variante, diese Problem zu umgehen, ist die Erstellung einer eigenen Abspielliste. Hierbei werden die favorisierten Titel in beliebiger Reihenfolge markiert und später mit eben dieser Rangfolge wiedergegeben. Darüber hinaus bietet eine Loop-Funktion die Option an, einen vordefinierten Bereich innerhalb einen Musiktitels mehrmals anzuhören. Obwohl auf eine interne Uhr verzichtet wurde, verfügt der SIGN Si-300 dennoch über einen Sleeptimer, der in 15-Minuten-Schritten bis zu einer Stunde einstellbar ist. So darf auch der Player nach dem Einschlafen seines Besitzers seinen Dienst beenden.

Der integrierte FM-Tuner, sprich Radio, bietet mit seinen 20 Speicherplätzen eine Alternative zum Hören eigener Musiktitel. Der Sendersuchlauf erfolgt entweder manuell oder per blitzschnellem Auto-Scan; als Antenne fungiert das Kopfhörerkabel. Eine Aufnahmefunktion erlaubt den Mitschnitt von Radiosendungen, allerdings ist das Speichern nur im platzraubenden WAV-Format möglich - in drei Qualitätsstufen. Trotzdem ist der Verzicht auf eine MP3-Codierung unverständlich, da diese Möglichkeit ohnehin auf dem Gerät vorhanden ist (siehe LineIn-Codierung).

Ebenso wie das Aufnehmen von Radiosendern beherrscht der Si-300 auch die Diktier-Funktion. Bemerkenswert hierbei ist, dass sich die Aufnahmekapazität nahezu verdoppelt. Die Lösung des Rätsels ist aber denkbar einfach: Das Diktiergerät arbeitet nur mit einem Mikrofon, also in Mono. Das Radiosignal wird bei entsprechendem Empfang in Stereo aufgenommen, zwangsläufig verdoppelt sich dort auch der Speicherbedarf.

Ein weiteres, nicht weniger sinnvolles, Merkmal ist die LineIn- Codierungsfunktion. Sofern kein Computer für die Datenübertragung zur Verfügung steht, können Songs auch direkt von einer fremden Musikquelle per mitgeliefertem Datenkabel direkt auf den SIGN-Player übertragen werden. Dort werden sie dann im MP3-Format mit einer zuvor gewählten Qualität (low/med/high) abgespeichert. Allerdings nimmt dieses Unterfangen etwas Zeit in Anspruch, da die Daten in Echtzeit übertragen werden müssen. Des Weiteren ist die Nutzung dieses Features nur bedingt zu empfehlen, da die intern gespeicherten MP3-Files in Sachen Klangqualität deutlich hinter extern codierten Musikstücken zurückstecken müssen.


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