1000 Robota
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Ziemlich große Fresse und durchaus auch was dahinter: Anton Spielmann und seine Kollegen wirbeln ordentlich Staub auf im lahmen Rock-Deutschland. Ein Debüt, dass nur zwei Meinungen zulässt. Die eine Meinung besagt: endlich mal wieder Feuer, angry young men und so. Obwohl, vielleicht doch eher "teenage riot", denn das Trio ist gemeinsam keine sechzig Jahre alt. Die andere Meinung besagt: ist das peinlich und affektiert, pubertäre Großmäuler einer Schülerband, die zu viel Aufmerksamkeit genießt. Dazwischen gibt es nichts.Begonnen hat das alles mit einer EP, grotzkotzig "Hamburg brennt" betitelt - ehe nun das Longplayer-Debüt nachgeschoben wurde. Und, da kann man der ganzen Effekthascherei so skeptisch gegenüber stehen wie man möchte, es ist schon ein Brett, was einem die Kerlchen da um die Ohren hauen. Volle Breitseite, mit allerei verkopften Slogans. Klingt so der Punk der Generation MySpace? Kommt der neuerdings nicht mehr von der Straße, sondern aus der Eliteschule? Nutze deine Jugend? Verspiele deinen Welpenschutz? Ein Album, dass - Achtung! - polarisiert (oft bemüht diese Vokabel, aber hier mal wirklich zutreffend). Und eben Fragen aufwirft. Zum Beispiel, wann hat das feine Label Tapete eigentlich schon mal so einen Coup gelandet? Außerdem: wie klingt diese herrlich arrogante Band erst, wenn sie erwachsen ist?Jan Schimmang / tonspion.de1000 Robota - Hamburg brennt Besucherkommentare » Eigenen Kommentar hinterlassen |
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