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Dienst: HQ-Webradios auf dem Handy hören

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06.07.2009 | Von Dirk Bösel

Viele Webradios bieten ihr Programm nicht mehr in unterschiedlichen Bandbreiten an, sondern setzen beim Hörer DSL oder etwas Vergleichbares voraus und senden mit 128 Kbit/Sek oder darüber.

Da bleiben nicht nur Modem- und ISDN-Nutzer auf der Strecke. Auch Mobilfunker, deren Handy per GPRS oder EDGE ins Netz geht, haben hier keine oder geringere Chancen.

Für einen guten Radioklang sind hohe Übertragungsraten aber nicht mehr zwingend erforderlich. Moderne Audiocodecs wie HE-AAC liefern auch bei 24 Kbit/Sek noch akzeptablen Sound. MP3-Streams leiden hier selbst in Mono deutlich unter der fehlenden Bandbreite.

Webradios fürs Handy aufbereitet

Mit Moodio gibt es einen interessanten Dienst, der Webradios in sehr niedrigen Bandbreiten für Handys bereitstellt. Zunächst ist eine kostenlose Registrierung auf www.moodio.fm erforderlich. Der komplette Dienst ist nur in englischer Sprache verfügbar. Im persönlichen Bereich können dann Sender hinzugefügt werden. Entweder bedient man sich der vorhandenen Stationsliste oder ergänzt eigene Sender mit Hilfe ihrer Stream-Adresse.
Die Auswahl der gewünschten Bitrate reicht von 12 bis 52 Kbit/Sek, in Mono oder Stereo. Bei der Umwanldung des ursprünglichen Radio-Streams kommt HE-AAC zum Einsatz.

Voraussetzung für die Nutzung ist ein internetfähiges Handy mit Medienplayer, das auch HE-AAC (aacPlus, AAC+) streamen kann. Fast alle gängigen Hersteller haben solche Geräte im Programm.
Nach dem Aufruf der mobilen Moodio-Seite (m.moodio.fm) per Handy und dem Login steht die Senderliste in der gewünschten Bandbreite zur Verfügung. Die Bandbreite kann per Handy auch nachträglich angepasst werden, die Stationsverwaltung funktioniert aber nur am Rechner.

Ein Klick auf den Stream sollte, wenn alles passt, den Medienplayer des Handys starten und den Sender wiedergeben.

Wir haben Moodio mit einem einfachen Nokia 6303 Classic ausprobiert. Der integrierte Browser verweigerte das Moodio-Login mit einer Fehlermeldung. Über den alternativ vorhandenen Opera Mini lief jedoch alles problemlos.

Kosten im Blick behalten!

Moodio kann kostenlos genutzt werden. Der Datenverkehr zum Handy, den die Webradios reichlich beanspruchen, kann aber extrem teuer werden. Wer keine mobile Datenflatrate besitzt, sollte besser die Finger davon lassen und auf das UKW-Radio ausweichen.
Auch der Akku ist, wie beim Dauergespräch, natürlich schneller leer.

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Re: Dienst: HQ-Webradios auf dem Handy hören (, 24.07.09 07:57)

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