Moby
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Das Chamäleon des Pop hat eine weitere neue Färbung angenommen. Auf seinem neuen Album klingt Moby sphärisch, melancholisch und zärtlich experimentell. Der nerdige Moby wirkt in der Tat manchmal neurotisch, ja vielleicht sogar etwas verstört. Dabei scheint der Popstar mit sich und seiner Umwelt zufrieden zu sein, mehr noch: es ist ihm geradezu anzuhören, dass er Freude und Erfüllung findet, bei dem, was er tut. Anders kann man es sich wohl kaum erklären, dass er sich schlichtweg weigert, sein altes Repertoire einfach zu reproduzieren - verkaufen ließe es sich allemal. Doch stattdessen macht der New Yorker weiterhin Musik mit Tiefgang, probiert Effekte und Techniken aus, arbeitet mit relativ jungen Remixern zusammen(u.a. Apparat)oder gewinnt spontan mit David Lynch einen alten Meister für sein aktuelles Video. Mehr darüber übrigens hier. Mobys neues Werk bietet keine Ausreißer, es ist eher die Kontinuität, der fließende und relativ düstere Sound hinter den spärlich und verfremdeten Vocals, der überrascht - diese Konsquenz, mit der sich der bekannteste Veganer der Welt durch sein Album navigiert verdient Respekt. Das Album enstand in enger Zusammenarbeit mit Ken Thomas (u.a. Produzent für Sigur Ros oder M83) und wurde seinem Bedroom-Studio auf der Lower East eingespielt. Gut zu wissen, dass Moby schlau genug ist, sein Lebenswerk nicht mit einer peinlichen Spätphase zu verhunzen. Weitere Songs dieses Künstlers: Pale Horses (Apparat Remix) Mistake (Yuksek) Wait For Me (Zodiac Cartel Remix) Be The One The Day (Orchestral Instrumental) Gone To Sleep (Acoustic Version) The Broken Places (Extended Version) Another Perfect Life (Andrew Weatherall Remix) The Perfect Life (TRUST Remix) Besucherkommentare
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