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Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns

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Original Titel
Bridget Jones: The Edge of Reason

Kinostart
02.12.2004

Genre
Komödie

Erscheinungsjahr
2004

Land
GB / USA

Verleih
UIP

Regie
Beeban Kidron

Autor
Andrew Davies / Adam Brooks / Richard Curtis

Laufzeit
108 Minuten

FSK
ab 6 Jahren

Hauptdarsteller
Renée Zellweger
Hugh Grant
Colin Firth
Jim Broadbent




Von Frau zu Frau

INHALT

frisches LiebespaarGerade vier Wochen ist Bridget Jones (Renée Zellweger) mit ihrem Traummann Mark Darcy (Colin Firth) zusammen, und schon beginnen die mehr oder weniger alltäglichen Probleme. Typische Bridget Probleme. Das Pummelchen hangelt sich, wie sollte es auch anders sein, von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen. Richtig kompliziert wird es aber erst, als die Journalistin von dem Verdacht gequält wird, dass ihr Mark etwas mit seiner neuen Praktikantin Rebecca (Jarinda Barrett) haben könnte. Schließlich sieht sie mit ihren langen Beinen und der Model-Figur hinreißend aus. Die Befürchtung scheint sich in einem vermeintlich romantischen Ski-Urlaub in Österreich zu bewahrheiten, denn zufällig trifft das frisch verliebte Pärchen auf Rebecca. Im Gegensatz zu Bridget, die unter großen Anstrengungen gerade mal das Kunststück beherrscht, nicht von den Skiern zu kippen, bewegt sich die Widersacherin grazil und gekonnt die Hänge hinab. Ganz klar, dass auch Mark von so viel Perfektion begeistert ist.

Ärger und Eifersucht liegen in der Luft - etwas Abstand würde jetzt gut tun. Da kommt ein neuer Auftrag ihres Senders ganz gelegen: Bridget Jones soll eine Reportage in Thailand machen. Wie das Leben so spielt - die Welt ist klein - trifft sie dort ausgerechnet ihren Ex-Geliebten und Ex-Chef Daniel Cleaver (Hugh Grant). Dieser versucht gleich nach allen Regeln der Kunst, die alten Gepflogenheiten wieder aufzufrischen, was heißen soll, Bridget ins Bett zu bekommen. Aber ein anständiges und vor allem treues Mädchen tut so etwas nicht, oder doch?



KRITIK

alte LiebschaftMit "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück" klingelten damals die Kinokassen in einem Maße, was selbst die Erwartungen der Filmemacher übertraf. Vor allem Frauen waren von dem eigenwilligen Charakter der Bridget Jones begeistert. Das mag daran liegen, dass die gar nicht so perfekte Bridget mit ihren kleinen Ecken und Kanten mehr als Identifikationsfigur gilt, als jene künstlichen und superschlanken Models, die einem sonst präsentiert werden. Das eine oder andere Laster, etwas Übergewicht und die Suche nach dem Traumprinzen, all das ist millionenfach geteiltes Leid. Verantwortlich für die romantisch-komödiantischen Ausflüge der Antiheldin ist Romanautorin Helen Fielding, die bereits im Jahre 2000 die Romanvorlage zum aktuellen Bridget Jones-Abenteuer veröffentlichte.

So entstand unter der Leitung von Regisseurin Beeban Kidron die durchaus gelungene und Stilechte Fortsetzung der Erfolgsgeschichte mit "Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns". Auch wenn der Charakter etwas weiterentwickelt wurde, ist doch auf Anhieb die gute alte Bridget, wieder von Renée Zellweger gespielt, zu erkennen. Mit einem überzeugenden britischen Akzent (Originalversion) und deutlich zu viel Speck auf den Rippen mimt Zellweger das etwas ungeschickt wirkende aber meistens lebensfrohe Naivchen. Die Oscar-Preisträgerin (Cold Mountain) machte als Vorbereitung für ihre Rolle eine Antidiät - vermutlich mit Schokolade zu Frühstück.

Ebenfalls wieder mit von der Partie ist der Brite Colin Firth, der bereits im ersten Teil den erfolgreichen und charmanten Anwalt Mark Darcy spielte. Dieser muss mehr als nur ein Problem mit seiner neuen Freundin durchstehen, die manchmal den Charme von einem Elefanten im Porzellanladen aufweist. Vergessen wollen wir auch nicht Hugh Grant, der wahrscheinlich ein Großteil des weiblichen Publikums in die Kinos lockt. Mit viel Sexappeal und Coolness verkörpert Grant abermals den unwiderstehlichen Gegenpart zu Bridgets konservativen Freund. Damit Grants Rolle nicht, wie eigentlich im Roman vorgesehen, zu klein ausfällt, wurde das Drehbuch entsprechend geändert. Obwohl der charismatische Engländer in "Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns" noch immer kein Dauerbrenner auf der Leinwand ist, sind seine kurzen aber herzhaften Auftritte jederzeit eine willkommene Erfrischung - für Bridget und das Publikum.



FAZIT

nicht unterkriegen lassenWer schon vom ersten Teil von "Bridget Jones" angetan war, wird mit dem aktuellen Werk sicher keine Enttäuschung erleben. Die Geschichte wurde ohne plump zu wirken weiterentwickelt und neben eitel Sonnenschein durchlebt die Hauptfigur hin und wieder weniger erfreulichen Phasen, ganz so, wie es das Leben eben vormacht. Doch mit ihrem Durchhaltewillen und immer einen Lächeln auf den Lippen kämpft sich Bridget durch noch so schwere Situationen, die oftmals zum Lacher werden. Der wahre Brüller jedoch wird in dieser Komödie vermisst, ein regelmäßiges Schmunzeln ruft der Streifen aber in jedem Fall hervor. Der gefühlsbetonte und romantische Touch ist ganz klar dominierend, nette Abwechslung findet sich aber spätestens immer dann, wenn Bridget in eine Lage gerät, die gewiss nur wir wirklich lustig finden.

Von Lars Lehmann



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