Nada Surf
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Sie lassen sich Zeit und machen sich rar. So fühlt es sich immer wie ein schönes Comeback an, wenn Nada Surf dann doch wieder mit neuem Album vor der Tür stehen. So lange nicht gehört, doch gleich wiedererkannt und ohne Zögern ins Herz geschlossen. Sie haben sich nicht verändert, sind nur älter geworden, was ja schön ist. Das vierte Album des Trios macht guter Dinge dort weiter, wo "Let Go" die Welt vor drei Jahren stehen ließ: Bei zart melancholischer Popmusik, aus Rocksound und Liebe zur Harmonie gebastelt, sauber ausformuliert und zaghaft ans Herz gehend. Nada Surf verfeinern Sound und Arrangements, fügen Ausbruch und Rockelement noch passgenauer in ihren Popentwurf ein. Produzent Chris Walla (Death Cab For Cutie) half "The Weight Is A Gift" zum idealen Nachfolger von "Let Go", dem idealen Nachfolger von "The Proximity Effect" zu machen. Alles ist noch ein wenig gefälliger und netter, Mehrstimmigkeit ein noch größerer Trumpf, und während die Qualität insgesamt auf hohem Niveau bleibt, vermisst man die richtigen, bewegenden, fürs Leben bleibenden Hits noch ein bisschen mehr als sonst. Fast fühlt man sich ein bisschen beleidigt, wenn Songs wie "The Blankest Year" auf so plumpe Weise versuchen, das Mitreißprogramm durchzuziehen. Doch solange solcher Quatsch von sacht ergreifenden, sanft ausufernden Supersongs wie "Do It Again" aufgefangen wird, übt man sich gern in Nachsicht. So unter Freunden. (sc) Weitere Songs dieses Künstlers: See These Bones No Quick Fix Inside Of Love Electrocution (Bill Fox-Cover) Electrocution When I Was Young Waiting For Something Besucherkommentare » Eigenen Kommentar hinterlassen |
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