Mondkopf
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Paul Regimbeau alias Mondkopf ist ein Kindskopf mit der Meinung: Wer die schlimmsten Auswüchse der Technokultur nicht leibhaftig mitbekommen hat, darf die die Abstellkammer der verbotenen Sounds hemmungslos plündern. Hätte der Kerl aus Toulouse dabei nicht so ein gutes Händchen für knallige Beats, seine „Galaxy Of Nowhere“ würde wirklich ins Nichts führen. Regimbeau ist 23 Jahre alt, hat also 1987 das Licht der Welt erblickt. Zwei Jahre später rollte bereits die erste Loveparade über den Ku'damm, die Mauer fiel und Techno trat seinen Siegeszug an. Inklusive musikalischer Irrungen und Wirrungen, die Phänomene wie Scooter, Woody van Eyden oder Paul van Dyk hervorgebracht haben. Erfrischend an Regimbeaus Tracks ist, dass er sich nicht eine Sekunde darum schert, ob ein bestimmter Sound nicht längst aus dem Coolness-Handbuch verbannt wurde. Anklänge an Happy Hardcore, Trance und Kirmestechno stellt er ziemlich ungebrochen neben biestige Halftime-Beats, wie sie Modeselektor kaum besser hinbekommen könnten. Dazu gesellt sich ein Name, der auf der nach oben offenen Beknacktheits-Skala weit oben rangiert und eine kindliche Freude, die Regimbeau gerne im wörtlichen Sinne auslebt. Unterm Strich? Das unterhaltsame Album eines Künstlers, der nach seinem eigenen Ausdruck sucht, dabei aber schon ziemlich weit gekommen ist. Weitere Songs dieses Künstlers: Song Of Shadows Besucherkommentare » Eigenen Kommentar hinterlassen |
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