Mark Lanegan Band
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Mark Lanegan gehörte zur Ursuppe der Seattle Post-Punkszene, die Ende der 80er mit Bands wie Nirvana oder Soundgarden die Musikwelt aufmischte. Jetzt veröffentlicht er ein Remixalbum mit Beiträgen von Moby, UNKLE, Tomas Barfod und anderen. So richtig "Grunge" war Mark Lanegan eigentlich nie. Seine Band Screaming Trees hatte weder den Erfolg, noch die Urgewalt von Bands wie Nirvana, Soundgarden oder Queens Of The Stone Age, der Band seines ehemaligen Gitarristen Josh Homme. Zu bluesig und mollig sind seine Songs, um jemals im Mainstream landen zu können. Daran änderte selbst sein erstes Soloalbum 1990 nichts, für das Kurt Cobain und Krist Novoselic von Nirvana mit im Studio waren, die damals aber noch keiner kannte. Statt auf laute Gitarren setzt Lanegan solo auf leisere Töne und bringt mit "A Thousand Miles Of Midnight" nun sogar ein Remix-Album raus. Darauf haben namhafte befreundete Remixer wie Moby, UNKLE, Greg Dulli (The Afghan Whigs) oder Tomas Barfod (Who Made Who) die Songs seines letzten Albums "Phantom Radio" und der EP "No Bells On Sunday" vorsichtig elektronisch bearbeitet und einen ganz neuen Sound verpasst. Das ganze klingt so rund und abgehangen, als handelte es sich um ein offizielles Album und tatsächlich schafft es Lanegan mit seiner sonor-rauchigen Stimme den Tracks eine Tiefe zu verleihen, die man in der elektronischen Musik oft vergeblich sucht. Das Remix-Album erscheint am 20. Februar 2015. Erst kürzlich hatte Mark Lanegan seine Songs beim Cross-linx Festival mit einem kompletten Sinfonieorchester zum Besten gegeben, auch das ist ihm außerordentlich gut gelungen. Was kann jetzt noch kommen? Hat Rick Rubin zur Zeit eigentlich was zu tun? TRACK LISTING 1. Death Trip To Tulsa — Mark Stewart’s Exopolitix Demix 2. I Am The Wolf — Greg Dulli remix 3. The Killing Season — UNKLE remix 4. Torn Red Heart — Moby remix 5. No Bells On Sunday — Moon Gangs remix 6. Floor Of the Ocean — Pye Corner Audio remix 7. Sad Lover — Mikey Young remix 8. Waltzing in Blue — Earth dub mix 9. Harvest Home — Magnus remix 10. The Wild People — Alistair Galbraith remix 11. Dry Iced — Tomas Barfod remix 12. Jonas Pap — Soulsavers Aural Disorientation remix 13. Seventh Day — Tom Furse extrapolation 14. Judgement Time — Alain Johannes remix Besucherkommentare » Eigenen Kommentar hinterlassen |
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