Lovedrug
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Die Liste derer, die bei diesem Album ihre Hände mit im Spiel hatten, liest sich wie ein wohl ausgesuchter Referenz-Waschzettel. Wem derartiges imponiert, sollte sich Lovedrug besser nicht anhören, denn eigentlich haben sie mit all dem nichts am Hut - außer mit Radiohead. Produziert und aufgenommen wurde hier von Menschen, die zuvor schon irgendwas mit den Red Hot Chili Peppers, Soundgarden und Dashboard Confessional zu tun hatten. Alles irreführend! Radiohead sollte man hier besser mal auf den Tisch bringen. Im Fokus dieses Verweises steht Michael Shepards, der Sänger von Lovedrug. Und die Parallelen sind natürlich nicht zu vertuschen, wenn er mit Herz und Seele singt. Auch musikalisch meint man die Herren um Thom Yorke hin und wieder als Paten zu vernehmen; wenn, dann aber aus "Pablo Honey"- oder "OK Computer"-Zeiten. Für Lovedrug ist "The Sucker Punch Show" bereits das dritte Album. Dieses schwankt zwischen episch tragischen und knackig rauhen Momenten. Ein Wechselbad, das durch verschiedenste Gefühlshöhen und -tiefen führt, mal von der voranpreschenden Gitarre getrieben, dann vom harmoniesüchtigen Klavier begleitet. Natürlich fühlt man sich bei diesem Spiel mit der Wucht und den Zerbrechlichkeiten an viel Bekanntes erinnert, auch an die erwähnte Band aus Oxford. Zum Glück, denn es gibt weitaus schlechtere Referenzen. Besucherkommentare » Eigenen Kommentar hinterlassen |
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