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BITKOM: Musikdownloads und Onlineradio immer beliebter

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19.09.2006 | Von Dirk Bösel

Der Boom der Breitbandanschlüsse und günstige Flatrates scheinen sich auch deutlich auf die Nutzung von kommerziellen Musik- und Filmdownloads sowie Online-Radios auszuwirken. Das legen Zahlen nahe, die kürzlich vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM) veröffentlicht wurden.

Fast 12 Millionen Musikdownloads im ersten Halbjahr 2006

Demnach erreichte der Musikkauf im Internet im ersten Halbjahr 2006 eine Rekordmarke von 11,7 Millionen Downloads. Der Umsatz stieg auf 21,2 Millionen Euro. "Für die Musikindustrie ist der digitale Vertrieb damit endgültig zu einem der wichtigsten Standbeine geworden. Während der Absatz klassischer Tonträger weitgehend stagniert, legen die Downloads zweistellig zu", wird BITKOM-Präsident Willi Berchtold in einer Pressemitteilung des Verbandes zitiert.

Immer mehr Breitbandanschlüsse bei sinkenden Verbindungspreisen werden als wesentliche Gründe angeführt. Hinzu kämen die wirksameren technischen Schutzmaßnahmen für Urheberrechte.

Auch kommerzielle Videodownloads profitieren vom Trend. Schätzungen des BITKOM zufolge beläuft sich deren Anzahl auf etwa 160.000 pro Monat gegenüber 110.000 im Vergleich zum Vorjahr.




20 Millionen hören Radio per Internet

Mehr schnelle Internetzugänge und kostengünstige Flatrates sind laut BITKOM auch der Hauptgrund für den deutlichen Zuwachs bei den Online-Radios. Einer Marktstudie zufolge lauschten 2005 europaweit 15,1 Millionen Hörer pro Woche den Onlineklängen. In diesem Jahr seien es bereits 20,4 Millionen Hörer.

Unterstützt werde der Trend von computerunabhängigen Empfangsgeräten, einer steigenden Programmvielfalt beim Webradio und Radiostationen mit so genannten Web 2.0-Angeboten, die ihre Hörer mit einbinden.

"Zu einer unerwarteten Bremse könnten sich allerdings noch die in Deutschland geplanten Rundfunkgebühren auf PCs entwickeln", warnt BITKOM-Vizepräsident Jörg Menno Harms. "Auch deshalb sind wir für eine niedrige, nicht gerätebezogene Rundfunkabgabe, die jeder Haushalt und jedes Unternehmen zahlt."



Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. vertritt nach eigenen Angaben mehr als 1.000 Unternehmen, davon 800 Direktmitglieder mit etwa 120 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Gerätehersteller, Anbieter von Software, IT-Services, Telekommunikationsdiensten und Content. Der BITKOM setzt sich insbesondere für bessere ordnungsrechtliche Rahmenbedingungen, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine innovationsorientierte Wirtschaftspolitik ein.

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